IF Open - InterFace AG

WhatsApp_FacebookWhatsApp hat vor einiger Zeit verkündet, verschiedene Arten von Daten – darunter auch die Telefonnummern der Nutzer – an den Mutterkonzern Facebook weiterzugeben, um die personalisierte Werbung der Social Media Plattform weiter zu optimieren. Wer das nicht möchte kann Einspruch einlegen.

Die User des Messengers haben hierfür zwei verschiedene Möglichkeiten:

    1. In den nächsten Tagen erhalten alle WhatsApp-Nutzer die neuen Datenschutz-Richtlinien innerhalb der App angezeigt. Beim Lesen fällt auf, dass diese nur geschlossen werden können, indem man den neuen Vorgaben zustimmt. Am unteren Ende des Dokuments existiert jedoch ein Auswahlkästchen. Entfernt man hier das Häkchen (Android) oder schiebt den Regler nach links (iOS), so werden die Daten nach Unternehmensangaben nicht zur Verbesserung der Facebook-Werbemaßnahmen genutzt, sondern lediglich zur Optimierung des jeweiligen Newsfeeds. Abschließend auf „Zustimmen“ klicken und weiter „WhatsAppen“.
    2. Sollte man aus Gewohnheit, Eile oder Reflex den „Zustimmen“-Button gedrückt haben, ohne vorher das Auswahlkästchen deaktiviert zu haben, so besteht eine 30-tägige Frist, um die Zustimmung retrospektiv zu widerrufen. Hierbei unter den WhatsApp-Einstellungen einfach auf „Account“ gehen und dort das Häkchen bei „Meine Account-Info teilen“entfernen bzw. den Regler nach links verschieben.Leider verhindert ihr durch den Widerruf – wie unter 1. bereits angedeutet – nicht die Weitergabe Eurer persönlichen Daten zu Facebook. Ihr unterbindet lediglich die Datennutzung zur Optimierung der personalisierten Werbung des Social Media Anbieters. Für andere Zwecke (z. B. Newsfeed-Adaption, Verbesserung von Infrastruktur und Zustellsystemen, Bekämpfung von Spam oder Missbrauch) werden die erhobenen Datensätze durchaus verwendet.

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