IF Open - InterFace AG

Übermorgen am Donnerstag:

Technische Vorträge von InformatikerInnen für InformatikerInnen

Nächster Termin – 18. Juli 2013 – diesmal  schon ab 16 Uhr an der TUM!

Unser nächster Vortrag in unserer Reihe IF-Akademie – Technische Vorträge 2013 findet am 18. Juli, wie immer an einem Donnerstag statt. Aber diesmal bleiben wir nicht in den Räumen der InterFace in Unterhaching, sondern gehen wie ein Wanderzirkus auf Tour und machen die Veranstaltung inklusive der anschließenden Happy Hour an der TU München in Garching. Die TUM stellt uns dazu den Raum „Konrad Zuse „ zur Verfügung.
felis_swReferent ist Felix Köbler. Felix hat einen großen Teil seiner informatischen Ausbildung und Forschung auch an der TUM verbracht. Er wird uns berichten, welche ganz neue Denkweisen und Möglichkeiten durch das Internet und die dazu gehörenden moderne Technologien schon Realität sind und wie das weiter gehen könnte. Dazu wird er zu folgendem Thema berichten:

 Crowdsourcing & BahnScout
Einführung und ausgewählte Schmankerl & Crowdsourcing-Lösung für sichere und saubere Bahnhöfe

Abstract von Felix:

Im ersten Teil meines Vortrags werde ich aktuelle technologische und sozio-technologische Entwicklungen skizzieren, wie bspw. die Adoption und Nutzung von ubiquitären und mobilen Technologien, die nicht nur unsere alltägliches Leben durchdringen sondern auch neuartige Anwendungen ermöglichen.

Ein vielversprechender, neuartiger Anwendungsfall stellt dabei das sogenannte Crowdsourcing dar, welches die Ver- und Auslagerung von Aufgaben oder Wertschöpfungsaktivitäten durch ein Unternehmen oder Institution an eine undefinierte Gruppe freiwilliger Nutzer umfasst.

Anhand von verschiedenen Beispielen, die über bekannte Anwendungen und Initiativen, wie Wikipedia und OpenStreetMap hinausgehen, werde ich Möglichkeiten und Problemstellungen dieser neuartigen Konzepte diskutieren. Eine Besonderheit des Crowdsourcing liegt in der Ausdehnung bestehender Arbeitsteilungsmodelle um den Faktor Motivation, der in der sozio-technischen Umsetzung zu meist durch die Anwendung von Gamification – der Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten – bedacht wird.

Der zweite Teil des Vortrags befasst sich mit einer konkreten Lösung und Anwendung „BahnScout“ im Bereich des sogenannten „Mobile Crowdsourcing“, welches durch technische Entwicklungen im Bereich der mobilen Endgeräten ermöglicht wird. Bei „BahnScout“ handelt es sich um eine Smartphone-Applikation mit der Fahrgäste Probleme, wie technische oder bauliche Schäden und Verschmutzungen in Bahnhöfen und öffentlichen Infrastrukturen, direkt an die zuständige Stelle melden können.

Der Vortrag soll neben aktuellen Ergebnissen aus dem laufenden Feldversuch diverse Einblicke in die handwerkliche Vorgehensweise (Participatory Design/User-centered Design) und konzeptionelle Herausforderungen im Bereich Gamification während der Entwicklung der Lösung geben.

Der Referent

Felix Köbler ist Doktorand am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München. Er erhielt einen B.Sc. und M.Sc. in Information Systems/Wirschaftsinformatik von der Technischen Universität München und studierte unter anderem an der Shanghai Jiao Tong University, Shanghai, China sowie der Technischen Universität Tampere, Finnland und der Universität Tampere, Finnland.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Globale Distributed Software Engineering, Social Networking, Gamification, Persuasive Technologies und Ubiquitous und Mobile Computing mit einem starken Fokus auf Human-Computer Interaction. Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten werden in internationalen Fachzeitschriften, wie bspw. AIS Transactions on Human-Computer Interaction und International Journal of Human-Computer Interaction (IJHCI) sowie auf internationalen Konferenzen wie International Conference on Information Systems, European Conference on Information Systems und ACM SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems veröffentlicht.

Neben der Ausgründung zu BahnScout ist er in den Bereichen User Experience Design und strategische Beratung sowie im Business Development bei  FELD M eine Beratung für digitales Marketing, und als selbständiger Berater beschäftigt.

Ein paar Infos zur Veranstaltungsreihe

Alle zwei Monate bieten wir einen Vortrag mit technischen, fachlichen, führungs-spezifischen oder unternehmerischen Themen an. Dazu laden wir alle interessierten InformatikerInnen aus der Region und natürlich ganz besonders die Kolleginnen und Kollegen der InterFace AG ein.

