IF Open - InterFace AG

Ein neues App-Angebot der Bayerischen Staatsbibliothek!

jean_paul_logo_in_klecks_IF-Orange_webErst vor kurzem hat es eine im IF-Lab entwickelte Software dem international tätigen Künstler Wolf N. Helze ermöglicht, ganze Regionen mit hunderten und tausenden von Personen zu einem Gesicht zu vereinen. Nun hat das IF-Lab wieder für die Kultur gewirkt.

Im folgenden finden Sie Auszüge aus der offiziellen Pressemitteilung der Bayerischen Staatsbibliothek zur Präsentation der App „Dichterwege - Auf den Spuren von Jean Paul (1259)“ (zum Lesen auf den Link klicken) am Dienstag, den 23. Juli 2013 um 11.00 Uhr m Landrätesaal der Regierung von Oberfranken, Bayreuth, Ludwigstr. 20.

Anlässlich seines 250. Geburtstags präsentiert die Bayerische Staatsbibliothek in Verbindung mit der Bayerischen Sparkassenstiftung den Schriftsteller Jean Paul mit einer mobilen Anwendung für Tablets und Smartphones. Diese neue, kostenlose Location-Based-Services-Applikation „Dichterwege – Auf den Spuren von Jean Paul“ beschreitet hinsichtlich der Vermittlung eines Dichterlebens in Deutschland Neuland.

Die App liefert umfassende und multimediale Informationen rund um das Thema Johann Paul Friedrich Richter (1763 –1825). In sechs Themenkreisen bietet sie zahlreiche Möglichkeiten, Jean Paul zu entdecken und sich näher mit ihm zu beschäftigen. Zentrales Element bildet dabei der Jean-Paul-Weg in Oberfranken, darüber hinaus werden Bezüge zu allen Orten hergestellt, an denen der Dichter sich aufgehalten hat.

Angereichert wird die App mit Lese- und Hörproben seiner Werke und Informationen über Jean Pauls Leben, seine Gedanken und Interessen, die Personen in seinem Umfeld und Figuren aus seinen Werken. Und Jean Paul taucht auch selbst auf: als Comicfigur, die ihre Kommentare zu einzelnen Artikeln abgibt!

Mit dieser innovativen Art der Präsentation soll einerseits der Wanderer auf dem Jean-Paul-Weg jederzeit Informationen, auch etwa zur Gastronomie abrufen können, aber sie versucht auch, neue Nutzerkreise für Jean Paul zu gewinnen.

Die App ist ab 23. Juli 2013 kostenlos erhältlich im App Store, bei GooglePlay und im Windows 8 Store. Die Erstellung der Version für Windows 8 erfolgte im Rahmen eines Sponsorings durch die IF-Blueprint AG in Zusammenarbeit mit der InterFace AG. Und natürlich waren auch da unsere jungen Damen und Herren vom IF-Lab mit von der Partie.

Weitere Informationen unter http://www.interface-ag.de/Jean-Paul-APP.html

Übermorgen am Donnerstag:

Technische Vorträge von InformatikerInnen für InformatikerInnen

Nächster Termin – 18. Juli 2013 – diesmal  schon ab 16 Uhr an der TUM!

Unser nächster Vortrag in unserer Reihe IF-Akademie – Technische Vorträge 2013 findet am 18. Juli, wie immer an einem Donnerstag statt. Aber diesmal bleiben wir nicht in den Räumen der InterFace in Unterhaching, sondern gehen wie ein Wanderzirkus auf Tour und machen die Veranstaltung inklusive der anschließenden Happy Hour an der TU München in Garching. Die TUM stellt uns dazu den Raum „Konrad Zuse „ zur Verfügung.
felis_swReferent ist Felix Köbler. Felix hat einen großen Teil seiner informatischen Ausbildung und Forschung auch an der TUM verbracht. Er wird uns berichten, welche ganz neue Denkweisen und Möglichkeiten durch das Internet und die dazu gehörenden moderne Technologien schon Realität sind und wie das weiter gehen könnte. Dazu wird er zu folgendem Thema berichten:

 Crowdsourcing & BahnScout
Einführung und ausgewählte Schmankerl & Crowdsourcing-Lösung für sichere und saubere Bahnhöfe

Abstract von Felix:

Im ersten Teil meines Vortrags werde ich aktuelle technologische und sozio-technologische Entwicklungen skizzieren, wie bspw. die Adoption und Nutzung von ubiquitären und mobilen Technologien, die nicht nur unsere alltägliches Leben durchdringen sondern auch neuartige Anwendungen ermöglichen.

