IF Open - InterFace AG

Für Wolf Nkole Helzle, dem bekannten Social Media-Künstler aus Badenwürttemberg, entwickelt unser IF-Lab eine Software-Lösung, die es ermöglicht, Porträtfotos automatisch zu „mergen“.

Wolf hat zu diesem Projekt die folgende Pressemitteilung erstellt und verbreitet diese vor allem im Schwabenland kräftig:

Die Münchner Softwareschmiede InterFace AG entwickelt in ihrem IF-Lab durch Studenten ein Programm für ein neues Kunstprojekt des Social Media Künstlers Wolf Nkole Helzle aus Münsingen, mitten aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Unterhaching/Münsingen
Um manche Ecken herum haben sich die beiden kennengelernt, die InterFace AG und Wolf Nkole Helzle. Auf den ersten Blick sind das zwei sehr unterschiedliche Partner.

Die Interface AG als Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie, die ihren Teil dazu beiträgt, dass das Nervensystem unseres Planeten funktioniert und Medienkünstler Wolf Nkole Helzle, welcher sich mit seinen Arbeiten seit vielen Jahren performativ um die Belange von Individualität und Kollektiv kümmert und so zigtausende von Besuchern, Gästen und Passanten fotografisch in seine internationalen Projekte eingebunden hat.

Zwischen Herrn Helzle und dem Vorstandsvorsitzenden der InterFace AG, Roland M. Dürre (beide Jahrgang 1950) entwickelte sich aber auf Anhieb eine Freundschaft, die zur Kooperation führen sollte. Und man sieht sofort, dass die InterFace und Herr Helzle sich gut ergänzen.

Die Interface AG ist in ihrem kulturellen Engagement breit aufgestellt und freut sich in ihrem IF-Lab über unkonventionelle Aufgabenstellungen, die gerne auch aus dem Bereich der schönen Künste kommen dürfen. Nkole Helzle ist bei seinen doch IT-nahen Projekten immer wieder auf Softwarespezialisten angewiesen, die seine Ideen umsetzen.

So haben sich Herr Helzle und die InterFace AG verbündet, um ein neues Programm zu entwickeln, dass bereits zentraler Bestandteil zweier für dieses Jahr geplanter Kunstaktionen werden wird.

Zur Sache:
Aus Tausenden von einzeln fotografierten, individuellen Personenportraits kreiert die für den Social Media Künstler Helzle neu entwickelte Software INTER_FACE ein Gesicht dergestalt, dass jedes einzelne gleichwertig im Ganzen vorkommt. Dazu bedarf es sowohl Prozeduren der Gesichtserkennung und komplexer Bildberechnungsalgorithmen als auch ein ausgefeiltes Datenmanagement

Helzle fotografiert dabei die Teilnehmer an seinen Projekten in immer gleichen Settings, so dass eine formale Übereinstimmung gegeben ist. Diese Fotos werden digital an den Rechner übertragen, in welchem dann jedes einzelne Portrait den beschriebenen Prozeduren unterzogen wird. Die Software wirdl zwar weitgehend selbständig arbeiten, individuelle Eingriffe sind jedoch von vornherein eingeplant, denn zu unterschiedlich sind die individuellen Ausprägungen der Spezies Mensch.

Der erste Einsatz von INTER_FACE wird anlässlich der INTERIM-Kunstbiennale im Biosphärengebiet Schwäbische Alb vom 21. Juni bis 7. Juli 2013 sein. Unter dem Motto „Wir geben dem Biosphärengebiet ein Gesicht“ wird Wolf Nkole Helzle in seinem temporären Atelier im alten Lager des ehemaligen Truppenübungsplatzes die erwarteten mehr als 3.000 Besucher zum Fototermin einladen, welche wiederum dem Entstehungsprozess des HOMO UNIVERSALIS zuschauen können. Nähere Informationen unter www.interim-biennale.de.

Wolfgang Menauer, Mitarbeiter bei InterFace in Stuttgart hat den Kontakt zu Wolf Helzle für uns aufgebaut. Dr. Frank Schütz leitet die Entwicklung des Projektes im IF-Lab. Einen großen Dank an diese beiden und an Wolf, der die Pressemitteilung geschrieben hat.

