IF Open - InterFace AG

Für alle, die am 28. April beim InterFace AG IF-Forum nicht dabei sein konnten, haben wir nun die Videos Zum Vortrag „Projekt Frieden“ für Euch vorbereitet. Teil 1 mit Roland Dürre zum Thema Motivation, Optimismus, Handeln. Viel Spaß beim Reinschauen :)

P.S.: Part 2 mit Jolly Kunjappu folgt am Freitag.

 

digitale-stadt-duesseldorfDie Digitalisierung der Welt ist in vollem Gange und hält Wirtschaft, Gesellschaft und Politik mit immer neuen technischen Errungenschaften (nahezu im Minutentakt) in Atem. Quer durch alle Branchen ist die „Digitale Transformation“ das Thema Nr. 1 und als solches unerlässlich für den zukünftigen Erfolg von Unternehmen.

Auch die InterFace AG befindet sich im digitalen Wandel und richtet sein Portfolio Schritt für Schritt, jedoch konsequent, anhand der Bedürfnisse des Marktes aus, um die Potentiale der Digitalisierung für das Unternehmen zu nutzen und den zukünftigen Kundenbedarf bestmöglich zu adressieren.

Um im Kontext der „Digitalen Transformation“ und seinen Begleitaspekten auf der Höhe der Zeit zu sein und dies auch zu bleiben, ist der Aufbau eines Netzwerks und der rege Austausch mit weiteren Marktteilnehmern ein obligater Erfolgsfaktor. Mit diesem Wissen hat sich die InterFace AG dazu entschlossen, Mitglied des Vereins „Digitale Stadt Düsseldorf e.V. (DSD) zu werden, um die Digitalisierung voranzutreiben und enstehende Synergieeffekte des Netzwerks für die Region nutzbar zu machen.

Die Digitale Stadt Düsseldorf vernetzt die Zukunftsbranchen der Informations- und Telekommunikationswirtschaft mit den klassischen Branchen. Mehr als 270 Unternehmen aus dem Düsseldorfer Raum haben sich in den vergangenen Jahren innerhalb des Netzwerks zusammengeschlossen.

Ziele des Vereins sind:

  • Ausbau Düsseldorfs zu einer europaweit führenden Multimedia-Metropole
  • Permanenter Erfahrungs- und Informationsaustausch
  • Initiierung von Projekten und Initiativen
  • Ausbau des Netzwerks von Unternehmen

Gemeinsam mit dem Netzwerk der DSD ist die InterFace AG in der Lage, das digitale Potential der Stadt zu erschließen und die enstehenden Vorteile positiv zu Nutzen. Ein Gewinn für das Unternehmen und die Region.

 

csm_Logo_JavaLand_003567f083-520x245Es ist wieder soweit: Von 8.-10. März 2016 findet die JavaLand Entwicklerkonferenz bereits zum 3. Mal im Phantasialand Brühl statt. Als Unternehmen mit langjähriger Erfahrung und Expertise im Entwickeln von Individualsoftware mit Schwerpunkt Java/JEE, ist die InterFace AG als Aussteller auf der Veranstaltung selbstverständlich vertreten. Unsere Entwickler stehen der Community und allen weiteren interessierten Besuchern jederzeit zur Beratung und zum Austausch mit ihrem gesamten Know-how  zur Verfügung. Als besonderes Schmankerl präsentiert die InterFace AG in diesem Jahr einen technisch optimierten Kicker, der die ein oder andere Überraschung bereit hält und zum Verweilen am IF-Stand einlädt :) Zudem berichten wir via Twitter (@InterFaceAG) live und exklusiv über die wichtigsten Ereignisse des Events.

Also schaut vorbei und zeigt uns Eure Kicker-Skills – Wir freuen uns auf Euch!

Veranstaltungsplakat der Lyriknacht 2015

Veranstaltungsplakat der Lyriknacht 2015

Am Samstag, den 18. April 2015, wartet im Künstlerhaus KunstKulturQuartier in Nürnberg ein Event der besonderen Art auf alle Freunde der Dichtkunst. Der Verein LiteraturDing e.V. veranstaltet zusammen mit dem KunstKulturQuartier und dem Deutsch-Amerikanischen Institut Nürnberg die Lyriknacht 2015. Menschen mit Begeisterung für poetische Texte und Sprache mit Tiefgang werden an diesem Wochenende in der fränkischen Hauptstadt von einer besonderen Interpretationsform der Lyrik empfangen. Die einen multiperspektivischen Lyrik-Sound-Bild-Tanz Ansatz verkörpernde Darbietung verbindet verschiedene Stilelemente miteinander und setzt sie zu einem stimmigen Ganzen zusammen.

