IF Open - InterFace AG

DSCF6369Über 80 Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Publizisten und Literaturkritiker lasen beim 33. Poetenfest in Erlangen vier Tage lang aus ihren aktuellen Neuerscheinungen und diskutierten literarische, gesellschaftliche und politische Fragestellungen.

 

Mit über 13.000 Besuchern war das 33. Erlanger Poetenfest eines der erfolgreichsten seiner Geschichte.

Jean Paul war zahlreich vertreten; unter anderem mit einer Ausstellungseröffnung „Jean Paul, Erlangen und die „alexandrinische Universität“, mit der Diskussion-Runde „Gefeiert, aber auch gelesen? Jean Paul im Jahr 2013“ und natürlich mit „Zettelkastenstraum“ von der Künstlertruppe falschtechst schlachtfest und Wortwerk. 

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An zahlreichen Orten im Stadtzentrum waren Vogelhäuschen mit Barcodes aufgestellt.
Die Besucher konnten per QR-Code den Installations-Ort in der Bibliothek aufsuchen und sich eine Projektion ansehen.

Die multimediale Installation mit Barcode-Scanner und eigens dafür programmierter Software hat Jean Pauls Ideen vielschichtig aufgegriffen und in die zeitgenössische Lyrik transformiert.

Es gab Filme, Kollagen und Jean Paul Karikaturen auf mehreren Projektionsflächen zu sehen, aus dem Off ertönten Klänge und dazu immer wieder intensive Gedichte.

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Als Höhepunkt des ersten Tages fand eine Live-Lesung mit allen zehn Lyrikern statt. Die zahlreichen Besucher folgten den Gedichten und konnten sich dabei in den visuellen Welten verlieren.

 

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Weitere Informationen unter: www.interface-ag.com/poetenfest  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zettelkastens Traum

 

JP-Poetenfest

Auch dieses Jahr verwandelt das Erlanger Poetenfest das letzte Augustwochenende in ein Kulturhighlight und den universitären Schlossgarten in ein „Woodstock für Literatur“.

Mit dabei die Nürnberger Künstlergruppen falschtechst-schlachtfest (Dirk Baumeister, Ric Götting, Frank Ruf und Christian Schloyer) und Wortwerk (Tobias Falberg, Brigitte Liebe und Falk Steffen) zetteln zum Poetenfest ein multimediales Text-Spektakel an. Auf einem Trimm-dich-Pfad sind Barcodes in Vogelhäuschen zu finden, die sich in einem begehbaren Zettelkasten einscannen lassen. Einmal eingescannt verwandeln sich die Codes in multimediale Textdarbietungen. Mit etwas Glück lassen sich in diesem Zettelkasten sogar seltene Bonus-Texte freispielen.

Und mittendrin ein altehrwürdiger Jubilar, so lebendig wie schon lange nicht mehr: der Dichter Jean Paul, der in diesem Jahr seinen 250. Geburtstag feiert.

Die technisch aufwändige Installation „Zettelkastens Traum“ wäre ohne externe Hilfe nicht möglich.

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So war es nicht nur ein absoluter Glücksfall, sondern auch ein absolutes Muss diese Aktion zu unterstützen. Gerade die Hypertext-Thematik, die wir schon in unserem IF-Forum (Vortrag: Jean Paul und der Hypertext) aufgegriffen haben, hat uns beeindruckt. Diese wunderschöne Symbiose zwischen Lyrik, Medien und IT fördern wir gerne durch unser Knowhow und Engagement.

Es freut uns, dass „Zettelkastens Traum“ eine weitere, spannende Facette von „Jean Paul – Ein Besuch in der Gegenwart“ ist und wir weiterhin die Nürnberger Literaturszene unterstützen können.

Die Installation öffnet am Samstag, 31. August, 12:00 bis 20:00 Uhr, und am Sonntag, 1. September, 14:00 bis 20:00 Uhr. Stadtbibliothek, Bürgersaal, 2. OG (Palais Stutterheim, Marktplatz 1, 91054 Erlangen) Eintritt frei!

