IF Open - InterFace AG

digitale-stadt-duesseldorfDie Digitalisierung der Welt ist in vollem Gange und hält Wirtschaft, Gesellschaft und Politik mit immer neuen technischen Errungenschaften (nahezu im Minutentakt) in Atem. Quer durch alle Branchen ist die „Digitale Transformation“ das Thema Nr. 1 und als solches unerlässlich für den zukünftigen Erfolg von Unternehmen.

Auch die InterFace AG befindet sich im digitalen Wandel und richtet sein Portfolio Schritt für Schritt, jedoch konsequent, anhand der Bedürfnisse des Marktes aus, um die Potentiale der Digitalisierung für das Unternehmen zu nutzen und den zukünftigen Kundenbedarf bestmöglich zu adressieren.

Um im Kontext der „Digitalen Transformation“ und seinen Begleitaspekten auf der Höhe der Zeit zu sein und dies auch zu bleiben, ist der Aufbau eines Netzwerks und der rege Austausch mit weiteren Marktteilnehmern ein obligater Erfolgsfaktor. Mit diesem Wissen hat sich die InterFace AG dazu entschlossen, Mitglied des Vereins „Digitale Stadt Düsseldorf e.V. (DSD) zu werden, um die Digitalisierung voranzutreiben und enstehende Synergieeffekte des Netzwerks für die Region nutzbar zu machen.

Die Digitale Stadt Düsseldorf vernetzt die Zukunftsbranchen der Informations- und Telekommunikationswirtschaft mit den klassischen Branchen. Mehr als 270 Unternehmen aus dem Düsseldorfer Raum haben sich in den vergangenen Jahren innerhalb des Netzwerks zusammengeschlossen.

Ziele des Vereins sind:

  • Ausbau Düsseldorfs zu einer europaweit führenden Multimedia-Metropole
  • Permanenter Erfahrungs- und Informationsaustausch
  • Initiierung von Projekten und Initiativen
  • Ausbau des Netzwerks von Unternehmen

Gemeinsam mit dem Netzwerk der DSD ist die InterFace AG in der Lage, das digitale Potential der Stadt zu erschließen und die enstehenden Vorteile positiv zu Nutzen. Ein Gewinn für das Unternehmen und die Region.

 

InterFace_Icon_30Jahre_01-94Die InterFace AG hat seit dem 1. April 1984 dreißig erfolgreiche Geschäftsjahre gehabt. Am ersten April haben wir unseren 30. Geburtstag und wollen dies im Sommer 2014 so richtig feiern.

InterFace_Icon_Galileo_mit-claim-rundIn 2014 gibt es aber noch viele andere Jahrestage, die man würdigen kann. Unter anderem feiern wir den 450. Geburtstag von Galileo Galilei (1564-1642). Aus vielen Gründen haben wir uns für ihn als das Gesicht der InterFace AG im Jahre 2014 entschieden.

So laden wir Galileo Galilei zu einem
Besuch in der Gegenwart“ in unser IF-Forum 2014 ein. Kosmos, Mensch und Zeitenwende werden die Themen der drei Vorträge in diesem Jahr sein.

Schindler_Foto_FarbeAm Donnerstag, den 27. Februar starten wir mit einem Vortrag von Jörg Schindler zur Zeitenwende. Thema seines Vortrages wird sein

Der Anfang vom Ende des fossilen Zeitalters
Die große Transformation unserer Welt“ und „Resilienz folgt der Effizienz“

Jörg Schindler wurde 1943 in Augsburg geboren und wohnt heute in der Nähe von München. Er hat in den 1960er Jahren Wirtschaftswissenschaften an der LMU München studiert. In den 1970er Jahren arbeitete er bei verschiedenen Firmen im Münchner Raum an der Entwicklung neuer Verkehrssysteme. 1984 wechselte er zur Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) in Ottobrunn. Dort war er von 1992 bis Ende 2008 Geschäftsführer. Seither befindet er sich im (Un)Ruhestand als Autor.

