IF Open - InterFace AG

DSCF6369Über 80 Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Publizisten und Literaturkritiker lasen beim 33. Poetenfest in Erlangen vier Tage lang aus ihren aktuellen Neuerscheinungen und diskutierten literarische, gesellschaftliche und politische Fragestellungen.

 

Mit über 13.000 Besuchern war das 33. Erlanger Poetenfest eines der erfolgreichsten seiner Geschichte.

Jean Paul war zahlreich vertreten; unter anderem mit einer Ausstellungseröffnung „Jean Paul, Erlangen und die „alexandrinische Universität“, mit der Diskussion-Runde „Gefeiert, aber auch gelesen? Jean Paul im Jahr 2013“ und natürlich mit „Zettelkastenstraum“ von der Künstlertruppe falschtechst schlachtfest und Wortwerk. 

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An zahlreichen Orten im Stadtzentrum waren Vogelhäuschen mit Barcodes aufgestellt.
Die Besucher konnten per QR-Code den Installations-Ort in der Bibliothek aufsuchen und sich eine Projektion ansehen.

Die multimediale Installation mit Barcode-Scanner und eigens dafür programmierter Software hat Jean Pauls Ideen vielschichtig aufgegriffen und in die zeitgenössische Lyrik transformiert.

Es gab Filme, Kollagen und Jean Paul Karikaturen auf mehreren Projektionsflächen zu sehen, aus dem Off ertönten Klänge und dazu immer wieder intensive Gedichte.

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Als Höhepunkt des ersten Tages fand eine Live-Lesung mit allen zehn Lyrikern statt. Die zahlreichen Besucher folgten den Gedichten und konnten sich dabei in den visuellen Welten verlieren.

 

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Weitere Informationen unter: www.interface-ag.com/poetenfest  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Videos vom zweiten IF-Forum des Jahres 2013 – Jean Paul und der Hypertext – sind nun veröffentlicht.

Frau Dr. Annina Klinkert war am letzten Donnerstag, den 11. Juli, unser Gast im IF-Forum. Sie hat uns berichtet, wie Jean Paul zum Erfinder des Hypertext wurde. Das war schon das Thema ihrer Doktorarbeit, in den letzten 10 Jahren hat sie hierzu weiter geforscht.

Ihr Referat bei uns zu diesem Thema war eine echte Premiere. Wir haben von diesem Vortrag drei kurze Videos erstellt.

Vortrag TEIL I – Wie man auch das Schreiben ordnen kann:

Vortrag TEIL II – Wie Jean Paul den Witz generiert:

Vortrag TEIL III – Wie man die Texte von Jean Paul lesen kann:

Viel Spaß beim Anschauen wünscht die InterFace AG!

Ein neues App-Angebot der Bayerischen Staatsbibliothek!

jean_paul_logo_in_klecks_IF-Orange_webErst vor kurzem hat es eine im IF-Lab entwickelte Software dem international tätigen Künstler Wolf N. Helze ermöglicht, ganze Regionen mit hunderten und tausenden von Personen zu einem Gesicht zu vereinen. Nun hat das IF-Lab wieder für die Kultur gewirkt.

Im folgenden finden Sie Auszüge aus der offiziellen Pressemitteilung der Bayerischen Staatsbibliothek zur Präsentation der App „Dichterwege - Auf den Spuren von Jean Paul (1276)“ (zum Lesen auf den Link klicken) am Dienstag, den 23. Juli 2013 um 11.00 Uhr m Landrätesaal der Regierung von Oberfranken, Bayreuth, Ludwigstr. 20.

Anlässlich seines 250. Geburtstags präsentiert die Bayerische Staatsbibliothek in Verbindung mit der Bayerischen Sparkassenstiftung den Schriftsteller Jean Paul mit einer mobilen Anwendung für Tablets und Smartphones. Diese neue, kostenlose Location-Based-Services-Applikation „Dichterwege – Auf den Spuren von Jean Paul“ beschreitet hinsichtlich der Vermittlung eines Dichterlebens in Deutschland Neuland.

