IF Open - InterFace AG

Ein Besuch in der Gegenwart

Das Jahr 2015 steht bei der InterFace AG im Zeichen des 200. Geburtstags von Ada Lovelace

ADA LOVELACE 2Als Unternehmen tragen wir gesellschaftliche Verantwortung. In unserem IF-Forum laden wir deshalb namhafte Referenten ein und debattieren gemeinsam aktuelle Themen. Durch die Verbindung von Historie und Gegenwart entstehen spannende Diskussionen und neue Erkenntnisse.

Nach Jean Paul in 2013 und Galileo Galilei in 2014, liegt der Fokus im Jahr 2015 auf der Mathematikerin und ersten Programmiererin Ada Lovelace (Augusta Ada Byron King, Countess of Lovelace, 1815 – 1852). Ihr revolutionäres Gedankengut sprengte die damaligen Grenzen der Vorstellungskraft und ermöglichte neue Perspektiven im Hier und Jetzt. Um eine Verbindung in die Moderne zu schaffen, sollen die Erkenntnisse Ada Lovelace‘ als Grundlage für die aktuell brisanten Themen „Algorithmus“, „Industrie 4.0“ und „OpenStack“ dienen. Wir freuen uns auf spannende Blicke in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Ada Lovelace – Das kurze und bewegte Leben einer inspirierenden Persönlichkeit
Ada Lovelace ist die Entwicklerin des Algorithmus und gilt als erste Programmiererin der Welt. Ihre Erkenntnisse waren der Zeit voraus und legten den Grundstein für die Entstehung komplexer heutiger Computerprogramme. Der Konflikt zwischen naturwissenschaftlicher Passion und den damaligen gesellschaftlichen Zwängen beherrschten einen Großteil ihres Lebens.

Herkunft, Kindheit und Lehrjahre (1815 – 1833)
Augusta Ada Lovelace wurde als Tochter von Anne Isabella Noel-Byron, 11. Baroness Wentworth und Lord Byron (damaliger Dichter) am 10. Dezember 1815 in Middlesex im heutigen London geboren. Kurz nach der Geburt, Ada war gerade einen Monat alt, trennten sich die Eltern und das Kind wuchs in der alleinigen Obhut der Mutter im Anwesen der Großeltern auf. Lord Byron, der Vater, hatte seit diesem Zeitpunkt keinerlei Beziehung zu seiner Tochter und verstarb als sie neun Jahre alt war. Entgegen des damaligen konservativen Erziehungsstandards, ermöglichte die naturwissenschaftlich interessierte und gebildete Mutter Ada eine mathematische und astronomische Ausbildung unter Anleitung des privaten Hauslehrers William Fend von der berühmten Universität zu Cambridge, der ihr auch in späteren Jahren als Ansprechpartner erhalten blieb. Diese frühe fachspezifische Prägung förderte ihr außergewöhnliches naturwissenschaftliches Talent und legte den Grundstein für ihre späteren Erkenntnisse.

Studium (1834 – 1842)
Als Ada 1834 mit 18 Jahren ein Interesse für Maschinenwesen entwickelte, hatte der weitere Ausbau ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten fortan höchste Priorität. Aufgrund damaliger gesellschaftlicher Sitten war ein Studium für Frauen zu dieser Zeit nicht möglich, auch der Zugang zu Bibliotheken blieb der Damenwelt verwehrt. Eine Ausbildung universitärer Güte war ausschließlich dem männlichen Geschlecht vorbehalten. Ihrem Wissendurst folgend, fand Ada jedoch andere Mittel und Wege, um ihre Kompetenzen zu erweitern. Durch ihren Bekannten- und Freundeskreis sowie Besuche auf verschiedenen technischen Ausstellungen und wissenschaftlichen Vorträgen, lernte sie die Mathematikerin Mary Somerville kennen, die sie in die höchsten wissenschaftlichen Kreise Londons integrierte und den ersten Kontakt zu Charles Babbage und seiner Erfindung der „Difference Engine“ ermöglichte. Durch ihre Heirat im Jahr 1835 und den folgenden familiären Pflichten, konnte Ada ihre Arbeit in den folgenden Jahren nur stark limitiert fortsetzen. Erst eine Korrespondenz mit dem Mathematikprofessor Augustus De Morgan ab 1840 verhalf ihr zu neuem Esprit.