Ein vielversprechender, neuartiger Anwendungsfall stellt dabei das sogenannte Crowdsourcing dar, welches die Ver- und Auslagerung von Aufgaben oder Wertschöpfungsaktivitäten durch ein Unternehmen oder Institution an eine undefinierte Gruppe freiwilliger Nutzer umfasst.

Anhand von verschiedenen Beispielen, die über bekannte Anwendungen und Initiativen, wie Wikipedia und OpenStreetMap hinausgehen, werde ich Möglichkeiten und Problemstellungen dieser neuartigen Konzepte diskutieren. Eine Besonderheit des Crowdsourcing liegt in der Ausdehnung bestehender Arbeitsteilungsmodelle um den Faktor Motivation, der in der sozio-technischen Umsetzung zu meist durch die Anwendung von Gamification – der Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten – bedacht wird.

Der zweite Teil des Vortrags befasst sich mit einer konkreten Lösung und Anwendung „BahnScout“ im Bereich des sogenannten „Mobile Crowdsourcing“, welches durch technische Entwicklungen im Bereich der mobilen Endgeräten ermöglicht wird. Bei „BahnScout“ handelt es sich um eine Smartphone-Applikation mit der Fahrgäste Probleme, wie technische oder bauliche Schäden und Verschmutzungen in Bahnhöfen und öffentlichen Infrastrukturen, direkt an die zuständige Stelle melden können.

Der Vortrag soll neben aktuellen Ergebnissen aus dem laufenden Feldversuch diverse Einblicke in die handwerkliche Vorgehensweise (Participatory Design/User-centered Design) und konzeptionelle Herausforderungen im Bereich Gamification während der Entwicklung der Lösung geben.

Der Referent

Felix Köbler ist Doktorand am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München. Er erhielt einen B.Sc. und M.Sc. in Information Systems/Wirschaftsinformatik von der Technischen Universität München und studierte unter anderem an der Shanghai Jiao Tong University, Shanghai, China sowie der Technischen Universität Tampere, Finnland und der Universität Tampere, Finnland.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Globale Distributed Software Engineering, Social Networking, Gamification, Persuasive Technologies und Ubiquitous und Mobile Computing mit einem starken Fokus auf Human-Computer Interaction. Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten werden in internationalen Fachzeitschriften, wie bspw. AIS Transactions on Human-Computer Interaction und International Journal of Human-Computer Interaction (IJHCI) sowie auf internationalen Konferenzen wie International Conference on Information Systems, European Conference on Information Systems und ACM SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems veröffentlicht.

Neben der Ausgründung zu BahnScout ist er in den Bereichen User Experience Design und strategische Beratung sowie im Business Development bei  FELD M eine Beratung für digitales Marketing, und als selbständiger Berater beschäftigt.

Ein paar Infos zur Veranstaltungsreihe

Alle zwei Monate bieten wir einen Vortrag mit technischen, fachlichen, führungs-spezifischen oder unternehmerischen Themen an. Dazu laden wir alle interessierten InformatikerInnen aus der Region und natürlich ganz besonders die Kolleginnen und Kollegen der InterFace AG ein.

In den Vorträgen wird der Idee von Craftmanship folgend neues Wissen und besondere Erfahrung aus der Praxis für die Praxis weiter gegeben. Schwerpunkt und Inhalte sind Programmieren als deutsche Ingenieurs-/Wertarbeit, modernes Basis-Know-How, Zukunfts-Technologien, Insider-Wissen und Veränderung bei bewährten Technologien, Erfahrung aus Projekten wie aus Management & Führung und vieles mehr.

Die Referenten sprechen in der Regel 30 Minuten, die nächsten 60 Minuten gehören der Diskussion. Und anschließend gibt es immer eine „Happy Hour“.

Die Veranstaltungen werden am Abend jeden dritten Donnerstag in den ungeraden Monaten des Jahres stattfinden.