 

Internet-Verweise

Poetenfest Erlangen

Stadtbibliothek Erlangen

falschtechst schlachtfest

Wortwerk

InterFace AG

Neu !!!! Die APP >>>>> Dichterwege. Auf den Spuren von Jean Paul

Heute Abend ist es soweit!

Frau Dr. Annina Klappert
ist unsere Referentin des zweiten IF-Forum im Jahre 2013. Ihr Thema wird sein:

Jean Paul und der Hypertext

Dazu wird sie am 11. Juli 2013 bei InterFace in Unterhaching im IF-Forum extra für uns einen Vortrag halten.

Hier ein kurzer Ausblick:

Die Datenmengen sind im Laufe des 20. Jahrhunderts stetig gewachsen und mit ihm das Problem des Zugriffs.

Jean Paul nun war schon zu seiner Zeit ein ‚Profi‘ des Sammelns und in seinem Rahmen bereits mit den gleichen Problemen konfrontiert. Mit seiner speziellen Exzerpt-Technik hat er Wissen nicht nur gesammelt, sondern auch intelligent vernetzt.

Wie also, so können wir mit Jean Paul für heute fragen, lassen sich Daten speichern und vernetzen?

Und wie kommen wir von diesen Daten zu neuem Wissen?

Ein kleiner Blick in Jean Pauls Ästhetik soll uns sein Witzkonzept näherbringen und etwas über mögliche Verknüpfungstechniken lernen lassen. Insgesamt soll aus der von Jean Paul in seiner ‘Vorschule der Ästhetik’ theoretisch unterfütterten und seiner poetischen Praxis durchexzerzierten Schreibpraxis  herauskristiallisiert werden, warum uns heutige Hypertextsysteme so helfen, wie sie in ihrer Wissensordnung funktionieren und wo ihre Herausforderungen liegen.

Zur Person:

Frau Dr. Annina Klappert promovierte an der Universität Bonn mit der Dissertation „Die Perspektiven von Link und Lücke. Sichtweisen auf Jean Pauls Texte und Hypertexte“. Von 1999-2004 wirkte sie am Forschungskolleg SFB/FK 427 „Medien und kulturelle Kommunikation“ in Köln.

Derzeit ist Frau Klappert Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt. Dort sind ihre Interessen und Forschungsschwerpunkte: Theorien der Virtualität; Hypertexttheorien; Zettelkästen als Wissenstechnik und digitale Praxis und Gegenwartsliteratur.

Anmeldung:

Dieses IF-Forum findet in unserem Headquarter in Unterhaching in der Seminarzone im Dachgeschoss statt. Beginn ist um 18:00. Wir freuen uns auf unsere Gäste! Die Anmeldung auch zu diesem IF-Forum geht wie immer per E-Mail.

P.S.
Hier noch ergänzend ein Überblick über unsere drei „Jean Paul Vorträge“ im Jahr 2013


Ein Besuch in der Gegenwart

Jean Paul Vorträge im IF-Forum

2013 widmet sich das IF-Forum der Aktualität von Jean Pauls Themen und Gedanken.
Mit Vorträgen zu Unternehmertum, Hypertext, Witz und neuen Medien möchten wir neue Perspektiven und Fragestellungen auf das Hier und Jetzt werfen.
Seien Sie dabei!



Jean Paul der Unternehmer

Jean Paul zählte zu den ersten Schriftstellern in Deutschland, die von ihrem Schreiben leben konnten. Und dies, obwohl er unter erschwerten Bedingungen gestartet war. Er gelangte in die geistigen Zentren seiner Zeit: Leipzig, Weimar, Berlin – und erzielte Bucherfolge, die Goethe neidisch werden ließen. Als Jean Paul heiratete, lud ihn sogar die preußische Königin zum Tee ein und schenkte ihm ein Silberservice.