 

„In der Lyriknacht 2015 treffen Sprachbildhauer auf einen Soundkünstler, eine Lichtartistin und eine Tänzerin, um gemeinsam und spontan vergängliche Kunstwerke zu erschaffen aus Sprache, Licht, Bewegung und Klang. Die Nürnberger Lyriknächte sind ein Highlight der Poesie in Clubatmosphäre!“ (Veranstalter)

Erklärtes Ziel der Veranstaltung ist es, das Publikum auf einen Trip zu schicken, den man ansonsten höchstens mit illegalen Substanzen erreichen kann – sozusagen „Breaking Bad mit Lyrik“! Laut Christian Schloyer, dem Konzeptgeber hinter der Lyriknacht, genüge beim Publikum hierfür „ein Schuss Hingabe“ – und die Bereitschaft, Gedichte nicht unbedingt verstehen zu wollen: „Die Augen schließen! Sich die Freiheit nehmen, Sprache wirken zu lassen: Ihren Wortklang und die Bilder, die sie hinter der Netzhaut malt.“

Die InterFace AG als gesellschaftlich engagiertes Unternehmen unterstützt die Lyriknacht 2015 als Sponsor und ist stolz, Teil dieses gelungenen und außergewöhnlichen Konzepts sein zu dürfen.

Beginn der Lyriknacht am Samstag (18. April) ist um 19:30 Uhr im Künstlerhaus in der Königstraße 93. Bereits eine halbe Stunde zuvor, um 19:00 Uhr, werden die Gäste eingelassen. Veranstaltungsende ist um 22:00 Uhr. Karten gibts im Vorverkauf (7 €) oder an der Abdenkasse (10 €).

Die InterFace AG wünscht allen Protagonisten der Nürnberger Lyriknacht viel Erfolg und den Besuchern einen außergewöhnlichen und unvergesslichen Abend!

Roland Dürre, 64, Gründer und Ex-Vorstandsvorsitzender der InterFace AG, zu seinem Wechsel in den Aufsichtsrat des Unternehmens und zu zukünftigen Vorhaben in seinem „neuen“ Leben.

Hallo Roland, nach 31 Jahren nimmst Du Abschied von „Deiner“ InterFace! Wie geht es Dir?
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Danke – es geht mir richtig gut. Nach 31 überwiegend sehr schönen Jahren bei und mit der InterFace AG, beginnt für mich ein neues Leben und ich versuche noch mehr als davor genau das zu machen, was ich wirklich will.

 

 
Du überlässt das operative Geschäft zum neuen Jahr Deinen Vorstandskollegen. Wie schwierig ist das für Dich?
_MG_2849Abschied tut weh :-). Gerade von einer solchen Rolle. Meine Nachfolger machen es mir jedoch leicht, da sie ihr Handwerk verstehen und ihre Aufgabe innerhalb der Unternehmensführung sehr ernst nehmen. Ich weiß, wie schwierig das Geschäft ist und habe in der Vergangenheit eine Reihe von Fehlern gemacht. Insofern erwarte ich von meinen Nachfolgern nicht, dass sie immer das Richtige tun. Ich gehe davon aus, dass sie weniger Fehler machen werden als ich, was sich sicherlich positiv auf die Unternehmensentwicklung auswirken wird. Und dann sind da noch die vielen tollen Mitarbeiter der InterFace AG, die ein enormes Potential darstellen. Ist das nicht wunderschön?

Wie startest Du Dein Amt als Aufsichtsratsmitglied?
_MG_2855Mit neuen Ideen. Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand möchte ich im Sinne eines konstruktiven Diskurses intensivieren. “Lebendige Berichte” und ein paar Zahlen sind mir lieber als viel “Prosa”. In der Kommunikation würde ich gerne moderne Werkzeuge einsetzen und etablieren. So könnte ich mir anstelle von E-Mail und Telefon eine kleine Community mit gemeinsamer Dokumentenablage sehr gut vorstellen, um die Arbeitsabläufe zu optimieren.

