IF Open - InterFace AG

News Wochenrückblick KW 33

19. August 2016

News

News verpasst? Kein Problem!

 

Mit unserem neuen Wochenrückblick fassen wir alle Neuigkeiten der InterFace AG Online-Medien kompakt für Euch zusammen.

 

Dienstag:
Wir verbinden Arbeit und Vergnügen!

InterFace traf sich wiederholt mit dem zweifachen Deutschen Kickermeister Johannes Kirsch. Diesmal durften wir allerdings auch den DTFB – Deutscher Tischfußballbund kennen lernen und den Kicker-Experten über die Schulter kucken. Hier ein paar Eindrücke

 

Mittwoch:
Fun-Facts: Digitalisierung!

Überraschende und ungewöhnliche Zahlen, die den Verlauf der Digitalisierung für uns messbar machen, findet Ihr hier: Zum Artikel

 

Donnerstag:
Big-Data statt Big-Problem!

Big-Data-Projekte scheitern oftmals nicht am Datenschutz, sondern an der mangelnden Big-Data-Readiness von Unternehmen. Doch worauf kommt es wirklich an bei der Big-Data Readiness? Zum Artikel

 

Freitag:
Bevorstehender Cloud-Boom!

Wie sich Frankfurt am Main zum Cloud-Zentrum Europas entwickelt, erfahrt Ihr hier: Zum Artikel

 

Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende :)

AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016Fünf Tage, ein Auto, etwas Hardware, eine Prise Kreativität und ein passioniertes Team – mit diesem Geheimrezept gelang es dem „Freude am Fahren“ Kollektiv den ersten „mobility Hackathon: Automotive Hackdays” – der UnternehmerTUM zu gewinnen. Mit einer Gamification App für das Erlernen einer effizienten und sicheren Fahrweise, hat sich die Gruppe gegen zehn weitere Teams durchgesetzt und konnte sich (nicht nur) über ein Preisgeld von stolzen 5.000 € freuen!

AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_8Die „Automotive Hackdays“ sind eine Veranstaltung des Münchner Automobilkonzerns BMW in Kooperation mit UnternehmerTUM, dem Zentrum für Innovation und Gründung an der Technischen Universität München. Kreative Köpfe, Programmierer, Studenten und StartUps waren eingeladen, innerhalb von fünf Tagen eine Idee zu entwickeln und diese mit Esprit und Einfallsreichtum in die Tat umzusetzen. AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_5Die Veranstalter sorgten für optimale Arbeitsbedingungen und stellten jedem Team exklusiv ein Auto zur Verfügung, das auf Herz und Nieren geprüft und analysiert werden durfte. Besondere Aufmerksamkeit galt hier einem kleinen Stück Hardware, das den Zugang zu Datenströmen des PKWs gewährte und so einen neuen Blick in die komplexe Welt der Automobile ermöglichte. Über Bluetooth, WLAN und GSM konnten Daten verschiedener Art gesammelt, AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_6ausgewertet und auch an das Fahrzeug gesendet werden.

Verschiedene Mentoren mit unterschiedlichen Fachschwerpunkten begleiteten das Event über nahezu die gesamte Dauer und standen den Teams mit Rat und Tat zu technischen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen zur Seite.

AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_9So hatten sich Markus und seine drei IF-Lab Mitstreiter Thomas, Igor und Max also auf den Weg gemacht, um bei der Veranstaltung dabei zu sein. Vor Ort angekommen bestand die Aufgabe zunächst darin, weitere Mitglieder für das Team zu rekrutieren. Gesagt, getan. Weiter geht’s mit Roxana, Johannes, Cristian, Philipp und Andrey. Nach der gemeinsamen Entwicklung einer Idee und der erfolgreichen technischen Umsetzung des erarbeiteten Konzepts, mit AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_3einer Vielzahl an Feedbackrunden und Programmierstunden, war es nach fünf langen Tagen endlich geschafft: Mit „Freude am Fahren“ konnte das Team eine App auf Android-Basis realisieren, die die Fahrweise analysiert und den Grad an Sicherheit und Effizienz des Piloten ermittelt. Mit Hilfe einer Fuzzylogik wird aus unterschiedlichen Sensordaten des Fahrzeugs sowie offenen Daten aus dem Internet ein „Fahrstilscore“ berechnet. Auf diese Weise kann das Fahrverhalten ermittelt und anhand des Punktesystems einfach verglichen werden. Diese Vergleich- und Reproduzierbarkeit ist besonders wertvoll, um mit dem Produkt ein Geschäftsmodell zu etablieren. Potentielle Interessenten/Kunden sind z.B. CarSharing-Anbieter: Durch den „grünen“
und sicheren Umgang mit den Flotten-PKWs, AutomotiveHackdays_IF-Lab_2016_4können die Autos geschont und die Kunden mit Bonussystemen für
ihr „gutes“ Fahrverhalten belohnt werden.
Auch im Privatsektor bietet die App die Möglichkeit, das „gute Autofahren“ mit anderen vergleichbar zu machen.

Die finalen Präsentationen der Projektgruppen fanden vor öffentlichem Publikum statt. Mehr als 170 Gäste versammelten sich hierfür im Auditorium der Automotive Hackdays. Jedes Team bekam sechs Minuten Zeit für ihren Pitch – vier Minuten zur Produktdemonstration mit zugehörigem Businessmodell und zwei Minuten zur Beantwortung der Juryfragen.
Im Anschluss an die Teampräsentationen waren alle Gäste eingeladen, sich die Projekte genauer anzusehen und die Köpfe dahinter persönlich kennenzulernen.
Den Ausgang kennen wir ja bereits :)

Das gesamte Team bedankt sich herzlich bei den Veranstaltern, Organisatoren und Partnern für ein perfekt organisiertes Event. Außerdem gilt der Dank den Mentoren für die gewonnen Erfahrungen und eine tolle Unterstützung während der mehrtägigen Projektphase.

Mehr über die „Automotive Hackdays“ erfahrt ihr hier: www.automotivehackdays.com

Die InterFace AG hat im Rahmen eines Projekts in der Geschäftsstelle Nürnberg den dort vorhandenen Kicker technisch erweitert und aufgerüstet.

Im Rahmen unseres Stands auf der Javaland-Konferenz von 8.-10. März wurde das Projekt dann auch der Öffentlichkeit präsentiert.

Ziel war es, das Spielgeschehen in Echtzeit zu erfassen und auszuwerten. Folgende Features sind aktuell implementiert:

  • Erkennung von gefallenen Toren
    • Inkl. Geschwindigkeitsmessung des Balles
    • Torjubel mit kurzen Animationen
    • Replay des Spielzugs, der zum Tor führte
  • Mitzählen des Spielstands
    • Die Anzahl von Siegtoren ist frei konfigurierbar
    • Dem Sieger wird mit einer Animation gratuliert

mehr »

Dieser Blogeintrag soll einen kurzen Überblick über das Thema WebGL geben und ein paar Einstiegspunkte bieten, um sich genauer mit dem Thema zu beschäftigen.

WebGL ist eine Möglichkeit, 3D-Inhalte in Webseiten darzustellen, die dann im Browser direkt angezeigt werden und sich nahtlos in eine Website integrieren lassen. „Moment..“, werden jetzt sicher einige sagen, „… das ist doch nicht neu?“. Natürlich gab es auch schon vorher mehr oder weniger erfolgreiche Versuche das Internet in die dritte Dimension zu heben. Beispielsweise mittels Flash, Java Applets, Microsoft Silverlight, Googles O3D, oder dem WebPlayer für die bei Spieleentwicklern beliebte Unity Engine. Einen großen Nachteil den jedoch alle der genannten Technologien teilen, ist die Notwendigkeit eines Plugins, welches extra für den Browser installiert werden muss. WebGL hingegen ist ein offener Cross-Plattform Standard, der direkt von den Browsern unterstützt wird (bzw. werden sollte) und ohne die Hilfe von speziellen Plugins eine low-level Grafik-API für die Benutzung mit JavaScript bereitstellt. Entwickelt wurde der Standard von der Khronos Group, welche auch für die Spezifikation von OpenGL und OpenGL ES (worauf WebGL beruht) zuständig ist. Dies geschah unteranderem auch in Zusammenarbeit mit der Mozilla Foundation.

