IF Open - InterFace AG

Ein gutes Neues Jahr!

31. Dezember 2014

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Der Vorstand der InterFace AG heißt Sie im Namen aller Mitarbeiter herzlich im Jahr 2015 willkommen und wünscht Ihnen für die Zukunft viel Glück und Erfolg!

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Zum Jahresende hat im Vorstand der InterFace AG ein Wechsel stattgefunden. Thomas Vallon und Roland Dürre scheiden zum 31. Dezember 2014 aus dem Vorstand aus. Maximilian Buchberger und Dr. Christof Stierlen führen die Geschäfte gemeinsam mit Paul Schuster weiter, der zum 1. Januar 2015 neu in den Vorstand berufen wird.

Ab 2015 besteht der Vorstand der InterFace AG aus Dr. Christof Stierlen, Maximilian Buchberger und Paul Schuster. Paul Schuster wird als Sprecher des Vorstandes dem Aufsichtsrat berichten. Roland Dürre als Gründer des Unternehmens bleibt dem Unternehmen eng verbunden und wechselt zum 1. Januar 2015 in den Aufsichtsrat der InterFace AG.

Die InterFace AG und besonders Roland Dürre bedanken sich ganz herzlich bei Thomas Vallon für die vielen Jahre enger und konstruktiver Zusammenarbeit.

Eine frohe Weihnacht!

22. Dezember 2014

Weihnachten2014-InterFaceAG_web-02Gerade am Ende meines letzten Jahres als Vorstand der InterFace AG möchte ich all unseren Kollegen, Kunden, Freunden, Partnern sowie allen sonstigen Stakeholdern eine ganz besonders frohe und schöne Weihnacht wünschen.

Das Leben geht weiter. Ich bin überzeugt, dass meine Freunde bei InterFace – ganz gleich in welchen Rollen – das Unternehmen sicher und frei in die Zukunft führen werden.

Gemeinsam mit meinen Nachfolgern haben wir Ada Lovelace zum Gesicht des Unternehmen in 2015 gewählt. Sie wurde 1815 geboren, so dass sie im kommenden Jahr ihren 200. Geburtstag gefeiert hätte.

Als erste Informatikerin ging sie in die Weltgeschichte ein und war auch ansonsten eine sehr bemerkenswerte Frau in einer von Männern dominierten Welt. In 2015 wird sich die InterFace ausgiebig mit ihr beschäftigen. Der Satz

Was ich will, dass kann ich.

wir ihr zugeschrieben. Es ist ein schöner Satz, den ich gerne allen unseren Kunden, Mitarbeitern und Partnern widmen möchte. Denn gerade gemeinsam werden wir das können, was wir wollen!

In diesem Sinne möchte ich allen unseren Kunden und Kollegen, Partnern, Unterstützern, Freunden und allen, die die InterFace kennen und vielleicht sogar ein wenig für die gemeinsame Zeit bedanken und mich mit den besten Wünschen für das Jahr 2015 aus dem Vorstand der InterFace AG verabschieden.

 

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InterFace November

20. Dezember 2014

Roland CEOBeim Umsatz haben wir im November wieder die 2-Millionen-Grenze überschritten – und waren sogar noch ein wenig besser als im Oktober.

Das Ergebnis war nicht so erfreulich wie es der Umsatz erwarten läßt. Wir hatten einfach auch in diesem Monat zuviele Kosten. Dafür gab es verschiedene Gründe, die ich hier nicht detailliert erläutern will. Allgemein gilt, dass Fehler der Vergangenheit „repariert“ wurden und Weichen für die Zukunft gestellt wurden wie z.B. im Bereich Infrastruktur. Beides war teuer.

Die gute Nachricht ist, dass wir vieles erledigt haben und so guten Mutes und sehr optimistisch in das Jahr 2015 gehen können. Davor kommt noch der Dezember, der natürlich als „Rumpfmonat“ das Ergebnis nicht verbessern wird. So wird unser 31. Geschäftsjahr 2014, das ja auch mein letztes als Vorstandes war, nicht als das ruhmreichste in die InterFace-Geschichte eingehen.

Ich bin aber nicht unzufrieden, in mehr als 31 Jahren darf schon mal ein Geschäftsjahr misslingen. Die Vorzeichen für 2015 stehen aber wirklich gut und ich wünsche meinen drei Nachfolgern im Vorstand wie allen Kollegen allzeit das glückliche Händchen, dass man auch immer braucht – und freue mich als neuer Aufsichtsrat auf die Zusammenarbeit weiter mit der InterFace AG.

InterFace im Oktober

23. November 2014

Roland CEO Der Oktober 2014 hat uns viel Sonne gebracht und der InterFace einen schönen Umsatz. Sogar einen Umsatzrekord! Denn im Oktober haben wir tatsächlich die 2 Millionengrenze beim Monats-Umsatz durchbrochen!

