IF Open - InterFace AG

AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016Fünf Tage, ein Auto, etwas Hardware, eine Prise Kreativität und ein passioniertes Team – mit diesem Geheimrezept gelang es dem „Freude am Fahren“ Kollektiv den ersten „mobility Hackathon: Automotive Hackdays” – der UnternehmerTUM zu gewinnen. Mit einer Gamification App für das Erlernen einer effizienten und sicheren Fahrweise, hat sich die Gruppe gegen zehn weitere Teams durchgesetzt und konnte sich (nicht nur) über ein Preisgeld von stolzen 5.000 € freuen!

AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_8Die „Automotive Hackdays“ sind eine Veranstaltung des Münchner Automobilkonzerns BMW in Kooperation mit UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung an der Technischen Universität München. Kreative Köpfe, Programmierer, Studenten und StartUps waren eingeladen, innerhalb von fünf Tagen eine Idee zu entwickeln und diese mit Esprit und Einfallsreichtum in die Tat umzusetzen. AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_5Die Veranstalter sorgten für optimale Arbeitsbedingungen und stellten jedem Team exklusiv ein Auto zur Verfügung, das auf Herz und Nieren geprüft und analysiert werden durfte. Besondere Aufmerksamkeit galt hier einem kleinen Stück Hardware, das den Zugang zu Datenströmen des PKWs gewährte und so einen neuen Blick in die komplexe Welt der Automobile ermöglichte. Über Bluetooth, WLAN und GSM konnten Daten verschiedener Art gesammelt, AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_6ausgewertet und auch an das Fahrzeug gesendet werden.

Verschiedene Mentoren mit unterschiedlichen Fachschwerpunkten begleiteten das Event über nahezu die gesamte Dauer und standen den Teams mit Rat und Tat zu technischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen zur Seite.

AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_9So hatten sich Markus und seine drei IF-Lab Mitstreiter Thomas, Igor und Max also auf den Weg gemacht, um bei der Veranstaltung dabei zu sein. Vor Ort angekommen bestand die Aufgabe zunächst darin, weitere Mitglieder für das Team zu rekrutieren. Gesagt, getan. Weiter geht’s mit Roxana, Johannes, Cristian, Philipp und Andrey. Nach der gemeinsamen Entwicklung einer Idee und der erfolgreichen technischen Umsetzung des erarbeiteten Konzepts, mit AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_3einer Vielzahl an Feedbackrunden und Programmierstunden, war es nach fünf langen Tagen endlich geschafft: Mit „Freude am Fahren“ konnte das Team eine App auf Android-Basis realisieren, die die Fahrweise analysiert und den Grad an Sicherheit und Effizienz des Piloten ermittelt. Mit Hilfe einer Fuzzylogik wird aus unterschiedlichen Sensordaten des Fahrzeugs sowie offenen Daten aus dem Internet ein „Fahrstilscore“ berechnet. Auf diese Weise kann das Fahrverhalten ermittelt und anhand des Punktesystems einfach verglichen werden. Diese Vergleich- und Reproduzierbarkeit ist besonders wertvoll, um mit dem Produkt ein Geschäftsmodell zu etablieren. Potentielle Interessenten/Kunden sind z.B. CarSharing-Anbieter: Durch den „grünen“
und sicheren Umgang mit den Flotten-PKWs, AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_4können die Autos geschont und die Kunden mit Bonussystemen für
ihr „gutes“ Fahrverhalten belohnt werden.
Auch im Privatsektor bietet die App die Möglichkeit, das „gute Autofahren“ mit anderen vergleichbar zu machen.

Die finalen Präsentationen der Projektgruppen fanden vor öffentlichem Publikum statt. Mehr als 170 Gäste versammelten sich hierfür im Auditorium der Automotive Hackdays. Jedes Team bekam sechs Minuten Zeit für ihren Pitch – vier Minuten zur Produktdemonstration mit zugehörigem Businessmodell und zwei Minuten zur Beantwortung der Juryfragen.
Im Anschluss an die Teampräsentationen waren alle Gäste eingeladen, sich die Projekte genauer anzusehen und die Köpfe dahinter persönlich kennenzulernen.
Den Ausgang kennen wir ja bereits :)

Das gesamte Team bedankt sich herzlich bei den Veranstaltern, Organisatoren und Partnern für ein perfekt organisiertes Event. Außerdem gilt der Dank den Mentoren für die gewonnen Erfahrungen und eine tolle Unterstützung während der mehrtägigen Projektphase.

Mehr über die „Automotive Hackdays“ erfahrt ihr hier: www.automotivehackdays.com

Von 18. bis 20. November 2014 findet die diesjährige DOAG Konferenz + Ausstellung in Nürnberg mit zahlreicher Beteiligung der InterFace AG statt. Mit gleich fünf Vortragenden zu aktuellen und relevanten Themen rund um die Informationstechnologie, ist das Unternehmen quantitativ wie qualitativ stark repräsentiert. Die hohe Expertise und langjährige praktische Erfahrung der Referenten verspricht ein hohes fachliches Potential und bietet einen konkreten Mehrwert für das anwesende Auditorium in den jeweiligen Themenbereichen.