Werk (ab 1842)
Getrieben von neuem Mut und der Motivation durch die Zusammenarbeit mit Augustus De Morgan, begann Ada mit der Übersetzung eines von Charles Babbage in Französisch angefertigten Artikels zu seiner zweiten Rechenmaschinenentwicklung, der „Analytical Engine“. Neben der bloßen Rückführung in die englische Sprache, ergänzte sie den Beitrag um eine Vielzahl eigener Notizen und Erkenntnisse. Babbage war beeindruckt von Adas Arbeit und ermutigte sie zur Fortsetzung ihrer Überlegungen. Bald hatten ihre Ausführungen die dreifache Länge des Ursprungstextes und eine neue Dimension der Komplexität erreicht.
Die herausragende Komponente innerhalb des Fachartikels war der von ihr erdachte Vorschlag zur Berechnung der Bernoulli Zahlen mit Hilfe der „Analytical Engine“. Die zugrunde liegende Rechenmethode gilt bis heute als der erste entwickelte Algorithmus der Welt und kann als rudimentäres Computerprogramm verstanden werden. Charles Babbage zum Werk von Ada Lovelace: „Die Gräfin von Lovelace ist beinahe auf jedes der schwierigen und abstrakten mit dem Thema verbundenen Probleme detailliert eingegangen. Für diejenigen, welche diesen Überlegungen zu folgen vermögen, liefern diese beiden Artikel zusammengenommen den hinreichenden Beweis, dass nunmehr sämtliche Ausarbeitungen und Operationen der Analysis maschinell ausgeführt werden können.“ Zum Leidwesen Adas konnte die revolutionäre Maschine zur damaligen Zeit aufgrund limitierter technischer Möglichkeiten nicht gebaut werden. Ihre Arbeit und ihr mathematisches Talent jedoch fanden in der Fachwelt große Anerkennung.

Gesellschaftliches und familiäres Leben (ab 1835 – 1852)
Die Heirat mit Baron King (ab 1838 1. Earl of Lovelace) im Alter von 19 Jahren veränderte das Leben von Ada Lovelace nachhaltig. Drei Schwangerschaften und verschiedene Krankheiten zwangen sie zur temporären Aufgabe ihrer wissenschaftlichen Tätigkeiten. Erst 1840 fand sie zurück zu alter Motivation und entwickelte ab 1842 innerhalb der Zusammenarbeit mit Charles Babbage den ersten bekannten Algorithmus. Nach und nach jedoch zwangen gesellschaftliche Sitten sie zur vollständigen Beendigung ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit und sie musste sich der vorherrschenden Geschlechterrolle beugen. Auch ihr Mentor und großer Fürsprecher Charles Babbage kündigte alsbald die gemeinsame Arbeit auf. Im Jahr 1844 kommentierte Ada dies mit folgenden Worten: „Ich glaube nicht, dass Sie auch nur die Hälfte meiner Vorausahnungen besitzen und das Vermögen, alle möglichen Eventualitäten zu sehen (wahrscheinliche und unwahrscheinliche gleichermaßen).“ 
In dieser für sie unglücklichen Situation, in der kaum Zeit für das Studium der Mathematik und ihrer zweiten Passion, der Musik, blieb, suchte sie Ablenkung im gesellschaftlichen Leben, insbesondere bei Pferdewetten und verschiedenen männlichen Bekanntschaften.
Ihre letzten Lebensjahre verbrachte Ada Lovelace aufgrund einer schweren Krebserkrankung bettlägerig. Sie verstarb schließlich mit nur 36 Jahren in ihrer Geburtsstadt London.

IF-Forum_Foto 1Der Vortrag von Thomas De Padova am 23. Oktober 2014 im Rahmen des InterFace AG IF-Forums hatte die Überschrift

„Galileo Galilei
– Ein Besuch in der Gegenwart“.

Das Thema war
„Das Weltgeheimnis“.

Es war eine gelungene Veranstaltung, welche die vorangegangen Referate von Thomas Gillessen (Groß, größer am Schärfsten) und Jörg Schindler (Der Anfang vom Ende des fossilen Zeitalters) optimal ergänzte. Das Buch zur Präsentation sieht man auf dem Bild links oben.

Gut 40 Personen lauschten den Ausführungen des Redners zum Leben und Schaffen Galileis und Keplers. Der knapp 1 1/2 stündige Vortrag mit anschließender Diskussion erlaubte tiefe Einblicke in die bewegten Leben der beiden Wissenschaftler und zeigte deren unterschiedliche Charaktere vor allem an Beispielen ihrer langjährigen briefbasierten Korrespondenz auf.