Auch mit dem Ergebnis sind wir zufrieden – deshalb können wir wirklich von einem goldenen Monat sprechen. So stehen wir mit einem guten Gefühl im November und freuen uns schon auf den Jahresabschluß und unsere große Weihnachtsfeier im Dezember.

InterFace im September

15. Oktober 2014

Roland CEOIm Monat September haben wir einen Umsatz in Höhe von fast 1 3/4 Millionen € geschafft. Der kumulierte Gesamtumsatz der ersten drei Quartale beträgt so fast 15 Millionen € und das kann sich sehen lassen.

Beim Ergebnis sieht es nicht so gut aus, wir werden dieses Jahr ein wenig schlechter abschneiden als im Vorjahr. Da wir aber die Ursachen kennen, ist das kein Hals- und Beinbruch.

Jetzt bin ich gespannt auf den Oktober und natürlich auf die beiden folgenden Monate. Immerhin ist dies mein letztes Quartal in meiner aktuellen Rolle bei der InterFace AG, denn ich wechsele ja zum Ende des Jahres aus dem Vorstand in den Aufsichtsrat. Und da würden mich natürlich ein paar gute Zahlen noch sehr freuen.

Aber all das ist nicht so wichtig. Sondern dass alle Kollegen mit viel Mut und Freude dann ohne mich ins Jahr 2015 starten.

InterFace im August

21. September 2014

Roland CEOWir bei InterFace sind auch nur Menschen. So lief nach insgesamt 30 recht erfolgreichen und 15 friedlichen Jahren bei uns in den letzten 12 Monaten nicht alles so wie es sein sollte. Von 15 friedlichen Jahren spreche ich, weil wir in der Tat um die Jahrtausendwende eine ähnliche Krise hatten.

Die personalen Veränderungen bei InterFace haben doch einige Wellen geschlagen. Es gab Missverständnisse, unnötige Rivalitäten, gegenseitiges Unverständnis übers Handeln und manches mehr an unerfreulichen Ereignissen. So wie sie leider immer wieder auftreten, wenn es in sozialen Systemen anfängt zu „menscheln“. Und logischerweise leidet auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unter solchen Ereignissen.

Umso mehr freut es mich, dass wir auf einem gutem Wege sind und die Krise schon hinter uns gelassen haben. Mit unserem Unternehmen geht es weiter aufwärts, die Einigkeit ist wieder hergestellt und das Handeln wird wieder zielstrebig. Ich merke richtig, wie sich das Unternehmen wieder kräftig nach vorne entwickelt.  Zwar ist noch nicht alles geschafft und es kommen noch eine Reihe von Belastungen auf uns zu, aber unter dem Strich sind wir wieder auf einem guten Weg.

So bewerte ich auch die Entwicklung der Zahlen. Im „Ferien-Monat“ August haben wir einen Umsatz von 1.580.402,94 € und im Ergebnis eine schwarze Null geschafft. Und der Trend für die Zukunft ist wieder so richtig gut.

Bis zu unserer großen Weihnachtsfeier am Jahresende sollten wir also wieder richtig fit sein. Und wenn das Gesetz der Serie stimmt, können wir uns  dann auf weitere 15 erfolgreiche Jahre freuen – bis zur nächsten Krise.

InterFace im Juli

23. August 2014

Roland CEO

Im Juli haben wir einen Umsatz in Höhe von T€ 1.890 erreicht. Damit liegen wir mit T€ 157 über dem Planwert des Monats. Auch der kumulierte Gesamtumsatz kann sich sehen lassen, wir haben nach 7 Monaten jetzt T€ 11.589 erreicht und liegen auch hier mit T€ 905 über Plan. Die Steigerung zum Vergleichszeitraum des Vorjahres mit einem Plus von T€ 710 hört sich auch gut an.

So richtig zufrieden können wir aber nicht sein. Wir haben zwar ein positives Ergebnis erreicht, dass ist gut und verbessert auch unsere gute Liquidität weiter. In Relation zu unseren starken Umsätzen ist es allerdings zu schwach. Das dürfen und wollen wir uns nicht leisten.

Da wir die Ursachen kennen, wissen wir, woran wir arbeiten müssen. Das ist gut so – und wir sind schon gut dabei.

Jetzt warten wir mal den August ab, konzentrieren uns dann auf den Herbst und gehen in neuer Aufstellung gestärkt und erfolgreich ins Jahr 2015.

InterFace_Icon_30Jahre_01-94Bei der Planung unserer Feier sind mir wie bei jedem Projekt leider auch Fehler unterlaufen. Einer davon ist, dass ich vergessen habe, den „Dresscode“ zu beschreiben und veröffentlichen. Und übermorgen am Freitag findet das Fest schon statt!