Darüber hinaus war und ist er in vielen Bereichen aktiv:

  • Von 2000-2003 Miglied der Enquêtekommission des Bayerischen Landtags “Mit neuer Energie in das neue Jahrtausend”.
  • Mitglied im Vorstand von ASPO Deutschland e.V. (www.aspo-deutschland.org) und Vorstand der Solarinitiative München-Land e.V.
  • Mitautor zahlreicher Studien und Bücher zur künftigen Verfügbarkeit fossiler Energieträger: z.B. diverse Studien für die Energy Watch Group (www.energywatchgroup.de) zu Kohle, Erdöl und Uran, die Bücher „Ölwechsel” (München, 2002), „Geht uns das Erdöl aus?” (Freiburg, 2009), „Aufbruch, Unser Energiesystem im Wandel” (München, 2011), „Postfossile Mobilität – Wegweiser für die Zeit nach dem Peak Oil“ (Bad Homburg, 2009) und zuletzt „Öldämmerung – Deepwater Horizon und das Ende des Ölzeitalters” (München, 2011).

Hier ein paar Thesen von Herrn Schindler

  • BAU (Business as usual) kommt „jetzt“ an ein Ende.
  • Konkret: Mit Peak Oil kommt die kurze Ära der reichlichen und billigen Energie an ein Ende. Sie hat begonnen in der „großen Akzeleration“ in den 1950er Jahren mit dem zunehmend reichlicher und billiger fließenden Öl aus dem Mittleren Osten. (Der Historiker Christian Pfister hat diese Entwicklung als das „1950er Syndrom“ bezeichnet.) Die Folge war die Massenmotorisierung der industrialisierten Staaten und der Einstieg in die Konsumgesellschaft nach amerikanischem Vorbild. Diese Phase hat in den entwickelten Ländern ab Mitte der 1970er Jahre ihre Dynamik verloren und ist weltweit Mitte der 2010er Jahre global zum Halten gekommen – ungeachtet der noch weitergehenden nachholenden Entwicklung in den großen Schwellenländern Brasilien, China und Indien.
  • Damit steht die Welt an einem revolutionären Wendepunkt, nämlich dem Übergang von einem fossil getriebenen Kapitalismus zu einer postfossilen Gesellschaft – die Große Transformation. (Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen.)
  • Billige und reichliche Energie als Voraussetzung des Wirtschaftens: Mit Karl Valentin könnte man sagen, dass sich das jetzt als ein „falscher Irrtum“ herausstellt.
  • Es gilt, die unvermeidlich anstehende große Transformation verträglich zu gestalten. Das ist insbesondere auch eine Aufgabe für die Unternehmen. Nach innen eine Überlebensfrage, nach außen ein Lösungsbeitrag.
  • Für diese Transformation gibt es keinen Masterplan (und kann es auch keinen geben).
  • Da man nicht weiß, wie die Zukunft sein wird, muss es das Ziel von Unternehmen sein, mit möglichst vielen unterschiedlichen möglichen Entwicklungen fertig zu werden (das ist auch das Prinzip der Natur).
  • Was bedeutet das für unsere Unternehmen? Es bedeutet vor allem, dass Effizienz als leitende übergeordnete Maxime nicht mehr taugt. Effizient kann man immer nur in einem wohldefinierten Kontext sein. Vielmehr muss das Ziel die Resilienz sein.
  • Dabei wissen wir, dass Effizienz und Resilienz gegenläufig sind…
  • Aber auch Resilienz muss gemanagt werden. Nach außen durch einen kritischen Blick auf die Welt und das Erkennen von nicht nachhaltigen Voraussetzungen in der eigenen Welt. Nach innen durch Vielfalt der Qualifikationen, durch flexible Organisationsstrukturen und durch Selbstorganisation.