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Die DOAG (Deutsche ORACLE-Anwendergruppe e.V.) ist die einzige organisierte Interessenvertretung von Oracle-Anwendern in Deutschland. Der Verein versteht sich als Plattform und Netzwerk, welches einen nachhaltigen Erfahrungs- und Wissensaustausch innerhalb der Oracle-Community ermöglicht und durchführt. Grundsätzlich basiert die DOAG auf vier verschiedenen Communities (Datenbank, Development, Infrastruktur und Middleware, Business Solutions)  die eine ganzheitliche Ansprache der Oracle-Interessensgruppen ermöglichen.

Folgende Personen der InterFace AG nehmen mit Vorträgen an der DOAG Konferenz + Ausstellung 2014 in Nürnberg teil (geordnet nach Themenbereichen):

Strategie und Business Practices:

Rose_DominikDominik Rose am Dienstag, 20. November um 14:00 Uhr im Raum „Riga“ zum Thema „Agil, Lean und Open.“ Im Kontext des Projektmanagements erläutert der Referent anhand fundierter und konkreter Erfahrungen in verschiedenen IT-Projekten die Wichtigkeit dieser drei Prinzipien und räumt mit Vorurteilen gegenüber agilen Methoden wie Scrum und Kanban auf.

Hietmann_KorneliaKornelia Hietmann am Mittwoch, 19. November um 13:00 Uhr im Raum „Riga“ zum Thema „Change Management – warum in IT-Projekten?“
Change Managment bedeutet, Menschen auf Veränderungen vorzubereiten. So verlangt die Einführung neuer IT-Systeme von vielen Anwendern einen großen Veränderungsschritt. Routinierte Arbeitsabläufe müssen aufgegeben werden und vieles ist neu zu lernen. Der Vortrag von Kornelia Hietmann zeigt auf, wie Change Management mit geeigneten Change- und Kommunikations- stylemaßnahmen ein IT-Projekt begleiten und einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg bilden kann.

Dürre_RolandRoland Dürre am Mittwoch, 19. November um 16:00 Uhr im Raum „Riga“ zum Thema „Führung – Werte & Prinzipien: Die drei Wahrheiten des Managements.“ Den Wandel des Managements stets im Blick, behandelt Roland Dürre in seinem Vortrag das unterschiedliche Verständnis von Führung am Beispiel verschiedener Personen und zeigt, wie sich die verschiedenen Ansichten nicht ausschließen sondern ergänzen.

Development:

Findeiss_BernhardBernhard Findeiss am Donnerstag, 20. November um 12:00 Uhr zum Thema „Software Craftsmanship – Softwareentwicklung ist ein Handwerk.“
Das Verständnis der Softwareentwicklung als mathematischer Prozess der Implementierung von festgelegten Algorithmen hat sich in den Jahren verändert und wird heute zunehmend als Handwerk verstanden. Sogenannte „Softwerker“ erstellen Software nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen der Kunden und legen hierbei Wert auf innere und äußere Qualität. Der Vortrag des Referenten Bernhard Findeiss ermöglicht einen Einblick in die Thematik, beleuchtet Inhalte und Hintergründe des „Software Craftmanship“ und gibt interessierten die Möglichkeit ein Teil der Community zu werden.

Trenkle_MarkusDr. Markus Trenkle und Lyubmir Yordanov (Yordanov Consulting) am Dienstag, 18. November um 15:00 Uhr im Raum „Budapest“ zum Thema „Workflowsysteme: Anforderungen, Erfahrungen und Referenzarchitektur.“

 

 

Wir wünschen allen Referenten viel Erfolg mit Ihren Vorträgen auf der diesjährigen DOAG Konferenz + Ausstellung.

DSCF6369Über 80 Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Publizisten und Literaturkritiker lasen beim 33. Poetenfest in Erlangen vier Tage lang aus ihren aktuellen Neuerscheinungen und diskutierten literarische, gesellschaftliche und politische Fragestellungen.

 

Mit über 13.000 Besuchern war das 33. Erlanger Poetenfest eines der erfolgreichsten seiner Geschichte.

Jean Paul war zahlreich vertreten; unter anderem mit einer Ausstellungseröffnung „Jean Paul, Erlangen und die „alexandrinische Universität“, mit der Diskussion-Runde „Gefeiert, aber auch gelesen? Jean Paul im Jahr 2013“ und natürlich mit „Zettelkastenstraum“ von der Künstlertruppe falschtechst schlachtfest und Wortwerk. 

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An zahlreichen Orten im Stadtzentrum waren Vogelhäuschen mit Barcodes aufgestellt.
Die Besucher konnten per QR-Code den Installations-Ort in der Bibliothek aufsuchen und sich eine Projektion ansehen.