In den Vorträgen wird der Idee von Craftmanship folgend neues Wissen und besondere Erfahrung aus der Praxis für die Praxis weiter gegeben. Schwerpunkt und Inhalte sind Programmieren als deutsche Ingenieurs-/Wertarbeit, modernes Basis-Know-How, Zukunfts-Technologien, Insider-Wissen und Veränderung bei bewährten Technologien, Erfahrung aus Projekten wie aus Management & Führung und vieles mehr.

Die Referenten sprechen in der Regel 30 Minuten, die nächsten 60 Minuten gehören der Diskussion. Und anschließend gibt es immer eine „Happy Hour“.

Die Veranstaltungen werden am Abend jeden dritten Donnerstag in den ungeraden Monaten des Jahres stattfinden.

Gratulation

3. Dezember 2012

Die InterFace AG freut sich über die Verleihung des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst an ihren AR-Vorsitzenden, Herrn Professor Dr. Manfred Broy.

Die Verleihung fand statt am 27. November 2012.

Der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst wird in Anerkennung für herausragende Leistungen auf den Gebieten von Wissenschaft und Kunst verliehen und stellt eine besonders hohe staatliche Ehrung dar.

Die Zahl der Ordensinhaber soll einhundert nicht überschreiten. Ausgezeichnet werden vorzugsweise deutsche Wissenschaftler und Künstler. Der Orden wird in einer Klasse an Männer und Frauen verliehen. Die Verleihung findet alle zwei Jahre statt.

Hier geht es zur Pressemitteilung der TUM.

Alle Mitarbeiter der InterFace AG gratulieren gemeinsam mit dem Vorstand ganz herzlich.

Wir bieten Ihnen

  • Herausfordernde Aufgaben mit hohem fachlichem und persönlichem Lernpotenzial
  • Mitwirkung an innovativen technischen Lösungen im Kernbereich der Wertschöpfung großer IT-Anwender
  • Eigenverantwortliches Tätigkeitsumfeld innerhalb einer offenen Teamstruktur
  • Individuelle, mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur mit Gestaltungsraum
  • Leistungsorientierte Vergütung

Wenn Sie nun neugierig geworden sind, schauen Sie doch in unsere aktuellen Stellenanzeigen. Für den Raum München, Nürnberg und Düsseldorf suchen wir ab sofort wieder Berater/innen für Softwareentwicklung und Qualitätsmanagement.

Außerdem gibt es für Studenten der TU München die Möglichkeit ihre Studienarbeit in Zusammenarbeit mit der InterFace AG zu schreiben.

Während die Downloads in der Sommer- und Ferienzeit verständlicherweise eher langsam angelaufen sind, scheint unsere App IFBistro bei den Studenten inzwischen richtig gut anzukommen – und das sogar international 😉

Allein in den letzten 5 Wochen wurde IFBistro 82 mal heruntergeladen, und das noch vor dem offiziellen Beginn des Semesters! Wir freuen uns, dass unser Service von den Studenten so gut aufgenommen wird und blicken gespannt auf die nächsten Wochen.

Hier noch einmal der Link zu iTunes:

Viel Spaß beim downloaden, nutzen und bewerten!

Foto: Albert Scharger, TUM

Die InterFace AG arbeitet seit März 2010 mit der Technischen Universität München (TUM) im Projekt „Steigerung der IT-Kompetenz bei KMUs im Bereich SW-Qualität“ zusammen. Insgesamt fünf Firmen aus dem KMU-Umfeld sind in diesem Projekt mit der TUM involviert.

Auszug aus der Projektbeschreibung der TUM

Der Lehrstuhl für Software & Systems Engineering von Prof. Broy der Technischen Universität München befasst sich mit zentralen Themen der Software- und Systementwicklung. Die Ergebnisse und Arbeiten des Lehrstuhls haben sich in zahlreichen industriellen Kooperationen bewährt. Sie werden in Telekommunikation, Avionik, Automobilbau, Finanzwesen und bei anderen betrieblichen Informationssystemen erfolgreich eingesetzt. mehr »

Am Wochenende habe ich die Niederschrift zu meinem Vortrag bei den Hot-Spots der Software-Entwicklung 2010 vom Dienstag, 13.4.2010 an der TUM fertiggestellt.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto

Requirements Engineering in Kleinen und Mittleren Unternehmen,

der Titel meines Vortrags war

“Eine interdisziplinäre Retrospektive von RE”

Die Veranstaltung war gut besucht, der Vortrag hat mir viel Freude gemacht und bewirkte eine anregende Diskussion. Friedrich Lehn hat ihn gefilmt, auf das Ergebnis bin ich gespannt.

Man kann den Vortrag hier nachlesen, dort findet man auch die schönen Folien von Johannes (Naumann). Viel Spaß beim Lesen.

Vielen Dank an Johannes und an Michael (Greulich) für die fachliche Unterstützung bei der Vorbereitung.