So erlebten wir einen interessanten und in manchen Teilen auch kritischen Blick über das Leben zweier bedeutender historischer Personen und Forscher, der so manche Überraschung und unerwartete Information für das Auditorium bereit hielt.

Das Video zum Referat folgt in Kürze und wird über die Social Media Kanäle der InterFace AG und hier bei IF Open veröffentlicht.

 

InterFace_Icon_30Jahre_01-942014 ist bei der InterFace AG das Jahr des Galileo Galilei.

Die drei Vorträge im IF-Forum stehen in diesem Jahr unter dem Motto
„Kosmos, Mensch und Zeitenwende“.

Wir lassen Galilei Galileo bei uns „einen Besuch in der Gegenwart“ machen.

Im ersten IF-Forum am 27. Februar hat uns Jörg Schindler von der „dritten Zeitenwende“ berichtet. Am 17. Juli hatten wir Dr. Stefan Gillessen zu Gast. Er hat uns mit „Groß, größer, am schärfsten“ über den Kosmos gesprochen und uns erläutert, wie er mit seinen Kollegen diesen erforscht. Beide Vorträge können übrigens im Youtube-Channel der InterFace AG angeschaut werden.

Am 23. Oktober haben wir Thomas De Padova zu Gast. Sein Thema ist

ThomasDePadova„Das Weltgeheimnis“

Vor 400 Jahren durchbrechen zwei grundverschiedene Forscher die Grenzen der bekannten Welt. Galileo Galilei blickt in Venedig durch sein Fernrohr und entdeckt die Jupitermonde.

Seine aufsehenerregenden Erkenntnisse veröffentlicht er in »Der Sternenbote«. In Prag verschlingt Johannes Kepler das Büchlein, denn Galileis Beobachtungen passen zu seiner Theorie der Planetengesetze. Zwischen Kepler und Galilei entwickelt sich ein Briefwechsel über den neuen Kosmos. Eine spannende Expedition menschlichen Denkens beginnt – und mit ihr die Wende zur Moderne.


Thomas de Padova
(* 1965 in Neuwied am Rhein) ist ein deutscher Wissenschaftspublizist.

De Padova studierte Physik und Astronomie in Bonn und Bologna. Von 1997 bis 2005 war er als Wissenschaftsredakteur beim Tagesspiegel tätig. Seit 2005 arbeitet er als freier Wissenschaftspublizist. De Padova lebt in Berlin und ist dort seit 2006 Mitglied im Kuratorium des Magnus-Hauses der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und Mitglied im Programmbeirat der Urania. Im Januar und Februar 2014 war er „Journalist in Residence“ am Berlin Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. [Text aus Wikipedia]

InterFace_Icon_Galileo_mit-claim-rundThomas De Padova ist auch der Autor des Wissenschaftsbuchs des Jahres „Weltgeheimnis – Kepler, Galilei und die Vermessung des Himmels“, das in 2010 unter 20.000 Lesern zum besten Wissenschaftsbuch in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik gewählt wurde.

Vortrag findet statt am Donnerstag, den 23. Oktober 2014 um 18:30, der Empfang ist ab 18 Uhr in der Seminarzone der InterFace AG in Unterhaching.

Die Anmeldung auch zu diesem IF-Forum geht wie immer ganz einfach per E-Mail. Wir freuen uns schon auf wie immer spannende Diskussionen und schöne Gespräche!

RMD

Gillessen 1Heute Abend findet das zweite IF-Forum mit Dr. Stefan Gillessen statt. Er wird uns „aus dem Kosmos“ berichten, der Titel seines Vortrages ist

„Groß, größer, am schärfsten …“

Hier geht es zur Einladung.

Die Veranstaltung findet wie immer im Seminarbereich der InterFace AG in Unterhaching statt. Ab 18 Uhr heißen wir dort unsere Gäste willkommen. Mit dem Vortrag wollen wir pünktlich um 18:30 starten.

InterFace_Icon_Galileo_mit-claim-rundNoch gibt es einige wenige freie Plätze. Für all die, die nicht kommen können, übertragen wir den Vortrag live im Internet.

Unter http://www.ustream.tv/channel/IF-Forum können Sie ab zirka 18:15 den Video-Stream zum Vortrag sehen.

Zusätzlich zur Übertragung werden wir einen Video-Mitschnitt anfertigen und auf youtube (Kanal InterFace AG) zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf viele Gäste – live und im Internet.