Die App liefert umfassende und multimediale Informationen rund um das Thema Johann Paul Friedrich Richter (1763 –1825). In sechs Themenkreisen bietet sie zahlreiche Möglichkeiten, Jean Paul zu entdecken und sich näher mit ihm zu beschäftigen. Zentrales Element bildet dabei der Jean-Paul-Weg in Oberfranken, darüber hinaus werden Bezüge zu allen Orten hergestellt, an denen der Dichter sich aufgehalten hat.

Angereichert wird die App mit Lese- und Hörproben seiner Werke und Informationen über Jean Pauls Leben, seine Gedanken und Interessen, die Personen in seinem Umfeld und Figuren aus seinen Werken. Und Jean Paul taucht auch selbst auf: als Comicfigur, die ihre Kommentare zu einzelnen Artikeln abgibt!

Mit dieser innovativen Art der Präsentation soll einerseits der Wanderer auf dem Jean-Paul-Weg jederzeit Informationen, auch etwa zur Gastronomie abrufen können, aber sie versucht auch, neue Nutzerkreise für Jean Paul zu gewinnen.

Die App ist ab 23. Juli 2013 kostenlos erhältlich im App Store, bei GooglePlay und im Windows 8 Store. Die Erstellung der Version für Windows 8 erfolgte im Rahmen eines Sponsorings durch die IF-Blueprint AG in Zusammenarbeit mit der InterFace AG. Und natürlich waren auch da unsere jungen Damen und Herren vom IF-Lab mit von der Partie.

Weitere Informationen unter http://www.interface-ag.de/Jean-Paul-APP.html

Am 11. Juli war bei uns in Unterhaching wieder IF-Forum. Frau Annina Klappert hat zu dem anspruchsvollen Thema Jean Paul und der Hypertext drei unterhaltsame Kurzvorträge gehalten – und alle Besucher waren begeistert. Hier ein paar Bilder vom Moderator, unserem „Künstler-Gast“ Peter Fischerbauer und vor allem von unserer Referentin!

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Der Vortrag beginnt!

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Die Spannung steigt!

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Frau Klappert kommt in Fahrt!

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Peter Fischbauer erzählt wie er Jean Paul fühlt und den Siebenkäs malt.

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Die Hinführung hat mir Spaß gemacht.

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Zum Trinken gab es ein ganz besonderes Jean-Paul Bier!

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Zum Abschluss gibt es die verdiente Belohnung!

Und wir freuen uns jetzt auf das Video, das zeitnah veröffentlicht wird.

Heute Abend ist es soweit!

Frau Dr. Annina Klappert
ist unsere Referentin des zweiten IF-Forum im Jahre 2013. Ihr Thema wird sein:

Jean Paul und der Hypertext

Dazu wird sie am 11. Juli 2013 bei InterFace in Unterhaching im IF-Forum extra für uns einen Vortrag halten.

Hier ein kurzer Ausblick:

Die Datenmengen sind im Laufe des 20. Jahrhunderts stetig gewachsen und mit ihm das Problem des Zugriffs.

Jean Paul nun war schon zu seiner Zeit ein ‚Profi‘ des Sammelns und in seinem Rahmen bereits mit den gleichen Problemen konfrontiert. Mit seiner speziellen Exzerpt-Technik hat er Wissen nicht nur gesammelt, sondern auch intelligent vernetzt.

Wie also, so können wir mit Jean Paul für heute fragen, lassen sich Daten speichern und vernetzen?

Und wie kommen wir von diesen Daten zu neuem Wissen?

Ein kleiner Blick in Jean Pauls Ästhetik soll uns sein Witzkonzept näherbringen und etwas über mögliche Verknüpfungstechniken lernen lassen. Insgesamt soll aus der von Jean Paul in seiner ‘Vorschule der Ästhetik’ theoretisch unterfütterten und seiner poetischen Praxis durchexzerzierten Schreibpraxis  herauskristiallisiert werden, warum uns heutige Hypertextsysteme so helfen, wie sie in ihrer Wissensordnung funktionieren und wo ihre Herausforderungen liegen.