Die multimediale Installation mit Barcode-Scanner und eigens dafür programmierter Software hat Jean Pauls Ideen vielschichtig aufgegriffen und in die zeitgenössische Lyrik transformiert.

Es gab Filme, Kollagen und Jean Paul Karikaturen auf mehreren Projektionsflächen zu sehen, aus dem Off ertönten Klänge und dazu immer wieder intensive Gedichte.

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Als Höhepunkt des ersten Tages fand eine Live-Lesung mit allen zehn Lyrikern statt. Die zahlreichen Besucher folgten den Gedichten und konnten sich dabei in den visuellen Welten verlieren.

 

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Weitere Informationen unter: www.interface-ag.com/poetenfest  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Elmar Jürgens ist einer der Referenten unseres Workshops Craftsmanship am 13. Juni. Sein Vortrag wird den Titel haben:

Wissenstransfer durch leichtgewichtige Reviews
Erfahrungen aus 6 Jahren Einsatz in einem heterogenen Team

Hier ist der „Abstract“ seines Vortrages bei uns:

Erfahrung, Können, Kultur, Qualität und Wissen stehen im Zentrum des IF Forums zu Craftsmanship. Wie können wir in der Entwicklung von Software eine Kultur schaffen, die gegenseitigen Austausch von Erfahrung, Können und Wissen so fördert, dass die Qualität unserer Software profitiert?

Für mich ist die Antwort eine Kultur von leichtgewichtigen Peer-Reviews. Es gibt kaum eine Qualitätssicherungstechnik, deren Nutzen ausführlicher untersucht und besser belegt wurde, als Peer Reviews. Sie bieten außerdem ein effektives Werkzeug des Wissenstransfers. Wir setzen sie seit Jahren erfolgreich ein. Trotzdem führen viele Teams keine entwicklungsbegleitenden Peer-Reviews durch.

In diesem Vortrag stelle ich einen leichtgewichtigen Ansatz für kontinuierliche Code-Reviews vor, bei dem Programmierung und Review voneinander entkoppelt sind. Programmierer und Reviewer können dadurch selbst bestimmen, wann, wo und wie schnell sie arbeiten. Bei der Entwicklung des Open-Source Programmanalysewerkzeugs ConQAT setzen wir diese Reviews seit 7 Jahren zur Qualitätssicherung aller Code-Änderungen ein. Freiwillig. Wir sind überzeugt, dass sie der Hauptgrund für die Wartbarkeit und Flexibilität von ConQAT sind. Ich stelle unsere Erfahrungen vor und gehe dabei auch auf soziale Herausforderungen und Best Practices ein.

Zur Person:
Dr. Elmar Jürgens ist Gründer und Gesellschafter der CQSE GmbH. Elmar promovierte an der Technischen Universität München über Erkennung, Auswirkungen und Umgang mit Klonen und erhielt dafür 2011 den Software-Engineering-Preis der Ernst Denert-Stiftung. Als Mitgründer der CQSE GmbH unterstützt er Unternehmen bei der Analyse und Verbesserung der Qualität ihrer Softwaresysteme. Auf den Software Quality Days 2013 wurde er unter die fünf besten Referenten gewählt.

Des weiteren ist Elmar der Co-Chair des International Workshops on Software Clones, der in diesem Jahr am 19. Mai in San Francisco im Rahmen der „International Conference on Software Engineering“ stattfindet.

Elmar hat auch eine ganz besondere Community begründet: Mit Doktoranden der TUM und Kollegen der CQSE GmbH veranstaltet er regelmäßig eine „Tasting Group“. Bei jedem Meeting „probiert“ die „Tasting Group“ eine Idee (in Form eines etablierten Forschungspapiers im Bereich Software Qualität) und einen Geschmack (z.B. in Form einer Weinprobe oder eines Test von besonderer Küche). Das empfinde ich wahrlich als ein innovatives Konzept!

Hallo Zusammen,

ich bin Shadi, promovierter Informatiker. Bis Ende September 2010 war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München tätig.

Während meiner Tätigkeit am Institut für Informatik habe ich in verschiedenen  Projekten wie DAMAS beim LMU und REFLECT beim Ferrari gearbeitet. Zu meinen Aufgaben gehörte auch die Unterstützung der Studenten bei ihren Praktika und Diplomarbeiten.

Meine Doktorarbeit am Lehrstuhl für Software Engineering an der LMU München habe ich im Jahr 2008 abgeschlossen und widmete mich danach verstärkt der Softwareentwicklung.

Ich habe mich bei Interface vom ersten Tag an gut aufgehoben gefühlt und freue mich auf die neuen Herausforderungen und auf eine gute Zusammenarbeit.

In meiner Freizeit spiele ich gerne Basketball und ich würde mich sehr freuen, wenn wir als InterFace Basketball-Team zusammen spielen würden.