Am 21. März 2013 spricht in der IF-Akademie Johannes Schmidt. Er studiert an der TU München Informatik mit Nebenfach Medizin. “Nebenbei” ist er im IF-Lab der InterFace AG tätig. 

Seit Jahren betätigt er sich auch als Unternehmer und hat gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden Glassbox Games gegründet. Das junge Team programmierte kleinere Videospiele und Apps aller Art für verschiedene Plattformen.

Glassbox Games wurde von dieser Gemeinschaft gegründet, um Dinge auszuprobieren und Neues zu lernen. Mittlerweile hat Glassbox Games schon kleinere Preisen gewonnen und hat sich zum kleinen Unternehmen entwickelt. Die Ziele sind anspruchsvoller geworden und beinhalten ernsthafte unternehmerische Ambitionen. Und natürlich sind die Glassbox Games und die InterFace AG eng und freundschaftlich verbunden.

In seinem Vortrag wird Johannes sich auf das Thema “Bewegungssteuerung” konzentrieren. Dabei wird er uns die geschichtliche Entwicklung dieser Technologie näher bringen und in einem Praxisteil zeigen, wie einfach mittlerweile die Programmierung dieses technisch so anspruchsvollem Themas geworden ist.

Außerdem wird er ein Projekt aus dem IF-Lab vorstellen, das eine Bewegungssteuerung sinnvoll integriert. Am Ende des Vortrages gibt es dann noch einen kurzen Ausblick auf das, was wir in den nächsten Jahren auf diesem Gebiet erwarten können.

Der Vortrag findet wie immer in unserer Seminarzone statt. Ich kann die Teilnahme nur empfehlen. Johannes wird uns in ein Welt entführen, die vielen von uns fremd ist, aber ganz plötzlich ein relevanter Teil von „normaler IT“ werden könnte. Man sollte da auch ein wenig Bescheid wissen …

Beginn ist 18:00, ab 17:30 ist Einlass. Nach dem Vortrag ist wieder eine kleine Happy Hour angesagt, wir machen dann in Bier &Informatik.

Wir freuen uns auf viele Besucher aller Altersklassen!

Stand von Glassbox Games in der Olympia-Halle beim Volleyball-Spitzenspiel in der 1. Bundesliga Generali Haching - Berlin Recycling

Glassbox Games hat natürlich auch eine Website und in Facebook finden wir sie auch.

Wer sich für die Spiele interessiert, kann sie hier finden.

Im Rahmen von IF-Akademie starten wir in 2013 die Vortragsreihe „IF-Technologie – von Informatikern für Informatiker“

  • Alle zwei Monate bieten wir in Unterhaching einen Vortrag mit technischen, fachlichen, führungs-spezifischen oder unternehmerischen Themen an. Dazu laden wir alle interessierten Informatiker aus der Region und natürlich ganz besonders die Kolleginnen und Kollegen der InterFace AG ein.
  • In den Vorträgen wird der Idee von Craftmanship folgend neues Wissen und besondere Erfahrung aus der Praxis für die Praxis weiter gegeben. Schwerpunkt und Inhalte sind Programmieren als deutsche Ingenieurs-/Wertarbeit, modernes Basis-Know-How, Zukunfts-Technologien, Insider-Wissen und Veränderung bei bewährten Technologien, Erfahrung aus Projekten wie aus Management & Führung und vieles mehr.
  • Die Veranstaltungen werden jeden dritten Donnerstag in den ungeraden Monaten des Jahres stattfinden.
    Die ersten 6 Termine sind festgelegt:
    17. Januar, 21. März, 16. Mai, 18. Juli, 19. September, 21. November 2013
    Die Vorträge finden in der Seminarzone bei der InterFace AG in Unterhaching statt. Ab 17:30 stehen die Räume für unsere Gäste bereit. Die Vorträge beginnen dann pünktlich um 18:00
  • Wir geben unseren Referenten ein Format vor, das für attraktive Vorträge und Diskussionen sorgt. Die Dauer der Vorträge wird auf 30 Minuten beschränkt (Zeitmessung). Für die Präsentation sind nur das Flipchart oder Whiteboard vorgesehen. Haptische Hilfsmittel wie Modelle, Plakate und ähnliches sind erwünscht. Der Beamer darf aber nur für Live-Demonstrationen verwendet werden.
  •  Nach den 30 Minuten des Vortrages gehört die Zeit den Zuhörern: 60 Minuten lang dürfen sie Fragen stellen, so dass die Dauer des Pflichtteils maximal 90 Minuten beträgt. Dieses Format hat sich zum Beispiel bei Café&Cosmos (Veranstaltung von Max-Planck, Fraunhofer, TUM, LMU und weiteren Großforschungseinrichtungen zu Themen der „extra-terrestrischen Physik“) bewährt.
  • Die Referenten werden sowohl junge Kollegen aus dem IF-Lab wie auch erfahrene Informatiker nicht nur aus der IF-Gruppe sein.
  • Die Veranstaltung wird auf unserer Website und in unserer  Social-Media-Welt angekündigt. Wir bauen auf Mund-zu-Mund-Propaganda und hoffen auf viele Links zu unserer Ankündigung. Plakate werden wir an den Hochschulen in unserem Einzugsbereich wie zum Beispiel an der TUM ausgehängen. Wir wollen die Plakate grafisch immer gleich aussehen lassen, um quasi eine Marke zu schaffen. Die Plakate enthalten die Termine der jeweils nächsten drei Vorträge. Nach jedem stattgefundenen Vortrag wird das Plakat mit dem nächsten aktuellen drei Vorträgen ausgetauscht. Aktiv z.B. durch E-Mail werden wir diese Veranstaltungen aber nicht bewerben!
  • Ganz wichtig:
    Im Anschluss nach jedem Vortrag findet eine “happy hour” statt. Da gibt es dann Getränke und Knabbereien. Und hoffentlich viel schöne Gespräche.