Zur Person:

Frau Dr. Annina Klappert promovierte an der Universität Bonn mit der Dissertation „Die Perspektiven von Link und Lücke. Sichtweisen auf Jean Pauls Texte und Hypertexte“. Von 1999-2004 wirkte sie am Forschungskolleg SFB/FK 427 „Medien und kulturelle Kommunikation“ in Köln.

Derzeit ist Frau Klappert Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt. Dort sind ihre Interessen und Forschungsschwerpunkte: Theorien der Virtualität; Hypertexttheorien; Zettelkästen als Wissenstechnik und digitale Praxis und Gegenwartsliteratur.

Anmeldung:

Dieses IF-Forum findet in unserem Headquarter in Unterhaching in der Seminarzone im Dachgeschoss statt. Beginn ist um 18:00. Wir freuen uns auf unsere Gäste! Die Anmeldung auch zu diesem IF-Forum geht wie immer per E-Mail.

P.S.
Hier noch ergänzend ein Überblick über unsere drei „Jean Paul Vorträge“ im Jahr 2013


Ein Besuch in der Gegenwart

Jean Paul Vorträge im IF-Forum

2013 widmet sich das IF-Forum der Aktualität von Jean Pauls Themen und Gedanken.
Mit Vorträgen zu Unternehmertum, Hypertext, Witz und neuen Medien möchten wir neue Perspektiven und Fragestellungen auf das Hier und Jetzt werfen.
Seien Sie dabei!



Jean Paul der Unternehmer

Jean Paul zählte zu den ersten Schriftstellern in Deutschland, die von ihrem Schreiben leben konnten. Und dies, obwohl er unter erschwerten Bedingungen gestartet war. Er gelangte in die geistigen Zentren seiner Zeit: Leipzig, Weimar, Berlin – und erzielte Bucherfolge, die Goethe neidisch werden ließen. Als Jean Paul heiratete, lud ihn sogar die preußische Königin zum Tee ein und schenkte ihm ein Silberservice.

Jean Pauls Aufstieg und Erfolg verdankte sich nicht dem Zufall, sondern einem umsichtigen Vorgehen mit unternehmerischem Instinkt. Selbst als die Zeiten schlecht wurden und die Napoleonischen Kriege halb Europa verheerten, konnte er seine Position halten. Wie Jean Paul Erfolg mit Nachhaltigkeit verband, hat bis heute eine erstaunliche Aktualität.

Referent Bernhard Echte, Literaturwissenschaftler, Ausstellungsmacher und Publizist, war lange Jahre Leiter des Robert Walser-Archivs in Zürich. Heute führt er als Unternehmer den Verlag “Nimbus, Kunst und Bücher”.

Datum 11. April 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching


Jean Paul und der Hypertext

Schon bevor er zu Jean Paul wurde, las der junge Johann Richter alles, was ihm in die Hände fiel. Kaum ein Buch gehörte ihm. Was er las, wurde in Notizheften exzerpiert. In diesen Heften fanden sich auch Kommentare zu den Ideen, die gerade durch seinen Kopf schwirrten. Seine Einträge versah Jean Paul mit Stichwörtern, neudeutsch Tags. Somit schuf er sich eine riesige Privatenzyklopädie, die sortiert war wie eine moderne Datenbank. Diese bildete die Grundlage seines literarischen Schaffens. Nur mit Hilfe dieser Datenbank gelang es Jean Paul, seinen einzigartigen Stil umzusetzen, der sprunghaft und genau zugleich ist. Er schaffte es, aus der finanziellen Not seiner Jugend eine Tugend zu machen, deren Ergebnis uns heute noch staunen lässt.