P.S.
Das Bild ist bei einem Vortrag über „schwarze Löcher“, den Stefan im Jahre 2011 auch im IF-Forum gehalten hat, aufgenommen worden. Dabei ist diese wirklich sehr sehenswerte Aufzeichnung entstanden


“Selbstorganisation als Gestaltungsmodell für Unternehmen”

am 27. Juni 2014 im Sportpark Unterhaching.

Wie üblich haben wir das gesamte IF-Forum filmen lassen und geben die zu den Vorträgen entstandenen Videos unter „creative commons“-Lizenz auf Youtube für die Allgemeinheit frei.

Hier alle Vorträge in der zeitlichen Reihenfolge, in der sie stattgefunden haben.

13:15 Wolfgang Menauer, InterFace AG
Hinführung

13:45 Dominik Rose, InterFace AG
Agil, Lean und Open

14:15 Bernhard Findeiss, InterFace AG
Kanban und Scrum

14:45
Pause

15:00 Dr. Eberhard Huber, pentaeder
Resilienz vor Effizienz

15:30 Roger Dannenhauer, Turnaround
Geisteshaltung

16:00 Roland Dürre, InterFace AG
Hierarchie oder Netz

Viel Spaß beim Anschauen! Und auch an dieser Stelle nochmal einen großen Dank an alle Referenten und das Videoteam um Friedrich Lehn.

Und fachliches IF-Forum „Selbstbestimmung / Selbstorganisation …“ ab 13:00.


Die Vorbereitungen fürs Fest sind im vollen Gang, die Speisenfolge festgelegt, die Weine ausgewählt, die Künstler üben schon ihren Auftritt, die Redner des fachlichen IF-Forums am Nachmittag des selben Tages bereiten ihre Beiträge vor und über 250 Gäste haben sich schon angemeldet. Und auch unsere Moderatorin Ute Rauscher vom Bayerischen Rundfunk freut sich auf das Ereignis.

sportparkimage001Bald werden die Fässer reingerollt – und dann geht es los. Und wir bei InterFace freuen uns darauf, mit Ihnen im Sportpark zu feiern!

Hier finden Sie den Flyer zum Fest mit Programm und Einladung. Ganz gleich, ob Sie schon eine Beziehung zu unserem Unternehmen haben oder uns gerne kennen lernen wollen – melden Sie sich doch einfach an und Sie sind am Freitag dabei.

Am Nachmittag gibt es auch noch ein paar freie Plätze bei unserem IF-Forum. Dies beginnt ab 13:15, ab 13:00 ist Empfang.

Alle Veranstaltungen finden im Sportpark Unterhaching statt. Das ist das Fußballstadion, in dem die SpVgg Unterhaching zwei Jahre in der Bundesliga gespielt und dabei im ersten Jahr den FC Bayern zum deutschen Meister gemacht hat. Der Veranstaltungsort wird gut beschildert sein und viele fleißige Helferlein werden ihnen gerne den Weg zeigen.

Der Countdown läuft!

Und vielleicht noch Hinweis auf die nächste Veranstaltung knapp drei Wochen nach unserer Jubiläumsfeier:

Im 2. IF-Forum des Jahres 2014 am Donnerstag, den 17. Juli im Rahmen unseres „Galileo Galilei“-Jahres wird Dr. Stefan Gillessen unser Gast sein. Im Rahmen unserer Jahresreihe „Kosmos, Mensch und Zeitenwende“ wird er über den Kosmos sprechen:

Groß, größer, am schärfsten!

Schindler-IF-ForumDer Auftakt unseres IF-Forums 2014 „Galileo Galilei“ ist gelungen.

Zur ZEITENWENDE hat Jörg Schindler einen starken Appell für Zukunft gehalten. Mit seinen Fakten zum „Anfang vom Ende des fossilen Zeitalters“ und der daraus folgenden Großen Transformation unserer Welt” hat er uns sehr eindrücklich klar gemacht, dass wir zwar wahrnehmen können, wie die Welt sich verändert, aber nicht in der Lage sind, die Folgen abzusehen. Denn die Transformation wird stattfinden, gleich ob wir dies wollen oder nicht. Auch kann es hier keinen Masterplan geben.

Wir können nur versuchen, die Dinge, die wir als nicht nachhaltig empfinden, sein zu lassen. Den Vortrag von Jörg Schindler haben wir wie immer gefilmt und werden ihn zeitnah in unserem YouTube Channel veröffentlichen.

