IF Open - InterFace AG

EntwicklerPhasen der Erschöpfung dürften bei praktisch jedem Entwickler bereits vorgekommen sein. Hierfür gibt es viele Gründe: Allein die tägliche mentale Anstrengung kann bereits zu ausgewachsenem Stress und bei fortwährender Überbelastung zu (emotionalem) Burnout führen. Wenig förderlich ist zudem der Umstand, dass die Programmiertätigkeit überwiegend im Sitzen stattfindet und sich so negative Auswirkungen auf den allgemeinen Gesundheitszustand ohne entsprechendes Entgegenwirken kaum vermeiden lassen.

Hinzu kommt die teils sporadische soziale Interaktion mit Kollegen (bei hoher Arbeitsbelastung), eine gewisse Monotonie der Aufgaben sowie ein Verschleppen von belastenden Arbeitsproblemen.

Wir zeigen Euch anhand von 8 einfachen Tipps, wie ihr diesen Zustand umgehen könnt:

1. Bewegung

Sport – am besten in regelmäßiger Form – führt bekanntlich zur Ausschüttung von Hormonen, die das persönliche Wohlbefinden steigern. Etwas Radfahren oder Joggen kann hier schon Wunder wirken. Sollte keine Zeit und/oder Motivation vorhanden sein, kann es schon ausreichen, die Treppe statt den Aufzug zu nehmen oder sich in den Mittagspausen kurz die Beine zu vertreten.

2. Junkfood vermeiden

Achte auf eine möglichst ausgewogene Ernährung; regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten statt Fast Food und fettigen Speisen können kleine Wunder wirken. Generell gilt: Das Essen nicht vergessen!

3. Ausreichender und gesunder Schlaf

Bist auch Du eine Nachteule, wie es der Entwicklerzunft mehr Regel als Ausnahme ist? Bietet Dein Arbeitgeber keine flexiblen Arbeitszeitmodelle an? Dann sind die Probleme vorprogrammiert, denn fast alle Menschen benötigen 7 bis 9 Stunden Schlaf, um am nächsten Tag  fit zu sein. Solltest Du also zu den Nachtschwärmern gehören, so bietet es sich zumindest an, spätestens eine Stunde vor dem Zubettgehen den Rechner herunterzufahren und somit zumindest etwas zur Ruhe zu kommen.

4. Arbeitsplatz angemessen gestalten

Produktives Arbeiten erfordert entsprechende Rahmenbedingungen. Angefangen bei Tastatur und Bildschirm, sind auch eine angemessene Sitzposition, ergonomische Büromöbel (z. B. Schreibtisch) und natürlich ein leistungsstarker Rechner wichtige Ausstattungsgegenstände – alles Dinge, an denen leider zu oft gespart wird.

5. Zu große Arbeitsbelastung verringern

Hier gilt es folgende Grundregel zu beachten: Ein großes, kompliziertes Problem in mehrere kleine, leichter zu lösende aufteilen. Das steigert die Erfolgsaussichten und führt zu größerer Arbeitszufriedenheit.

6. Blockaden lösen

Sitzt man bereits seit Tagen an einem kniffligen Problem, so bietet es sich an, sich für eine Weile einem anderen Thema zuzuwenden. Mitunter fällt einem auf diesem Weg die vormals so unerreichbar scheinende Lösung wie Schuppen von den Augen.

7. Stille Einkehr

Einfach 15 Minuten am Tag die Augen schließen, abschalten und den Gedanken freien Lauf lassen.

8. Musik

Musik kann dabei helfen einen „Arbeitsflow“ zu entwickeln, genauso kann sie aber auch dabei stören. Hier muss jeder individuell eine für sich passende Lösung finden. Generell gilt jedoch: Versuche, Dir ein möglichst störungsfreies Arbeitsumfeld zu schaffen!

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