Referentin Annina Klappert, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Erfurt. Sie promovierte zu einem Strukturvergleich von Jean Pauls Texten und Hypertexten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Fragen der Medialität, Referentialität und Virtualität.

Datum 11. Juli 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching


Jean Paul, der Witz, die Postmoderne und die neuen Medien

Er war ein “Götter-Leugner” und ein “geistreicher Zersetzer”, ein glühender Kosmopolit, Skeptiker und Witze-Macher. Man lobt seine Erziehungslehre Levana, die gegen den verbissenen Ernst in Fichtes Reden an die deutsche Nation Witz und Ironie zur Grundlage einer gesunden Persönlichkeit erhob. Man sieht in seiner Politik der “dritten Position zwischen Deutschtümlern und Bonapartisten” eine Vorwegnahme der postmodernen Unentschiedenheit zwischen den gegensätzlichen Polen der ‚Wahrheit’. Mit seiner Ästhetik der Abschweifung nimmt er die Unterbrechungs- und Absprungsästhetik des Hypertextes im Internet vorweg. Wer war dieser Mann, der seine Heimat kaum verließ und zugleich vielen seiner Zeitgenossen gedanklich und mental so weit voraus gereist war?

Referent Roberto Simanowski ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Basel. Er setzt sich mit den Veränderungen des Schreibens im digitalen Zeitalter auseinander und publiziert das Onlinejournal dichtung-digital – journal für digitale ästhetik.

Datum 07. November 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching


Die InterFace AG sorgt dafür, dass das Nervensystem unseres Planeten funktioniert. Gemeinsam mit vielen anderen Unternehmen und Menschen versuchen wir Informationstechnologie zum Nutzen der Menschen zu bauen, betreiben und anzuwenden.

So könnte man unser Betätigungsfeld formulieren.

 

In unserem Logo befindet sich ein Gesicht. Das soll zeigen, dass der InterFace AG Menschen und ihre Gesichter wichtig sind und ist ein guter Grund, jedes Jahr ein Gesicht auszuwählen. Dieses Gesicht soll zu einem Menschen gehören, der ein besonderes Jubiläum wie z.B. einen runden Geburtstag hat und eine relevante Person der Zeitgeschichte war oder ist.

Ob Erfinder, Künstler, Philosophen, Schriftsteller, Technologen, Unternehmer, Schauspieler usw., Menschen in vielen Rollen sind denkbar. Die ausgewählte Person soll über einen für unsere Zwecke passenden Bekanntheitsgrad verfügen und einen gewissen Einfluss auf unsere Gesellschaft oder unser Leben gehabt haben. Und selber ein reichhaltiges Leben geführt haben, das sich zu erforschen lohnt.

Mit diesem Gesicht, sprich der Person dahinter und ihrem Kontext, wollen wir uns dann in in unseren IF-Foren und in unseren „sozialen Medien“ (FB, IF-Open) beschäftigen.

Das muss nicht heißen, dass wir uns mit dieser Person als Unternehmen oder gar persönlich identifizieren sollen oder gar müssen. Im Gegenteil, die Auseinandersetzung mit der Person darf und soll durchaus auch kritisch sein.

Mit dieser Art von „anderem Marketing“ wollen wir für die InterFace AG mehr Sichtbarkeit gewinnen, ohne uns aber groß selbst darzustellen oder „beweihräuchern“. Denn überzeugen wollen wir nicht mit Sprüchen sondern mit unserer Arbeit.

Für 2013 hatten wir Jean Paul (Richter) ausgewählt. Er hat in diesem Jahr einen sehr runden Geburtstag – 250 Jahre. Der Schriftsteller ist eine geschichtlich spannende Persönlichkeit mit vielen Gesichtern. So haben wir bei Jean Paul eine Menge Interessantes gefunden. Die Beschäftigung mit ihm hat sich gelohnt. Bis zum Ende 2013 werden wir weiter von ihm und seiner Zeit berichten, in unseren Medien wie in den beiden verbleibenden IF-Foren.