Anmeldung:

Ich kenne Herrn Schindler persönlich sehr gut und bin immer beeindruckt über die Tiefe seines Wissens. Als Leiter eines „Thinktanks“hatte er in seinem beruflichen Leben die seltene Chance viele Jahre praxisnah zu forschen. Besonders angenehm empfinde ich, wie sachlich er über oft sehr emotionale Themen berichtet.

Dieses IF-Forum findet wieder bei der InterFace AG in Unterhaching in der Seminarzone im Dachgeschoss statt. Empfang ist ab 18:00, die Hinführung beginnt um 18:15. Im Anschluss an den kurzen Vortrag gibt es viel Raum für Kommunikation in angenehmer Atmosphäre.

Die Anmeldung auch zu diesem IF-Forum geht wie immer ganz einfach per E-Mail. Wir freuen uns schon auf wie immer spannende Diskussionen und schöne Gespräche!

Frohe Weihnacht

24. Dezember 2011

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde!

Das Jahr 2011 geht zu Ende. Es war wieder ein gutes Jahr, wir haben viel erreicht und allen Grund uns zu freuen. InterFace ist sichtbarer geworden und wird von immer mehr Menschen als relevant und sympathisch wahrgenommen. Es gelang uns in diesem Jahr, die Beziehung zu unseren alten Kunden und Partnern weiter zu verbessern und eine Reihe von neuen Freunden zu gewinnen.

Unser Unternehmen blickt auf bald 28 erfolgreiche Jahre zurück. Wir sind ein Familienunternehmen. Für gute Familienunternehmen gilt, dass das Wohl des Unternehmens vor die Interessen der Aktionäre geht. Das haben meine Freunde und Partner, Maria und Wolf Geldmacher aus Rorschach, meine Frau Barbara und ich seit Start des Unternehmens so gehalten – uns so soll es auch bleiben. Dies ist auch für die Zeit nach meinem Ausscheiden aus dem Vorstand im Juli 2014 sichergestellt.

Im Unternehmen haben wir viele Menschen als neue Wegbegleiter gewonnen. Nur ganz wenige haben wir verloren. Wir sind stolz darauf, dass wir die Freundschaft der Menschen, die uns verlassen haben, erhalten konnten. mehr »

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

ich möchte mich – auch im Namen des ganzen Vorstandes – bei Euch allen ganz herzlich für die tolle Arbeit bedanken, die Ihr für unsere Kunden und damit für unser Unternehmen erbracht habt. Wir haben es wieder geschafft, ein Geschäftsjahr nicht nur die Zahlen betreffend sehr ordentlich abzuschließen. Dabei haben wir aber das Prinzip der Nachhaltigkeit nicht aufgegeben und konnten das Unternehmen weiter für die Zukunft stärken.

So können wir zufrieden in die Winterpause gehen und uns auf das nächste Jahr vorbereiten. Den Kollegen, die zwischen Weihnacht und Dreikönig arbeiten müssen, gilt ein besonderer Dank!
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Der März

15. April 2010

Gestern auf der Vorstandskonferenz haben wir gemeinsam mit Doris Kling, unserer kaufmännischen Kontrolleurin, die Zahlen des Monats März intensiv durchgesehen.

Wir waren recht zufrieden. Der März war für die InterFace trotz schwieriger Rahmenbedingungen ein sehr guter Monat, der uns ein vernünftiges Quartalsergebnis für I/2010 gebracht hat.

Ich bewerte die wirtschaftlichen Aussichten der näheren und mittleren Zukunft noch nicht so positiv wie unter anderem unser (bayerischer) Wirtschaftsminister. Wir allgemein und auch bei InterFace stehen vor relevanten strukturellen Veränderungen und sehen auch manche Risiken auf uns zukommen.

Dank des hohen Engagements aller Kollegen bei InterFace und aufbauend auf das gute erste Quartal des Jahres 2010 blicken wir bei InterFace zuversichtlich in die Zukunft. Vielen Dank an alle Kunden, Partner, Stakeholder und Mitarbeiter für die gute Zusammenarbeit und das hohe Engagement im ersten Quartal 2010.