In der Hoffnung, dass es nie zu spät ist, hole ich mein Versäumnis ganz schnell nach und veröffentliche den „offiziellen Dresscode“ zur InterFace 30 Jahre Feier:

Es soll eine bunte Feier werden, die uns allen Spaß macht. Da darf keiner unter seiner Kleidung leiden. Und: Eines der Ergebnisse unseres Festes wird ein besonderes photographisches Kunstwerk des erfolgreichen Medien-Künstlers Wolf. N. Helzle sein. So wird es ja auch ein Photo- und Video-Fest werden. Also:

Der Dresscode umfasst zwei Regeln:

1. Jeder soll das anziehen, in dem er sich am wohlsten fühlt!

2. Vielfalt und Originalität ist erwünscht!

Es ist alles erlaubt und es darf durchaus aus dem üblichen Rahmen fallen (abgesehen von Verstößen gegen Sitte und Anstand, aber das macht in unseren Kreisen doch selbstverständlich eh keiner).

Will heißen: Wer Lust hat, sich zu maskieren, soll das tun. Menschen mit Smoking, Bussiness-Kostümen oder -Anzügem mit Seidenkrawatten sind genauso herzlich willkommen wie in bayerischer oder sonstiger Tracht. Die Angehörigen beider Geschlechter dürfen Haut und ihre Tattoos zeigen. Wir freuen uns über schrille Fußball-Maskierungen – auch von schon ausgeschiedenen Mannschaften – genauso wie auf das dezente IF-Logo auf der Wange.

Summary:

Es gibt keinen Dress-Code. Nur die Bitte, sich ganz komfortabel zu fühlen. Wenn aber jemand sich für uns besonders kleiden will, dann freue ich mich darüber und bitte, dies mit Mut und Freude zu tun.

Das Organisations-Team freut sich auf ein wunderschönes Fest mit allen unseren Besuchern.

P.S.
(Lächeln) Jetzt muss ich mich selbst noch entscheiden, was ich anziehe: Meinen italienischen Seidenanzug, die kurze Hose mit Bier-T-Shirt, das Trikot der Spielvereinigung …?

April 2014

14. Mai 2014

Roland CEOIch freue mich, dass die Zahlen für den April diesmal schon in der ersten Monatshälfte des Mais vorliegen. Unser Umsatz im April lag bei knapp 1.7 Millionen EURO. Die Zahlen zeigen auch, dass bei anders strukturierten Monaten noch Luft nach oben ist.

Unter dem Strich bestätigt das Ergebnis die Annahme, dass wir auch in 2014 wieder einen höheren Umsatz als im Vorjahr erwirtschaften werden. Bemerkenswert ist auch, dass trotz des Ausbaus von Zukunft sichernden Aktivitäten die Ergebnissituation angemessen ist und hat meinen Erwartungen entsprochen.

:-) Und: Mit dem April haben wir dann schon wieder ein Drittel des Geschäftsjahres hinter uns …

Roland CEOEnde des Jahres 2014 werde ich die InterFace AG in meiner Rolle als aktiver Vorstand verlassen. An der InterFace AG ist meine Familie mehrheitlich beteiligt. Das soll so bleiben, um Kontinuität und Stabilität zu gewährleisten.

Auch aus diesem Grunde möchte ich für eine Übergangszeit die InterFace AG als Mitglied des Aufsichtsrates begleiten. Hier meine aktuelle Analyse.

Die InterFace AG ist ein Unternehmen, das sich zurzeit in Transformation befindet. Die Ursachen sind unterschiedliche:

  • Das Unternehmen wächst zurzeit sehr stark.

    Zwei Millionen € an Umsatz-Wachstum im Jahr heißt natürlich auch mehr Mitarbeiter, Kunden und Partner. Wie es ausschaut, werden wir auch in 2014 weiter wachsen. Das bedeutet mehr Verträge, mehr Kundenbetreuung, mehr Umsatzverantwortung, mehr Administration und Organisation. Wachstum kostet allgemein Kraft und Geld und bedeutet immer Veränderung.

  • Das Unternehmen regionalisiert sich.

    Unsere Regionen Darmstadt, Nürnberg, Stuttgart und Rhein.Ruhr sind recht erfolgreich. Hier entstehen eigene Kulturen mit auch unterschiedlichen kollektiven Konstrukten. In weiteren Regionen fassen wir Fuß. Die Regionalisierung hat auch Auswirkungen auf die Aufbau- und Ablauforganisationen (Strukturen und Prozesse).

  • Der Markt verändert sich.