Günstig bei Jean Paul war, dass es einen Verein gab, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, anlässlich des runden Geburtstag von Jean Paul gebührend an dessen Werk zu erinnern. In Kooperation mit dem Jean-Paul-Verein gelang es uns, unsere Reichweite beträchtlich zu erhöhen.

Jetzt suchen wir das Gesicht für 2014!

Wir suchen wieder eine Person, mit der es sich lohnt, sich zu beschäftigen und die es möglich macht, Interessantes zu identifizieren. Wie schon gesagt: Es muss kein Gesicht sein, mit dem wir uns alle identifizieren können. Das wird eh nicht möglich sein. Vielmehr geht darum, Zeit und Dinge in der Beschäftigung mit einem Menschen zu ergründen und dabei Neues zu erfahren.

Die Auswahl ist groß, hier als Vorschlag eine Liste möglicher Gesichter:

  • Carl von Ossietzky (* 3. Oktober 1889 – 125. Geburtstag) war ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist. Ossietzky erhielt 1936 rückwirkend den Friedensnobelpreis für das Jahr 1935.
  • Rafael Kubelík (* 29.06.1914 – 100. Geburtstag) – Schweizer Dirigent und Komponist tschechischer Herkunft, von 1961 bis 1979 war er Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
  • Richard Strauss (* 11.06.1864 in München – 150. Geburtstag) – Komponist (Salome, Elektra, Der Rosenkavalier, Also sprach Zarathustra …), Dirigent, Theaterleiter und Kämpfer für das Urheberrecht.
  • Christoph Willibald Gluck (* 02.07.1714 in der Oberpfalz – 300. Geburtstag) – einer der bedeutendsten Opernkomponisten der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Le Cinesi, Orfeo ed Euridice, Alceste …), Schöpfer einer modernen „Reformoper“.
  • Louis de Funès (* 31.07.1914 – 100. Geburtstag) – französischer Schauspieler und Komiker
  • Galileo Galilei (* 15.02.1564 – 450. Geburtstag) – italienischer Philosoph, Mathematiker, Physiker und Astronom, der bahnbrechende Entdeckungen auf mehreren Gebieten der Naturwissenschaften machte
  • Leonard Cohen (* 21.09.1934 – 80. Geburtstag) – kanadischer Dichter und Schriftsteller, Sänger und Komponist (Songs of Leonard Cohen, Songs from a Room, Songs of Love and Hate, New Skin for the Old Ceremony, So long Marianne)
  • Juri Gagarin (* 09.03.1934 – 80. Geburtstag) – sowjetischer Kosmonaut und 1961 der erste Mensch im Weltraum.
  • William Shakespare (* 23.04.1564 – 450. Geburtstag) – englischer Dramatiker und Dichter
  • Charly Chaplin (* 16.04.1889 – 125. Geburtstag) – britischer Komiker, Schauspieler, Regisseur, Komponist und Produzent, zweimaliger Oscar-Preisträger.
  • Max Weber (* 21.04.1864 – 150. Geburtstag) – deutscher Soziologe, Jurist, National- und Sozialökonom, einer der Klassiker der Soziologie sowie der gesamten Kultur- und Sozialwissenschaften.
  • Mark Zuckerberg (* 14.05.1984 – 30. Geburtstag) – US-amerikanischer Unternehmer, Facebook-Gründer.
  • Antoine Joseph (Adolphe) Sax (* 06.11.1814 – 200. Geburtstag) – belgischer Instrumentenbauer, Musiker und der Erfinder des Saxophons
  • Henri de Toulouse-Lautrec (* 24.11.1864 – 150. Geburtstag) – französischer Maler und Grafiker des Post-Impressionismus, berühmt v.a. durch seine Plakate, die er unter anderem für das Pariser Varieté Moulin Rouge am Montmartre anfertigte.
  •  Tina Turner (Anna Mae Bullock) (* 26.11.1939 – 80. Geburtstag) – US-amerikanische Sängerin (What’s Love Got to Do with It, We Don’t Need Another Hero, The Best, Goldeneye …) und Schauspielerin, mit über 180 Millionen verkauften Tonträgern eine der weltweit erfolgreichsten Sängerinnen.
  • Walther Nernst (* 25.06.1864 – 150. Geburtstag) – Physiker und Chemiker , Nobelpreis 1920 (dritter Hauptsatz der Wärmelehre), auf den noch zu Lebzeiten ein wunderbarer satirischer Nachruf geschrieben wurde.