Jean Pauls Aufstieg und Erfolg verdankte sich nicht dem Zufall, sondern einem umsichtigen Vorgehen mit unternehmerischem Instinkt. Selbst als die Zeiten schlecht wurden und die Napoleonischen Kriege halb Europa verheerten, konnte er seine Position halten. Wie Jean Paul Erfolg mit Nachhaltigkeit verband, hat bis heute eine erstaunliche Aktualität.

Referent Bernhard Echte, Literaturwissenschaftler, Ausstellungsmacher und Publizist, war lange Jahre Leiter des Robert Walser-Archivs in Zürich. Heute führt er als Unternehmer den Verlag “Nimbus, Kunst und Bücher”.

Datum 11. April 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching


Jean Paul und der Hypertext

Schon bevor er zu Jean Paul wurde, las der junge Johann Richter alles, was ihm in die Hände fiel. Kaum ein Buch gehörte ihm. Was er las, wurde in Notizheften exzerpiert. In diesen Heften fanden sich auch Kommentare zu den Ideen, die gerade durch seinen Kopf schwirrten. Seine Einträge versah Jean Paul mit Stichwörtern, neudeutsch Tags. Somit schuf er sich eine riesige Privatenzyklopädie, die sortiert war wie eine moderne Datenbank. Diese bildete die Grundlage seines literarischen Schaffens. Nur mit Hilfe dieser Datenbank gelang es Jean Paul, seinen einzigartigen Stil umzusetzen, der sprunghaft und genau zugleich ist. Er schaffte es, aus der finanziellen Not seiner Jugend eine Tugend zu machen, deren Ergebnis uns heute noch staunen lässt.

Referentin Annina Klappert, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Erfurt. Sie promovierte zu einem Strukturvergleich von Jean Pauls Texten und Hypertexten. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Fragen der Medialität, Referentialität und Virtualität.

Datum 11. Juli 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching


Jean Paul, der Witz, die Postmoderne und die neuen Medien

Er war ein “Götter-Leugner” und ein “geistreicher Zersetzer”, ein glühender Kosmopolit, Skeptiker und Witze-Macher. Man lobt seine Erziehungslehre Levana, die gegen den verbissenen Ernst in Fichtes Reden an die deutsche Nation Witz und Ironie zur Grundlage einer gesunden Persönlichkeit erhob. Man sieht in seiner Politik der “dritten Position zwischen Deutschtümlern und Bonapartisten” eine Vorwegnahme der postmodernen Unentschiedenheit zwischen den gegensätzlichen Polen der ‚Wahrheit’. Mit seiner Ästhetik der Abschweifung nimmt er die Unterbrechungs- und Absprungsästhetik des Hypertextes im Internet vorweg. Wer war dieser Mann, der seine Heimat kaum verließ und zugleich vielen seiner Zeitgenossen gedanklich und mental so weit voraus gereist war?

Referent Roberto Simanowski ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Basel. Er setzt sich mit den Veränderungen des Schreibens im digitalen Zeitalter auseinander und publiziert das Onlinejournal dichtung-digital – journal für digitale ästhetik.

Datum 07. November 2013 (Donnerstag) | Beginn 18 Uhr | Ort InterFace AG, Unterhaching


Die Videos vom ersten IF-Forum des Jahres 2013 Jean Paul, der Unternehmer sind nun veröffentlicht.

Herr Bernhard Echte vom Nimbus-Verlag in Zürich war der Referent, er hat am letzten Donnerstag, den 11. April unser IF-Forum in diesem Jahr eröffnet. Zum 250-jährigen Geburtstag von Jean Paul hat er uns über das Unternehmertum in Jean Paul berichtet.

Wir haben drei Videos erstellt.

Vortrag TEIL I – Warum Jean Paul als schreibender Unternehmer erfolgreich war:

Vortrag TEIL II – Wie Jean Paul seinen Erfolg als schreibenden Unternehmer über einen längeren Zeitraum stabilisieren konnte:

Kurzer AUSSCHNITT aus der Diskussion zum Vortrag: Was ist die „Einstiegsdroge“ für Jean Paul:

Viel Spaß beim Anschauen wünscht die InterFace AG!