Hier die Vorträge des Jahres 2013:

17. Januar 2013
APPetit auf Microsoft?!
Wie sieht die neue Geschmacksoffensive aus, die über den Teich geschwappt kommt?
(Thomas Baldus, IF Blueprint AG)

21. März 2013
Bewegt euch!
Wie Videospiele und Bewegungssteuerungen uns wieder vom Sofa locken wollen.
(Johannes Schmidt, TUM, IF-Lab/InterFace AG)

16. Mai 2013
Ubuntu & Android im Business Einsatz
Der Praxis-Test – Was können die Windows Alternativen wirklich? Features, Probleme und Lösungen im Überblick.
(Alexander Jachmann, IF-Tech AG)

18. Juli 2013
Crowdsourcing & BahnScout
Einführung und ausgewählte Schmankerl & Crowdsourcing-Lösung für sichere und saubere Bahnhöfe!
(Felix Köbler, TU München)
Achtung: Dieser Vortrag findet schon um 16:00 an der TU München in Garching statt!

19. September 2013
Mailserver & Mail-Client
„Geschichte, Grundlagen, Spam&Viren“ oder „Konzepte für den sicheren und zuverlässigen Betrieb eines eigenen
Mailservers“
(Hans Bonfigt / Marc Haber, redoxSystems)

21. November 2013
Ein Tag im Leben eines Software Craftsman
Software-Entwicklung ist Handwerk.
(Bernhard Findeiss – Technologie Evangelist der InterFace AG)

Im Jahr 2013 planen wir unter anderem:

Multi-OS
Auf einer Hardware mehrere Betriebssysteme unterbringen. Möglichkeiten, Probleme und Lösungen im Überblick
(Alexander Jachmann, IF-Tech AG)

Ein paar Vorträge zu sehr interessanten Themen für das Jahr 2014 habe ich auch schon.

Perspektive:
Bei Erfolg können wir die Frequenz der Vorträge erhöhen. Sicher macht es auch Sinn und Spaß, hier neue Vortragsformate wie IGNITE oder PECHA KUCHA auszuprobieren und die Vorträge auch in den IF-Geschäftsstellen und -Stützpunkten zu halten.

Ziele:
Wir wollen mit diesen Vorträgen zwei Ziele erreichen. Einmal leisten wir einen Beitrag zum Know-How-Transfer inner- und außerhalb der InterFace AG. Vor allem aber werden wir ein lebendiges Treffen von Informatikern jeden Alters schaffen. Jeder Informatiker sei es von InterFace, Hochschulen, Kunden und Partnern und gerne auch von Konkurrenzunternehmen ist willkommen.