Weiter nicht so ganz runde Geburtstage in 2014 haben der Erfinder des Telefons Philipp Reis (Kommunikation) und Gottlieb Daimler (Mobilität). Beide feiern ihren 180. Geburtstag.

Interessant könnte auch der Autor Sir Aldous Huxley sein, ein Humanist, Pazifist und Satiriker, der „Brave New World“ geschrieben (* 26. Juli 1894 – 120. Geburtstag) oder Julius Robert von Mayer (* 25.11.1814 – 200. Geburtstag) – ein Physiker und Arzt, der den ersten Hauptsatz der Thermodynamik beschrieben hat.

Oder Ludwig Eduard Boltzmann (* 20.02.1844 – 170. Geburtstag) – ein Physiker und Philosoph, der unter anderem die Statistische Mechanik begründete und einen besonderen Leitspruch hatte, der mir natürlich ganz besonders gut gefällt:
Bring vor, was wahr ist;
schreib so, dass es klar ist.
Und verficht’s, bis es mit dir gar ist!

Wir finden in 2013 auch interessante Jubiläen jenseits von Geburtstagen:

  • 1824 – vor 190 Jahren veröffentlichte Nicolas Léonard Sadi Carnot seinen Kreisprozess
  • 1844 – vor 170 Jahren bestimmte dann auf der Basis von Mayers Hauptsatz  James Prescott Joule das Wärmeequivalent
  • 1854 – vor 160 Jahren formulierte Clausius den Wirkungsgrad und damit den 2. Hauptsatz der Wärmelehre und den Begriff Entropie
  • (von 1861 bis) 1864 arbeitete der schottische Physiker James Clerk Maxwel die nach ihm benannten Gleichungen
  • 1864 – vor 150 Jahren veröffentlichte Clausius seine „mechanische Wärmelehre I“
  • 1864 – 150 Jahre Maxwell-Gleichungen (Elektromagnetismus)
  • 1894 – vor 120 Jahren gründete u.a. auch Nernst die Deutsche Bunsen-Gesellschaft

All diese Fakten haben Kollegen bei InterFace recherchiert und an mich herangetragen. Vielen Dank dafür! Und man sieht, es gibt viele interessante Menschen mit Jubiläen in 2014. Und es fällt nicht leicht, sich zu entscheiden.

Meine persönliche Bewertung:

In 2014 wollen wir kein düsteres Gesicht haben. Mein erster sehr persönlicher Favorit war Carl von Ossietzky. Er ist für mich sogar ein „deutscher Held“. Nur war sein Umfeld dunkel und unerfreulich. Zum 30-jährigen Jubiläum der InterFace hätte ich aber lieber ein fröhlicheres Gesicht.

Charly Chaplin und Leonard Cohen haben mir aus diesem Grunde besser gefallen. Wie auch ein origineller deutscher Wissenschaftler wie z.B. Walther Nernst.

Marc Zuckerberg ist für mich auch eine Überlegung wert. Er steht für Facebook und Facebook für social media. Das Internet verändert die Welt und Marc hat da seinen Beitrag geleistet. Auch wenn er ein noch verblüffend junger Mann ist. Und er wird 2013 genauso alt wie unser Unternehmen. Man sagt ihm nach, dass er absolut unverständliche Utopien formuliert. Das würde mich nicht stören. Um ihn herum ließe sich viel aufbauen.

Aber auch ein Klassiker wie Galileo oder ein Komiker wie Louis de Funès könnte es sein.