Auch die Ziele sind klar: Die Menschen im Unternehmen und unsere Kunden sind das wichtigste Gut. Der Umgang mit den Ressourcen des Unternehmens muss verantwortungsvoll erfolgen. Zudem wäre eine explizitere Orientierung an der “Gemeinwohl-Ökonomie” wünschenwert. Die InterFace AG soll ein “gutes” Unternehmen sein. Nur so kann eine Wertigkeit entwickelt werden, die allen Stakeholdern nutzt.

Persönlich interpretiere ich die Rolle eines Aufsichtsrates mehr als die eines Mentors denn eines “Kontrolleurs”. Die Hauptaufgabe eines Aufsichtsrates sollte es sein, die Vorstände beim “Steuern und Führen” des Unternehmens zu unterstützen. Das will ich nach Kräften tun, gerne auch durch das Einbringen meiner Netzwerke und Kontakte.

Planst Du neue Geschäfte? Wenn ja, welche?
_MG_2886In der Tat habe ich nicht vor mich zur Ruhe setzen. Ich möchte in meinem “neuen Leben” die Prioritäten verschieben und weniger ans Geschäft denken. Ich vertrete die Meinung: Wenn man das “Richtige” tut, kommt der Erfolg von selbst. So will ich die IF-AGORA GmbH zu einer Agentur für Veränderung ausbauen. Das passt gut, weil Veränderung nur mit gebündelter Erfahrung und dem Wissen, sprich der “Weisheit der Vielen”, gelingen kann.

Und für alle, die es noch nicht wahrhaben wollen: Wir müssen dringend unsere Art zu leben verändern – privat, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Für eine lebenswürdige Zukunft der nach uns kommenden Generationen. Daran ein wenig mitzuwirken ist mir ein großes Anliegen.

Ganz zu Beginn des Jahres 2016 habe ich vor eine große “Unkonferenz für Aktive Mobilität” (#AktMobCmp) in Unterhaching zu organisieren. Die Gemeinde Unterhaching unterstützt mich diesbezüglich in toller Art und Weise. Auch “Mitmacher” habe ich bereits viele gewinnen können.

“Nebenher” unterstütze ich noch ein paar Startups, die glücklicherweise ganz zufrieden mit mir sind :-). In diesem Umfeld entstehen immer spannende Geschichten.

Was bringt Dein Privatleben nach der Zeit bei InterFace alles mit sich? Gibt es konkrete Planungen?
_MG_2885Was wäre das Leben ohne konkrete Vorhaben? Aktuell laufen Vorbereitungen für eine Radtour durch Kuba im Februar. Überhaupt möchte ich die Radtouren gemeinsam mit meiner Frau Barbara in den nächsten Jahren intensivieren. 2015 stehen so noch Tschechien, Frankreich und Südtirol/Italien auf unserer Radel-Liste. Auch ein Zelturlaub mit der ganzen Familie in Griechenland ist geplant. Ein paar Dinge, wie das Schachspiel, kamen in den letzten Jahren zu kurz. Diesen möchte ich zukünftig wieder mehr Raum geben. Weitere mir wichtige Aktivitäten, wie das regelmäßige Schwimmen, sollen in die Routine des neuen Alltags stärker integriert werden.

Und schließlich habe ich seit Anfang 2014 eine kleine Enkelin, der ich auch etwas Zeit widmen möchte. Ein zweites Enkelkind soll im Sommer dazu kommen. Das wird dann in China geboren. Eine Reise nach Fernost ist somit auch fest in Planung.

Welche Erwartungen hast Du an die Zukunft/Entwicklung von InterFace?
Besondere Erwartungen gibt es nicht. Ich bin zufrieden, wenn der schöne Trend der letzten 30 Jahre fortgesetzt wird. Anscheinend haben wir ja alle 15 Jahre bei der InterFace AG eine kleine Krise. Im letzten Jahr war es ja mal wieder so weit. Es wäre schön, wenn die nächste erst wieder in 15 Jahren kommen würde.

Vielen Dank für Deine Zeit!