Das nächste Wiedersehen mit Wolf in Unterhaching gibt es übrigens am 13. Juni bei unserem fachlichen IF-Forum Craftsmanship. Wolf wird dieses IF-Forum mit einer Performance umrahmen und zeigen, wie auch Kunst und Handwerk zusammen gehören.

Am 17. Januar 2013 geht unsere neue Vortragsreihe im Rahmen von IF-Lab und IF-Akademie los. Thomas Baldus von der IF Blueprint AG eröffnet mit dem Thema:

APPetit auf Microsoft?!
Wie sieht die neue Geschmacksoffensive aus, die über den Teich geschwappt kommt?

Ich freue mich auf viele Besucher!

Gerne könnt Ihr das schöne Veranstaltungsplakat (665) als PDF auf Euren Rechner laden, weiterleiten, ausdrucken und an schönen Orten aufhängen.

Kamelreiter

27. September 2010

Kamel in Abu Dhabi Mein letzter Blog Eintrag stellte den ESB (Enterprise Service Bus) Fuji vor. Obwohl OpenSource Projekt, wurde die Software überwiegend durch Mitarbeiter bei Sun Microsystems entwickelt. Zusammen mit dem Applikation Server Glassfish wurde das Projekt von Sun als Glassfish ESB vermarktet.

Die Vorzeichen haben sich seit der Übernahme durch Oracle stark gedreht. Glassfish wird in etwa hinter dem strategischen Produkt Weblogic eingeordnet. Die aktive Weiterentwicklung durch Oracle an Fuji ist unsicher. Ich suche nach Alternativen für einen OpenSource Java ESB und werde bei Apache Camel fündig. mehr »

Eine Sondermeldung aus aktuellem Anlass:  Die Zeitschrift OBJEKTSpektrum kürt gerade den besten Beitrag der vergangenen 15 JAHRE.  Und der Beitrag unseres Kollegen Bernhard ist von der Redaktion auf die Auswahlliste der besten 40 Artikel aufgenommen worden. Wenn man bedenkt, wie viele Beiträge in 15 Jahren dort erschienen sind, dann ist das schon etwas ganz Besonderes.

Daher an dieser Stelle einen ganz herzlichen Glückwunsch an Bernhard!

Und wer selbst nachsehen oder abstimmen will, findet die Umfrage hier:

http://www.sigs.de/survey/index.php?sid=82127&lang=de

Von der Insel zum Berg

23. Januar 2010

Der FujiJava ist eine der vier Großen Sunda-Inseln der Republik Indonesien neben den weiteren Hauptinseln Sumatra, Borneo und Sulawesi. Der Fuji, gelegen auf Japans Honshu, ist ein Vulkan und mit 3776 m Höhe über dem Meeresspiegel der höchste Berg Japans (http://de.wikipedia.org/wiki/Fujisan).

Ohne zu tief abtauchen zu wollen, Java ist auch eine einfache, objektorientierte, verteilte, robuste, sichere, architekturneutrale, portable und leistungsfähige Programmiersprache der Firma Sun Microsystems. Gleichzeitig Bestandteil meiner täglichen Arbeit.

mehr »

Eines unserer Entwicklungsteams in München / Unterhaching sucht weitere Verstärkung.

Unser Team arbeitet mit den aktuellsten Java-Technologien und entwickelt Portallösungen im Gesundheitsbereich.

Hier ein paar Anforderungen bzw. die Job-Beschreibung für unseren “Wunsch-Studi”:

  • Erstellen von Prototypen für den Projekteinsatz (Java ist ein Muss, schön wäre noch eine andere Sprache wie Python, Ruby, Scala, C#, …)
  • Evaluation von Tools und Frameworks (selbständige Einarbeitung sowie verständliches Deutsch und Englisch muss sein)
  • Unterstützung im Projekt bei Organisation, Programmierung, etc.
  • Unterstützung bei der Betreuung der internen Entwicklungsumgebung und Servern (Linux Kenntnisse sind nötig)

Wer kennt einen Informatikstudenten, der in ein agiles, spannendes und erfolgreiches Team hineinwachsen will?

Anfragen und Hinweise bitte per E-Mail an Carola oder an Axel (siehe unten)!