Kurz gesagt:

Ich weiß nicht weiter!
Jetzt möchte ich aber bis Ende Juni eine Entscheidung haben.

Welche Person nehmen wir?
Denn wir müssen rechtzeitig mit den Vorarbeiten beginnen. Die sind Verbündete gewinnen, Recherchieren, Themen und Referenten suchen, eine graphische Grundlinie entwickeln und vieles mehr.

Vor allem will auch die Geister nicht spalten und polarisieren.
Da gab es im Vorfeld schon viel zu viel Leidenschaft in mancher E-Mail. Deshalb bitte ich um zahlreiche Rückmeldungen zu den genannten Möglichkeiten. Vielleicht taucht ja dabei auch noch der „perfekte Kandidat“ auf, der noch gar nicht auf meiner Liste steht?

Also versuche ich es mal mit Crowd-Sourcing!
Meine Bitte mitzumachen, richtet sich nicht nur an alle KollegInnen sondern auch an alle, die der InterFace AG freundschaftlich gesonnen sind oder uns gerne unterstützen wollen. Oder auch nur Spaß an dem Thema haben!

Besonders freue ich mich über Rückmeldungen von jungen Menschen. Denn letzten Endes arbeiten wir für die Zukunft! Und da schätze ich zwar die Erfahrung der älteren Generation, das Urteil der jungen Generation liegt mir aber ganz besonders am Herzen!

Die einfachste Form der Rückmeldung ist, einen Kommentar abzulegen. Die Diskussion führe ich gerne öffentlich. Also Mut und Fleiß aufbringen und schreiben! Und ich bin mir sicher, dass uns etwas einfallen wird, wie wir uns bedanken können.

Die Videos vom ersten IF-Forum des Jahres 2013 Jean Paul, der Unternehmer sind nun veröffentlicht.

Herr Bernhard Echte vom Nimbus-Verlag in Zürich war der Referent, er hat am letzten Donnerstag, den 11. April unser IF-Forum in diesem Jahr eröffnet. Zum 250-jährigen Geburtstag von Jean Paul hat er uns über das Unternehmertum in Jean Paul berichtet.

Wir haben drei Videos erstellt.

Vortrag TEIL I – Warum Jean Paul als schreibender Unternehmer erfolgreich war:

Vortrag TEIL II – Wie Jean Paul seinen Erfolg als schreibenden Unternehmer über einen längeren Zeitraum stabilisieren konnte:

Kurzer AUSSCHNITT aus der Diskussion zum Vortrag: Was ist die „Einstiegsdroge“ für Jean Paul:

Viel Spaß beim Anschauen wünscht die InterFace AG!

Unser erster Referent Bernhard Echte hat am letzten Donnerstag, den 11. April unser IF-Forum des Jahres 2013 mit seinem Vortrag Jean Paul, der Unternehmer furios eröffnet.

Herr Echte hat das zeitgenössische Leben und Denken von vor zwei Jahrhunderten und heute genial zusammen gebracht. Er präsentierte eine Art modernen Leitfaden, wie und mit welchen Werten man als Unternehmer erfolgreich werden und den Erfolg dann bewahren kann. Dies in permanenter Verbindung mit den Ereignissen im und um das Leben von Jean Paul.

Besonders beeindruckend war die geschichtliche Kompetenz des Redners, dem es gelungen ist, seine Zuhörer fesselnd in die damalige Zeit zu führen, bis zum letzten Phase des Lebens von Jean-Paul im Elend der Napoleonischen Kriege.

Das Video zum Vortrag wird zeitnah veröffentlicht. Bis dahin ein paar Bilder von der Veranstaltung:

Bernhard Echte, ein souveräner Referent, immer mit einem Schmunzeln im Gesicht, …

… der es schafft, seine Zuhörer so richtig in den Bann zu ziehen.

Am Ende der Diskussion gibt es ein mehr als verdientes Dankeschön!