Das Organisationsteam des agile.ruhr Camp rund um Dominik Rose und Berthold Barth lädt in diesem Jahr erstmals zur „Unkonferenz“ agiler Methoden im Projekt- und Softwareentwicklungsumfeld am 21. + 22. Februar 2015 ins Unperfekthaus nach Essen. Die InterFace AG ist mit von der Partie und unterstützt die Veranstaltung und das Orgateam als Sponsor.

arc-logo-sqWas ist das agile.ruhr Camp?
Das Camp steht für Veränderung und Überzeugung. Ziel der Veranstaltung ist es, Personen, Organisationen und Unternehmen für die Idee und die Vorteile agiler Methoden zu begeistern und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Möglichkeiten und Einsatzfelder im operativen Geschäft existieren. Hierbei wurde der Rahmen eines BarCamps (oder Unkonferenz) gewählt, welches sich von einer klassischen Konferenz in erster Linie durch eine „fehlende“ Agenda und den offenen Dialog unterscheidet. Jeder Teilnehmer wird in die Lage versetzt, eine Session oder Diskussionsrunde zu einem Themenkomplex seiner Wahl anzubieten. Die Tagesordnung wird also durch die Besucher selbst definiert. Es herrscht das Prinzip der Augenhöhe, jeder ist gleich und wird auch gleich behandelt.

Warum tritt die InterFace AG als Sponsor des agile.ruhr Camp auf?
Agile Methoden im Kontext des Projektmanagements und der Softwareentwicklung sind tief im Unternehmen und der Historie verankert. Modelle wie Scrum und Kanban sind Kernkompetenzen der InterFace AG und werden in internen wie externen Projekten durchgeführt und gelebt. Auch die BarCamp-Philosophie beinhaltet Werte, mit denen sich das Unternehmen identifiziert. Transparenz, Mut, Respekt aber auch Qualität und Professionalität sind Attribute, innerhalb derer die InterFace AG agiert.

Organisator Berthold Barth über die InterFace AG: bit.ly/BB_über_InterFaceAG

Ein Besuch in der Gegenwart

Das Jahr 2015 steht bei der InterFace AG im Zeichen des 200. Geburtstags von Ada Lovelace

ADA LOVELACE 2Als Unternehmen tragen wir gesellschaftliche Verantwortung. In unserem IF-Forum laden wir deshalb namhafte Referenten ein und debattieren gemeinsam aktuelle Themen. Durch die Verbindung von Historie und Gegenwart entstehen spannende Diskussionen und neue Erkenntnisse.

Nach Jean Paul in 2013 und Galileo Galilei in 2014, liegt der Fokus im Jahr 2015 auf der Mathematikerin und ersten Programmiererin Ada Lovelace (Augusta Ada Byron King, Countess of Lovelace, 1815 – 1852). Ihr revolutionäres Gedankengut sprengte die damaligen Grenzen der Vorstellungskraft und ermöglichte neue Perspektiven im Hier und Jetzt. Um eine Verbindung in die Moderne zu schaffen, sollen die Erkenntnisse Ada Lovelace‘ als Grundlage für die aktuell brisanten Themen „Algorithmus“, „Industrie 4.0“ und „OpenStack“ dienen. Wir freuen uns auf spannende Blicke in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Ada Lovelace – Das kurze und bewegte Leben einer inspirierenden Persönlichkeit
Ada Lovelace ist die Entwicklerin des Algorithmus und gilt als erste Programmiererin der Welt. Ihre Erkenntnisse waren der Zeit voraus und legten den Grundstein für die Entstehung komplexer heutiger Computerprogramme. Der Konflikt zwischen naturwissenschaftlicher Passion und den damaligen gesellschaftlichen Zwängen beherrschten einen Großteil ihres Lebens.

Herkunft, Kindheit und Lehrjahre (1815 – 1833)
Augusta Ada Lovelace wurde als Tochter von Anne Isabella Noel-Byron, 11. Baroness Wentworth und Lord Byron (damaliger Dichter) am 10. Dezember 1815 in Middlesex im heutigen London geboren. Kurz nach der Geburt, Ada war gerade einen Monat alt, trennten sich die Eltern und das Kind wuchs in der alleinigen Obhut der Mutter im Anwesen der Großeltern auf. Lord Byron, der Vater, hatte seit diesem Zeitpunkt keinerlei Beziehung zu seiner Tochter und verstarb als sie neun Jahre alt war. Entgegen des damaligen konservativen Erziehungsstandards, ermöglichte die naturwissenschaftlich interessierte und gebildete Mutter Ada eine mathematische und astronomische Ausbildung unter Anleitung des privaten Hauslehrers William Fend von der berühmten Universität zu Cambridge, der ihr auch in späteren Jahren als Ansprechpartner erhalten blieb. Diese frühe fachspezifische Prägung förderte ihr außergewöhnliches naturwissenschaftliches Talent und legte den Grundstein für ihre späteren Erkenntnisse.