Unser erster Referent Bernhard Echte hat am letzten Donnerstag, den 11. April unser IF-Forum des Jahres 2013 mit seinem Vortrag Jean Paul, der Unternehmer furios eröffnet.

Herr Echte hat das zeitgenössische Leben und Denken von vor zwei Jahrhunderten und heute genial zusammen gebracht. Er präsentierte eine Art modernen Leitfaden, wie und mit welchen Werten man als Unternehmer erfolgreich werden und den Erfolg dann bewahren kann. Dies in permanenter Verbindung mit den Ereignissen im und um das Leben von Jean Paul.

Besonders beeindruckend war die geschichtliche Kompetenz des Redners, dem es gelungen ist, seine Zuhörer fesselnd in die damalige Zeit zu führen, bis zum letzten Phase des Lebens von Jean-Paul im Elend der Napoleonischen Kriege.

Das Video zum Vortrag wird zeitnah veröffentlicht. Bis dahin ein paar Bilder von der Veranstaltung:

Bernhard Echte, ein souveräner Referent, immer mit einem Schmunzeln im Gesicht, …

… der es schafft, seine Zuhörer so richtig in den Bann zu ziehen.

Am Ende der Diskussion gibt es ein mehr als verdientes Dankeschön!

RMD

P.S.
Die Bilder sind von Johannes Naumann.


Ein Besuch in der Gegenwart

Jean Paul Vorträge im IF-Forum

2013 widmet sich das IF-Forum der Aktualität von Jean Pauls Themen und Gedanken.
Mit Vorträgen zu Unternehmertum, Hypertext, Witz und neuen Medien möchten wir neue Perspektiven und Fragestellungen auf das Hier und Jetzt werfen.
Seien Sie dabei!


Gedanken über Unternehmertum um die Person von Jean Paul!

Die InterFace AG spürt jedes Jahr einer besonderen Person nach, die wir spannend finden und die ein großes Jubiläum hat. Das Gesicht der InterFace AG im Jahre 2013 ist Jean Paul, der am 21. März 250 Jahre alt geworden wäre. Deshalb stehen die drei Vorträge im IF-Forum 2013 in Assoziation mit Jean Paul.

Unser erster Referent ist Bernhard Echte. Herr Echte ist Literaturwissenschaftler, Ausstellungsmacher und Publizist. Lange Jahre war er der Leiter des Robert Walser-Archivs in Zürich. Heute führt er als Unternehmer den Verlag „Nimbus, Kunst und Bücher“.

Sein Vortrag findet am Donnerstag, 11. April 2013 bei der InterFace AG, Unterhaching statt. Wie immer beginnt die Veranstaltung um 18:00. Mit dem Vortrag wollen wir um 18:30 starten. Nach dem Vortrag gibt es die Gelegenheit zum Gedankenaustausch und gemütlichem Zusammensein.

Es sind noch ein paar Plätze frei, Sie können sich per E-Mail zum IF-Forum mit Herrn Bernhard Echte anmelden!

Herr Echte ist nicht nur Unternehmer und Wissenschaftler mit Herz und Seele. Er ist auch ein spannender Geschichtenerzähler, der es versteht, seine Zuhörer für fremde Welten zu begeistern. Natürlich spricht er am liebsten über Unternehmer und „Entrepreneurship“.

Als Wissenschaftler kennt er Jean Paul und sein Werk besonders gut. So ist er prädestiniert, Parallelen zwischen dem Kleinunternehmer Jean Paul und dem Unternehmer der Gegenwart herauszuarbeiten. Dies wird er am Donnerstag bei uns tun. lassen Sie sich von ihm in die Welt von Unternehmertum vor gut 200 Jahren und des Jean Paul entführen.

Ich freue mich auf Ihr Kommen!

Hier alle Vorträge des IF-Forums 2013 im Überblick:

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Nach seinen Wanderjahren lässt sich Jean Paul mit seiner Familie in Bayreuth nieder. Er hat das 40. Lebensjahr hinter sich gebracht, die Zeiten der erotischen Akademie sind vorbei und er bezeichnet sich selbst als Spießbürger.