RMD

P.S.
Die Bilder sind von Johannes Naumann.


Ein Besuch in der Gegenwart

Jean Paul Vorträge im IF-Forum

2013 widmet sich das IF-Forum der Aktualität von Jean Pauls Themen und Gedanken.
Mit Vorträgen zu Unternehmertum, Hypertext, Witz und neuen Medien möchten wir neue Perspektiven und Fragestellungen auf das Hier und Jetzt werfen.
Seien Sie dabei!


Gedanken über Unternehmertum um die Person von Jean Paul!

Die InterFace AG spürt jedes Jahr einer besonderen Person nach, die wir spannend finden und die ein großes Jubiläum hat. Das Gesicht der InterFace AG im Jahre 2013 ist Jean Paul, der am 21. März 250 Jahre alt geworden wäre. Deshalb stehen die drei Vorträge im IF-Forum 2013 in Assoziation mit Jean Paul.

Unser erster Referent ist Bernhard Echte. Herr Echte ist Literaturwissenschaftler, Ausstellungsmacher und Publizist. Lange Jahre war er der Leiter des Robert Walser-Archivs in Zürich. Heute führt er als Unternehmer den Verlag „Nimbus, Kunst und Bücher“.

Sein Vortrag findet am Donnerstag, 11. April 2013 bei der InterFace AG, Unterhaching statt. Wie immer beginnt die Veranstaltung um 18:00. Mit dem Vortrag wollen wir um 18:30 starten. Nach dem Vortrag gibt es die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und gemütlichem Zusammensein.

Es sind noch ein paar Plätze frei, Sie können sich per E-Mail zum IF-Forum mit Herrn Bernhard Echte anmelden!

Herr Echte ist nicht nur Unternehmer und Wissenschaftler mit Herz und Seele. Er ist auch ein spannender Geschichtenerzähler, der es versteht, seine Zuhörer für fremde Welten zu begeistern. Natürlich spricht er am liebsten über Unternehmer und „Entrepreneurship“.

Als Wissenschaftler kennt er Jean Paul und sein Werk besonders gut. So ist er prädestiniert, Parallelen zwischen dem Kleinunternehmer Jean Paul und dem Unternehmer der Gegenwart herauszuarbeiten. Dies wird er am Donnerstag bei uns tun. lassen Sie sich von ihm in die Welt von Unternehmertum vor gut 200 Jahren und des Jean Paul entführen.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Hier alle Vorträge des IF-Forums 2013 im Überblick:

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Nach seinen Wanderjahren lässt sich Jean Paul mit seiner Familie in Bayreuth nieder. Er hat das 40. Lebensjahr hinter sich gebracht, die Zeiten der erotischen Akademie sind vorbei und er bezeichnet sich selbst als Spießbürger.

Auch sein Erscheinungsbild ändert sich: Der einst hagere, bleiche Jean Paul wird zu einem stattlichen, rotbackigen Mann.

Das mag wohl hauptsächlich am regelmäßigen Tagesablauf liegen, den er sich angewöhnt. Im Winter steht er frühmorgens auf und zieht sich ins Mansardenzimmer der Wohnung zurück um zu arbeiten.

Mit der Ausnahme seiner Kinder, die in seinem Arbeitszimmer spielen dürfen, darf er von niemandem belästigt werden. Sein Arbeitszimmer gleicht zu dieser Zeit einem kleinen Zoo: Er züchtet sich dort Eichhörnchen, Mäuse, Spinnen, Wetterfrösche und weiteres Getier.

Im Sommer wandert Jean Paul jeden Morgen zur Rollwenzelei ein wenig außerhalb Bayreuths, wo ihm ein Schreibzimmer zur Verfügung steht.

Jean Pauls Hoffnung wie in seiner Jugend Ruhe zum Schreiben zu finden erfüllt sich nicht, da er sich zu sehr von seinen Kindern ablenken lässt, die ihn aber auf eine andere Weise als die Literatur, mit Freude erfüllen.

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