Studium (1834 – 1842)
Als Ada 1834 mit 18 Jahren ein Interesse für Maschinenwesen entwickelte, hatte der weitere Ausbau ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten fortan höchste Priorität. Aufgrund damaliger gesellschaftlicher Sitten war ein Studium für Frauen zu dieser Zeit nicht möglich, auch der Zugang zu Bibliotheken blieb der Damenwelt verwehrt. Eine Ausbildung universitärer Güte war ausschließlich dem männlichen Geschlecht vorbehalten. Ihrem Wissendurst folgend, fand Ada jedoch andere Mittel und Wege, um ihre Kompetenzen zu erweitern. Durch ihren Bekannten- und Freundeskreis sowie Besuche auf verschiedenen technischen Ausstellungen und wissenschaftlichen Vorträgen, lernte sie die Mathematikerin Mary Somerville kennen, die sie in die höchsten wissenschaftlichen Kreise Londons integrierte und den ersten Kontakt zu Charles Babbage und seiner Erfindung der „Difference Engine“ ermöglichte. Durch ihre Heirat im Jahr 1835 und den folgenden familiären Pflichten, konnte Ada ihre Arbeit in den folgenden Jahren nur stark limitiert fortsetzen. Erst eine Korrespondenz mit dem Mathematikprofessor Augustus De Morgan ab 1840 verhalf ihr zu neuem Esprit.

Werk (ab 1842)
Getrieben von neuem Mut und der Motivation durch die Zusammenarbeit mit Augustus De Morgan, begann Ada mit der Übersetzung eines von Charles Babbage in Französisch angefertigten Artikels zu seiner zweiten Rechenmaschinenentwicklung, der „Analytical Engine“. Neben der bloßen Rückführung in die englische Sprache, ergänzte sie den Beitrag um eine Vielzahl eigener Notizen und Erkenntnisse. Babbage war beeindruckt von Adas Arbeit und ermutigte sie zur Fortsetzung ihrer Überlegungen. Bald hatten ihre Ausführungen die dreifache Länge des Ursprungstextes und eine neue Dimension der Komplexität erreicht.
Die herausragende Komponente innerhalb des Fachartikels war der von ihr erdachte Vorschlag zur Berechnung der Bernoulli Zahlen mit Hilfe der „Analytical Engine“. Die zugrunde liegende Rechenmethode gilt bis heute als der erste entwickelte Algorithmus der Welt und kann als rudimentäres Computerprogramm verstanden werden. Charles Babbage zum Werk von Ada Lovelace: „Die Gräfin von Lovelace ist beinahe auf jedes der schwierigen und abstrakten mit dem Thema verbundenen Probleme detailliert eingegangen. Für diejenigen, welche diesen Überlegungen zu folgen vermögen, liefern diese beiden Artikel zusammengenommen den hinreichenden Beweis, dass nunmehr sämtliche Ausarbeitungen und Operationen der Analysis maschinell ausgeführt werden können.“ Zum Leidwesen Adas konnte die revolutionäre Maschine zur damaligen Zeit aufgrund limitierter technischer Möglichkeiten nicht gebaut werden. Ihre Arbeit und ihr mathematisches Talent jedoch fanden in der Fachwelt große Anerkennung.