Zu Galilei Galileo werden wir noch zwei Vorträge im IF-Forum 2014 haben:


KOSMOS

Am Donnerstag, den 17. Juli wird Dr. Stefan Gillessen bei uns sein. Sein Thema ist:

Groß, größer, am schärfsten
Wo geht die Entwicklung von Teleskopen hin? Von Galilei (37 mm Linse) bis zum European Extremely Large Telescope (39 m Spiegel). Was könnte spannender sein, als zuzusehen, wie Material in ein Schwarzes Loch stürzt? Einblicke in die aktuelle Forschung.

Stefan ist einer der führenden Forscher am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE)


MENSCH

Am Donnerstag den 23. Okt. 2014 wird Thomas de Padova vortragen. Er spricht über das

Weltgeheimnis
Vor 400 Jahren durchbrechen zwei grundverschiedene Forscher die Grenzen der bekannten Welt. Galileo Galilei blickt in Venedig durch sein Fernrohr und entdeckt die Jupitermonde. Eine spannende Expedition menschlichen Denkens beginnt – und mit ihr die Wende zur Moderne.

Thomas de Padova ist Physiker, Journalist und Wissenschaftshistoriker


Donnerstag 27. Februar 2014 – morgen – ist das erste IF-Forum in 2014:

In 2014 haben wir Galileo Galilei (1564-1642) als Gesicht der InterFace gewählt. Die Aktualität seiner Gedanken erlaubt uns, neue Perspektiven des Hier und Jetzt zu eröffnen. Kosmos, Mensch und Zeitenwende werden die Themen des IF-Forums 2014 sein. Wir freuen uns auf spannende Blicke in die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft und starten morgen mit Jörg Schindler.

Schindler_Foto_Farbe

Er spricht zur Zeitenwende. Thema seines Vortrages wird sein:

Der Anfang vom Ende des fossilen Zeitalters
Die große Transformation unserer Welt” und“Resilienz folgt der Effizienz”

Die Veranstaltung findet wie immer im Seminarbereich der InterFace AG in Unterhaching statt. Ab 18 Uhr heißen wir dort unsere Gäste willkommen. Mit dem Vortrag wollen wir pünktlich um 18:30 starten.

InterFace_Icon_Galileo_mit-claim-rundNoch gibt es einige wenige freie Plätze. Für all die, die nicht kommen können, übertragen wir den Vortrag live im Internet.

Unter http://www.ustream.tv/channel/IF-Forum können Sie ab zirka 18:15 den Video-Stream zum Vortrag sehen.

Zusätzlich zur Übertragung werden wir einen Video-Mitschnitt anfertigen und auf youtube (Kanal InterFace AG) zur Verfügung stellen.

Wir freuen uns auf viele Gäste – live und im Internet.

Die Videos vom zweiten IF-Forum des Jahres 2013 – Jean Paul und der Hypertext – sind nun veröffentlicht.

Frau Dr. Annina Klinkert war am letzten Donnerstag, den 11. Juli, unser Gast im IF-Forum. Sie hat uns berichtet, wie Jean Paul zum Erfinder des Hypertext wurde. Das war schon das Thema ihrer Doktorarbeit, in den letzten 10 Jahren hat sie hierzu weiter geforscht.

Ihr Referat bei uns zu diesem Thema war eine echte Premiere. Wir haben von diesem Vortrag drei kurze Videos erstellt.

Vortrag TEIL I – Wie man auch das Schreiben ordnen kann:

Vortrag TEIL II – Wie Jean Paul den Witz generiert:

Vortrag TEIL III – Wie man die Texte von Jean Paul lesen kann:

Viel Spaß beim Anschauen wünscht die InterFace AG!

Übermorgen am Donnerstag:

Technische Vorträge von InformatikerInnen für InformatikerInnen

Nächster Termin – 18. Juli 2013 – diesmal  schon ab 16 Uhr an der TUM!

Unser nächster Vortrag in unserer Reihe IF-Akademie – Technische Vorträge 2013 findet am 18. Juli, wie immer an einem Donnerstag statt. Aber diesmal bleiben wir nicht in den Räumen der InterFace in Unterhaching, sondern gehen wie ein Wanderzirkus auf Tour und machen die Veranstaltung inklusive der anschließenden Happy Hour an der TU München in Garching. Die TUM stellt uns dazu den Raum „Konrad Zuse „ zur Verfügung.
felis_swReferent ist Felix Köbler. Felix hat einen großen Teil seiner informatischen Ausbildung und Forschung auch an der TUM verbracht. Er wird uns berichten, welche ganz neue Denkweisen und Möglichkeiten durch das Internet und die dazu gehörenden moderne Technologien schon Realität sind und wie das weiter gehen könnte. Dazu wird er zu folgendem Thema berichten:

 Crowdsourcing & BahnScout
Einführung und ausgewählte Schmankerl & Crowdsourcing-Lösung für sichere und saubere Bahnhöfe

Abstract von Felix:

Im ersten Teil meines Vortrags werde ich aktuelle technologische und sozio-technologische Entwicklungen skizzieren, wie bspw. die Adoption und Nutzung von ubiquitären und mobilen Technologien, die nicht nur unsere alltägliches Leben durchdringen sondern auch neuartige Anwendungen ermöglichen.