Auch sein Erscheinungsbild ändert sich: Der einst hagere, bleiche Jean Paul wird zu einem stattlichen, rotbackigen Mann.

Das mag wohl hauptsächlich am regelmäßigen Tagesablauf liegen, den er sich angewöhnt. Im Winter steht er frühmorgens auf und zieht sich ins Mansardenzimmer der Wohnung zurück um zu arbeiten.

Mit der Ausnahme seiner Kinder, die in seinem Arbeitszimmer spielen dürfen, darf er von niemandem belästigt werden. Sein Arbeitszimmer gleicht zu dieser Zeit einem kleinen Zoo: Er züchtet sich dort Eichhörnchen, Mäuse, Spinnen, Wetterfrösche und weiteres Getier.

Im Sommer wandert Jean Paul jeden Morgen zur Rollwenzelei ein wenig außerhalb Bayreuths, wo ihm ein Schreibzimmer zur Verfügung steht.

Jean Pauls Hoffnung wie in seiner Jugend Ruhe zum Schreiben zu finden erfüllt sich nicht, da er sich zu sehr von seinen Kindern ablenken lässt, die ihn aber auf eine andere Weise als die Literatur, mit Freude erfüllen.

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Genau heute vor 250 Jahren, am 21. März 1763, wurde Jean Paul als Johann Paul Friedrich Richter in Wunsiedel im Fichtelgebirge geboren.

An zahlreichen Orten wurden die Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag mit der Eröffnung einer dezentralen Litfaßsäulenausstellung eingeläutet. Die Litfaßsäulen informieren nun in 25 Städten über Jean Paul und erläutern anekdotisch, welchen Bezug er zum jeweiligen Ort hatte.

Die InterFace AG war in München dabei. Gemeinsam mit Herrn Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch enthüllte Vorstandsvorsitzender Roland Dürre die Litfaßsäule vor der Bayrischen Staatbibliothek.

„Sein Gesicht ist meinem ähnlich“ (Jean Paul an seine Frau Caroline, 13. Juni 1820, über König Maximilian Joseph von Bayern), titelt die Münchener Säule.

Sie berichtet über „die alte Geschichte zwischen Bayern und Franken“ – wobei, so viel sei verraten, Jean Pauls Beziehung zu König Maximilian von Bayern nicht gerade die üblichen Klischees bestätigt. Vorbeischauen lohnt sich!

Neben München ist die InterFace AG auch an der Nürnberger, Erlanger und Stuttgarter Litfaßsäule beteiligt.

 

 

 

 

 

 

Wir werden im Jubiläumsjahr immer wieder über Jean Paul, die Litfaßsäulenausstellung und Jean Pauls Besuch in der Gegenwart berichten.

Hier finden Sie alle 25 Ausstellungsorte:
http://www.jean-paul-2013.de/jubilaeum/ausstellungen/jean-pauls-orte/jean-pauls-orte-muenchen.html

Das Residenztheater München feiert Jean Paul von heute an bis zum 24.03. mit einem eigenen Festival:
http://www.residenztheater.de/jean-paul

Die Veranstaltungen der InterFace AG zu Jean Paul finden Sie hier:
http://www.interface-ag.de/Jean-Paul-Vortraege.html

Deutschlandweite Veranstaltungen zu Jean Paul lassen sich hier recherchieren
http://www.jean-paul-2013.de/veranstaltungskalender/0-30/range.listevents/-.html

Das Medien-Echo zum Jubiläumsbeginn ist groß, hier eine kleine Auswahl interessanter Artikel

Die Zeit Ein bilderseliger, metaphernsüchtiger Autor
http://www.zeit.de/kultur/literatur/2013-03/Interview-Helmut-Pfotenhauer-Jean-Paul

Stuttgarter Zeitung Aus den Stuben, über die Sterne
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.oberfranken-feiert-jean-paul-aus-den-stuben-ueber-die-sterne.203e1876-c6f8-42d8-b9d2-e5f20c3e22db.html