Gesellschaftliches und familiäres Leben (ab 1835 – 1852)
Die Heirat mit Baron King (ab 1838 1. Earl of Lovelace) im Alter von 19 Jahren veränderte das Leben von Ada Lovelace nachhaltig. Drei Schwangerschaften und verschiedene Krankheiten zwangen sie zur temporären Aufgabe ihrer wissenschaftlichen Tätigkeiten. Erst 1840 fand sie zurück zu alter Motivation und entwickelte ab 1842 innerhalb der Zusammenarbeit mit Charles Babbage den ersten bekannten Algorithmus. Nach und nach jedoch zwangen gesellschaftliche Sitten sie zur vollständigen Beendigung ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit und sie musste sich der vorherrschenden Geschlechterrolle beugen. Auch ihr Mentor und großer Fürsprecher Charles Babbage kündigte alsbald die gemeinsame Arbeit auf. Im Jahr 1844 kommentierte Ada dies mit folgenden Worten: „Ich glaube nicht, dass Sie auch nur die Hälfte meiner Vorausahnungen besitzen und das Vermögen, alle möglichen Eventualitäten zu sehen (wahrscheinliche und unwahrscheinliche gleichermaßen).“ 
In dieser für sie unglücklichen Situation, in der kaum Zeit für das Studium der Mathematik und ihrer zweiten Passion, der Musik, blieb, suchte sie Ablenkung im gesellschaftlichen Leben, insbesondere bei Pferdewetten und verschiedenen männlichen Bekanntschaften.
Ihre letzten Lebensjahre verbrachte Ada Lovelace aufgrund einer schweren Krebserkrankung bettlägerig. Sie verstarb schließlich mit nur 36 Jahren in ihrer Geburtsstadt London.

Am Freitag, 5. Dezember 2014, veranstaltete die InterFace AG ihr alljährliches Weihnachtsfest im Kreise aller Kolleginnen und Kollegen, Ex IF-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, geladenen Gästen sowie den dazugehörigen Familien und Partnern. Der Veranstaltungsort, das Hacker Pschorr Bräuhaus an der Münchner Theresienhöhe, erwies sich für die 260 anwesenden Personen mit seiner weitläufigen Architektur, den großflächigen Fensterfronten und dem Raum-im-Raum Konzept, als ideale Lokation für die differenten Bedürfnisse unserer Gesellschaft. Die Performance der anwesenden Musiker tat das Übrige für einen unvergesslichen und ausgelassenen InterFace-Weihnachtsabend!
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Neben dem gemeinsamen Ausklang des Geschäftsjahres, stand die Feier auch im Zeichen des Abschieds unseres Gründers und Vorstandsvorsitzenden Roland Dürre, der zu Beginn des nächsten Jahres die Unternehmensführung verlässt und in den Aufsichtsrat der InterFace AG wechselt. Nach einer kurzen Rede und Reminiszenz an vergangene Zeiten und frühere Mitstreiter, ließ er es sich nicht nehmen, dem Unternehmen zum Abschluss seiner operativen Karriere ein besonderes Geschenk zu hinterlassen, die Webdomain IF.de!
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Im Anschluss an die offizielle Verabschiedung Roland Dürres durch den neu formierten Vorstand des Unternehmens, übernahm die Event-Band Silvertown das Zepter auf der Bühne und heizte dem ausgesprochen gut gelaunten Publikum mit einer gelungenen Mischung aus Oldies und neuen Hits den gesamten weiteren Abend ordentlich ein. Bis 1:00 Uhr Nachts herrschte eine tolle Atmosphäre und ausgelassene Stimmung auf und neben der Tanzfläche im Hacker Pschorr Bräuhaus.
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In diesem Sinne bedankt sich die InterFace AG beim Veranstalter und allen anwesenden Mitarbeitern und Gästen für einen wunderschönen Abend und ein gelungenes Weihnachtsfest.
Mein besonderer Dank gilt Tanja Höer (Organisation), Barbara Dürre (Organisation), Johannes Naumann (Fotos), Silvertown (Musik), Chordon Blue (Musik), Bettina Wintterer (Gesang), Jutta Winter und Roland John (Musik) sowie Roland Dürre für 30 Jahre Leidenschaft und Engagement im Vorstand der InterFace AG.
Viel Glück und Erfolg auf Deinem weiteren Lebensweg!
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MessestandNach dem gestrigen PMO (Projekt Management Office)-Tag (27.10), der sich konkret auf die Rolle von Projektmanagement Abteilungen in Unternehmen bezieht, findet heute und morgen (28. und 29.10) das PM-Forum der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V. (GPM) im NCC Ost, einem Teil des Nürnberg Convention Center, statt. Europas wichtigste Konferenz im Bereich Projektmanagement stellt die verbindende Funktion von Projektmanagement und seiner einzelnen Projektwelten in den Vordergrund. Neben agilem Projektmanagement und innovativen Kommunikationsstrategien in Projekten, werden auch Nachhaltigkeitsaspekte und der korrekte Umgang mit Ressourcen innerhalb von Projekten thematisiert. Die InterFace AG ist als Aussteller beim diesjährigen PM-Forum am Stand 203 im Raum Riga (Ebene 1) vertreten und freut sich auf Ihren Besuch sowie anregende Diskussionen!