Ein vielversprechender, neuartiger Anwendungsfall stellt dabei das sogenannte Crowdsourcing dar, welches die Ver- und Auslagerung von Aufgaben oder Wertschöpfungsaktivitäten durch ein Unternehmen oder Institution an eine undefinierte Gruppe freiwilliger Nutzer umfasst.

Anhand von verschiedenen Beispielen, die über bekannte Anwendungen und Initiativen, wie Wikipedia und OpenStreetMap hinausgehen, werde ich Möglichkeiten und Problemstellungen dieser neuartigen Konzepte diskutieren. Eine Besonderheit des Crowdsourcing liegt in der Ausdehnung bestehender Arbeitsteilungsmodelle um den Faktor Motivation, der in der sozio-technischen Umsetzung zu meist durch die Anwendung von Gamification – der Einsatz von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten – bedacht wird.

Der zweite Teil des Vortrags befasst sich mit einer konkreten Lösung und Anwendung „BahnScout“ im Bereich des sogenannten „Mobile Crowdsourcing“, welches durch technische Entwicklungen im Bereich der mobilen Endgeräten ermöglicht wird. Bei „BahnScout“ handelt es sich um eine Smartphone-Applikation mit der Fahrgäste Probleme, wie technische oder bauliche Schäden und Verschmutzungen in Bahnhöfen und öffentlichen Infrastrukturen, direkt an die zuständige Stelle melden können.

Der Vortrag soll neben aktuellen Ergebnissen aus dem laufenden Feldversuch diverse Einblicke in die handwerkliche Vorgehensweise (Participatory Design/User-centered Design) und konzeptionelle Herausforderungen im Bereich Gamification während der Entwicklung der Lösung geben.

Der Referent

Felix Köbler ist Doktorand am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München. Er erhielt einen B.Sc. und M.Sc. in Information Systems/Wirschaftsinformatik von der Technischen Universität München und studierte unter anderem an der Shanghai Jiao Tong University, Shanghai, China sowie der Technischen Universität Tampere, Finnland und der Universität Tampere, Finnland.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Globale Distributed Software Engineering, Social Networking, Gamification, Persuasive Technologies und Ubiquitous und Mobile Computing mit einem starken Fokus auf Human-Computer Interaction. Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten werden in internationalen Fachzeitschriften, wie bspw. AIS Transactions on Human-Computer Interaction und International Journal of Human-Computer Interaction (IJHCI) sowie auf internationalen Konferenzen wie International Conference on Information Systems, European Conference on Information Systems und ACM SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems veröffentlicht.

Neben der Ausgründung zu BahnScout ist er in den Bereichen User Experience Design und strategische Beratung sowie im Business Development bei  FELD M eine Beratung für digitales Marketing, und als selbständiger Berater beschäftigt.

Ein paar Infos zur Veranstaltungsreihe

Alle zwei Monate bieten wir einen Vortrag mit technischen, fachlichen, führungs-spezifischen oder unternehmerischen Themen an. Dazu laden wir alle interessierten InformatikerInnen aus der Region und natürlich ganz besonders die Kolleginnen und Kollegen der InterFace AG ein.

In den Vorträgen wird der Idee von Craftmanship folgend neues Wissen und besondere Erfahrung aus der Praxis für die Praxis weiter gegeben. Schwerpunkt und Inhalte sind Programmieren als deutsche Ingenieurs-/Wertarbeit, modernes Basis-Know-How, Zukunfts-Technologien, Insider-Wissen und Veränderung bei bewährten Technologien, Erfahrung aus Projekten wie aus Management & Führung und vieles mehr.

Die Referenten sprechen in der Regel 30 Minuten, die nächsten 60 Minuten gehören der Diskussion. Und anschließend gibt es immer eine „Happy Hour“.

Die Veranstaltungen werden am Abend jeden dritten Donnerstag in den ungeraden Monaten des Jahres stattfinden.