Deutschlandradio Kultur Der Meister der Abschweifung
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/2041935/

Bayrisches Fernsehen Bergsuppe à la Jean Paul
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau/rezepte/rezept-jean-paul-100.html

Bayerischer Rundfunk Jean Paul an der Autobahn
http://www.br.de/nachrichten/oberfranken/jean-paul-autobahn-102.html

Jean Paul 250 Jahre

20. März 2013

Am 21. März 2013 jährt sich der Geburtstag des „unklassischen Klassikers“ der deutschen Literatur. Ein Vierteljahrtausend wird der Mann, nach dem der Literaturpreis des Freistaats Bayern benannt wurde, der Dichter, der von Studenten in Heidelberg 1817 zum „Lieblingsdichter der Deutschen“ gekürt wurde: Jean Paul

An 25 Orten, in denen Jean Paul lebte, wirkte, schrieb und Spuren hinterließ, wird eine dezentrale Ausstellung stattfinden. Als Ausstellungsmedium wurden Litfaßsäulen gewählt: Jean Paul soll dort thematisiert werden, wo er herkommt: aus dem Volk. Von Weimar über Bayreuth bis Heidelberg: Die Säulen markieren die Jean-Paul-Landkarte bis hinein in die Tschechische Republik.

Auch in München wird eine Litfaßsäule über Goethes Gegenspieler informieren: Vor der Bayerischen Staatsbibliothek München befindet sich seit einigen Tagen eine – noch verhüllte – Litfaßsäule der internationalen Ausstellung. Am 21. März 2013, wenn nicht nur in Bayern gefeiert wird, lassen auch die Säulen ihre Hüllen fallen.

Wir möchten Sie herzlich zur Enthüllung der Münchner Säule einladen.

Am 21.3.2013 wird um 9.15 Uhr vor der Bayerischen Staatsbibliothek, Ludwigstraße 16/Ecke Walter-Klingenbeck-Weg die Litfaßsäule durch Herrn Staatsminister
Dr. Wolfgang Heubisch enthüllt.

Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch wird eine Ansprache zur Bedeutung Jean Pauls für die heutige Literatur halten.
Roland Dürre, Vorstandsvorsitzender der InterFace AG Unterhaching, Sponsor von Jean Paul 2013 e.V. spricht ein Grußwort.
Das Literaturportal Bayern der Bayerischen Staatsbibliothek München ist Projektpartner des Vereins „Jean Paul 2013 e.V.“ Die Ausstellung „Jean Pauls Orte“ wird in Kürze auf den Seiten des Literaturportals gespiegelt, eine gemeinsam entwickelte Jean-Paul-App wird ab Juni abrufbar sein.

Weitere Informationen unter www.interface-ag.de/IF-Forum.html

 

Als der Hesperus erscheint, lebt Jean Paul immer noch in Hof und geht seiner Tätigkeit als Hauslehrer nach. Charlotte von Kalb, einstige Geliebte Schillers, schafft es, Jean Paul aus dem Fichtelgebirge nach Weimar zu locken. In Briefen erzählt sie von der Begeisterung, die er in den Weimarer Kreisen entfacht hat.

Grund für die Begeisterung ist das 1785 erschienene Werk

Hesperus oder 45 Hundposttage.

Der Protagonist der Erzählung ist Viktor von Horion, Pflegesohn eines englischen Lords. Ihm wird die Aufgabe übertragen, die unehelichen Söhne eines Fürsten zu suchen.

Vor allem Frauen liebten diesen Roman. Das mag daran liegen, dass alle Protagonisten viel Herz zeigen. Wie auch in Goethes Werther werden hier eine Menge Tränen vergossen.

Im Hesperus führt Jean Paul auch das Prinzip der Verdopplung weiter. Er selbst ist Teil des Romans. Er sitzt auf einer Insel, zu der jeden Abend ein Spitz geschwommen kommt, um ihm die Manuskripte zu Viktors Leben zu bringen. Jean Pauls Aufgabe liegt darin, daraus eine Erzählung zu machen.

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