Nürnberg. Die fränkische Metropole hat in den kommenden Monaten (Oktober – Dezember) rund um die Bereiche IT und Projektmanagement noch einige Highlights zu bieten. Bis Ende des Jahres fungiert die Stadt als Austragungsort mehrerer qualitativ hochwertiger Messen und Konferenzen, die für die InterFace AG eine spezielle thematische, inhaltliche und wirtschaftliche Bedeutung besitzen. Deshalb, und aufgrund der lokalen Präsenz des Unternehmens, das eine eigene Geschäftsstelle in Nürnberg unterhält, hat man sich dazu entschlossen, die folgenden Veranstaltungen als Sponsor/Aussteller zu besuchen, um die Wahrnehmung der InterFace AG regional und national zu stärken. Neben der Anwesenheit bestimmter Unternehmensvertreter werden zudem Mitarbeiter zu interessanten und aktuell relevanten Themen referieren.

PM-Forum 2014
Von 28.-29. Oktober 2014 findet das 31. Internationale Projektmanagement Forum der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. statt. Hierbei handelt es sich um das größte Branchenevent im Projektmanagement innerhalb der europäischen Grenzen. Die GPM mit Sitz in Nürnberg und Berlin ist der führende Fachverband für Projektmanagement in Deutschland. Mit derzeit über 6.600 Mitgliedern und 340 Firmenmitgliedern aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Hochschulen und der öffentlichen Institutionen, bildet die GPM das größte Netzwerk von Projektmanagement-Experten auf dem Europäischen Kontinent. Die InterFace AG wird auf der Veranstaltung als Aussteller mit eigenem Messestand vertreten sein.

Software QS-Tag 2014
Die imbus AG lädt am 6. und 7. November 2014 zur national führenden Konferenz im Bereich Software-Qualitätssicherung und Testmanagement. Im Kontext des Time-to-Market Faktors wird die Frage diskutiert, wie es Unternehmen gelingt, binnen immer kürzerer Zeit, immer leistungsfähigere Software zu implementieren und welche Rolle Qualitätssicherung und Testing hierbei spielt.
Die InterFace AG nutzt das Umfeld des QS-Tags als Präsentationsplattform der Unternehmensleistungen an das anwesende Fachpublikum und fungiert auch bei dieser Veranstaltung als Aussteller. Zudem wird Mitarbeiter Rene Bubenheim am 7. November um 12.35 Uhr zum Thema „Business Coaching als Erfolgsstory zur Unterstützung technischer Dienstleistungen“ referieren.

DOAG Konferenz + Ausstellung 2014
Die größte nationale Veranstaltung im Oracle-Umfeld wird von der Deutschen Oracle-Anwendergruppe e.V. von 18.-20 November 2014 durchgeführt. Neben Keynotes, Fachvorträgen, Präsentationen sowie modernen Networking-Elementen, bietet die begleitende Ausstellung einen umfangreichen Überblick über Dienstleistungen und Produkte am Markt. Die InterFace AG ist mit insgesamt fünf Referenten auf der Konferenz quantitativ und qualitativ stark vertreten. Für mehr Informationen siehe IF-Open Artikel „InterFace AG mit fünf Rednern auf DOAG Konferenz und Ausstellung 2014 vertreten“.

Insight 2014
Am 2. Dezember 2014 veranstaltet die MID GmbH den größten IT-Kongress der DACH-Region. Kernthemen der Konferenz sind unter anderem Business Process Management (BPM), Enterprise Architecture Management (EAM), Business Intelligence (BI) und Data Warehouse (DWH) sowie Agile Methoden im IT-Bereich. Im Umfeld dieser Fachmesse tritt die InterFace AG mit einem eigenen Messestand auf, um das existierende Leistungsspektrum des Unternehmens an das Fachpublikum zu adressieren. Weiterhin wird Mitarbeiter Olivier Guillet zusammen mit Jens Gassner als Speaker zum Thema „Das unternehmensweite Datenmodell bei einem Premium Automobilhersteller“ auf der Insight 2014 sprechen.

Die InterFace AG freut sich auf informative Veranstaltungen und wünscht allen Referenten viel Erfolg bei den bevorstehenden Talks.