    Modellhaft erbringen wir unsere Dienstleistung schon seit Jahren für
    Behörden, (Groß-)Unternehmen und IT-Lieferanten
    Diese drei Märkte verändern sich wesentlich.
    Die Verpflichtung zur Ausschreibung bei den Behörden wird für alle Beteiligten immer rigider und ist in der Gesamtheit sicher nicht mittelstandsfreundlich.
    Große Konzerne ändern ihr Verhalten gegenüber Lieferanten. Oft geht das Senken von Kosten zu Lasten der gelieferten Qualität. IT-Budgets sinken, die Fachabteilungen gewinnen an Relevanz. „Kaufmännsiche Administration“ und „Legal Service“werden wie wohl auch in der Gesellschaft immer dominanter.
    Die klassischen IT-Hersteller sind unsere traditionellen Partner. Neue Player wie Google oder Amazon übernehmen immer mehr die Hoheit auf den IT-Märkten. Ich bin gespannt, welche Hersteller in Zukunft die IT-Technologie und Dienstleistung erbringen werden.

    Es scheint klar, dass wir immer neue Kunden finden müssen. Mittelstand und die „IT-Lieferanten der Zukunft“ könnten für die InterFace interessant sein.

  • Immer mehr Leistungen der IT werden „commodity“.

    Mit Dienstleistungen, die „commodity“ werden, ist es schwierig bis unmöglich Geld zu verdienen. Wahrscheinlich werden wir in drei Jahren wesentliche Teile des Umsatzes mit für uns ganz neuen Leistungen und Produkten erwirtschaften. Das heißt, vieles muss mutig ausprobiert und dann klug entwickelt werden.

  • Die Art des Geschäftes und die Spielregeln verändern sich.

    Die Zeiten von „Body / Expert leasing“ scheinen auch aufgrund von gesellschaftlicher und rechtlicher Veränderung langsam zu Ende zu gehen. Alternativen können Service-Modelle, Gewerke oder eine „echte“ Beratungsleistung sein.

  • Der Gründer verlässt das Unternehmen.
    :-) Und in dieser Situation verlässt auch noch der Gründer das Unternehmen ….

Nun ist Zukunft immer unvorsehbar. Aber es ist leicht zu erkennen, dass sich die InterFace AG (wie vielleicht auch unsere Gesellschaft und viele Unternehmen in einer Phase starker Transformation befindet. Meine nächste Aufgabe soll so sein, diese Transformation zu begleiten.

Die Beobachtung anderer Firmen zeigt nämlich, dass ein personaler Wechsel dieser Art nicht ganz unproblematisch sein kann. Es gibt eine Reihe mir gut bekannter Unternehmen, die in solch einer Situation am Versuch einer positiven Transition gescheitert sind oder dabei zumindest wesentlichen Schaden genommen haben. Ich kenne aber auch ein paar Firmen, die eine ähnliche Situation erfolgreich gemeistert haben.

Im Leben muss man lernfähig sein. So meine ich, dass man von diesen anderen Unternehmen viel lernen kann und fremde Erfahrungen hilfreich sind. Die wichtigste Erkenntnis, die ich aus der Beobachtung solcher Prozesse gewonnen habe, ist trivial:

Alles hängt immer von den Menschen ab.

Unternehmen sind soziale Systeme, die sich nicht verselbstständigen dürfen, sondern die Bedürfnisse ihrer Menschen verstehen und berücksichtigen müssen. Sie müssen Menschen in ihrer Entwicklung stützen und sie größer aber nicht kleiner machen.

Menschen sind anfällig für Ängste und entwickeln leicht Sorgen, berechtigte wie unnötige. So können sich schnell schädliche Konstrukte verselbstständigen und Missverständnisse diversen Frust verursachen. Dann wird auch das Positive schnell vergessen. Gemeinsamkeiten und für alle wichtige Ziele können schnell zur Nebensache werden.

Ich möchte in meiner zukünftigen Rolle den unnötigen Ängsten und Kopfgeburten entgegen wirken. Und aus meiner Rolle als Aufsichtsrat heraus versuchen, alle Kollegen des Unternehmens, der „erweiterten Geschäftsführung“ und des Vorstandes zu integrieren. Dies auch als Brückendienst zwischen Mitarbeitern, Unternehmen und Aufsichtsrat.

Wir müssen bei InterFace unser gemeinsames Verständnis und Gefühl weiter entwickeln: Was wollen wir und wo wollen wir gemeinsam hin! Ein lebendiger und gelebter Konsens ist die „halbe Miete“ für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Denn unser Hauptziel ist und muss bleiben, auch in schwierigen Zeiten auf einem gutem Niveau zu überleben und uns dabei selber treu zu bleiben.

An dieser Stelle ein großes „Danke Schön“ an alle meine Mitstreiter und Wegbegleiter!