Wer sich jetzt immer noch nicht konkret vorstellen kann, was bereits mit WebGL im Browser möglich ist, der sollte einmal auf folgenden Seiten stöbern und staunen:
(Ob der genutzte Browser WebGL unterstützt lässt sich hier feststellen)

Wie funktioniert WebGL?

Die WebGL API kann sehr einfach über JavaScript-Code angesprochen werden und der 3D-Inhalt wird dabei in das, bei HTML5 neu hinzugekommene Canvas-Element gezeichnet. Solche Inhalte können also sehr bequem in Webseiten eingebunden werden und sind voll mit dem HTML-Standard kompatibel. Wie bereits gesagt, ermöglicht WebGL einen sehr hardwarenahen Zugriff auf die Funktionalitäten der Grafikkarte, was den Vorteil hat, dass vergleichsweise performante (da Hardwarebeschleunigte) 3D-Anwendungen geschrieben werden können.

mehr »

JavaFX

27. August 2013

JavaFX Logo

JavaFX von Oracle ist ein Framework für plattformübergreifende Rich Internet Applikationen unter Windows, Linux und Mac OS X. Mit JavaFX lassen sich sowohl Webapplikationen wie auch Standalone-Anwendungen erstellen. Die Erstellung der Anwendung ist hierbei erst einmal unabhängig von der Entscheidung, welche Art der Anwendung später verwendet werden soll. Der Ausführungstyp lässt sich nämlich über wenige Einstellungen in einer Konfigurationsdatei (der so genannten build.xml)  ändern. Das Programm kann man also mit wenigen Handgriffen entweder als Java Applet, als ausführbares Java-File oder als Java Webstart Projekt konfigurieren.

Java FX bietet mehrere Wege, grafische Oberflächen zu gestalten. Zum einen lassen sich Komponenten direkt mit Java festlegen. Andererseits kann man auch so genannte fxml-Dateien erstellen, um XML-basiert Layouts und Komponenten der grafischen Oberfläche festzulegen. Auch CSS-Dateien können zur Bestimmung des Layouts eingebunden werden.

JavaFX FXML Listing

Diese fxml-Dateien lassen sich darüber hinaus leicht mit dem JavaFX Scene Builder-Tool erstellen oder verändern. Das Werkzeug ermöglicht eine einfache und intuitive Zusammenstellung von JavaFX Inhalten durch Drag and Drop der Komponenten. Oberflächen können dadurch komplett ohne Programmierung erstellt werden. Dadurch bietet JavaFX auch unerfahrenen Nutzern einen schnellen Einstieg und erste Mock-Ups der Oberflächen können innerhalb kürzester Zeit entwickelt werden.

JavaFX Scene Builder

 

Neben Standardkomponenten wie Buttons, Labels und Tabellen bietet JavaFX spezielle, sehr fortgeschrittene Komponenten, so zum Beispiel WebView (javafx.scene.web) und MediaPlayer (javafx.scene.media). Es werden auch verschiedene Effektkomponenten (javafx.animation, javafx.scene.effect) zur Verfügung gestellt, die beispielsweise Übergänge zwischen verschiedenen Ansichten animieren oder Objekte grafisch verändern.

Effekt auf Textobjekt

 

Mit dem MediaPlayer können Multimedia-Dateien abgespielt werden. Es werden jedoch nur zwei Formate unterstützt: mp4 und flv.

Mit der WebView-Komponente lässt sich ein Browserfenster in die Anwendung einbetten. WebView unterstützt im Gegensatz zu manchen anderen einbettbaren Browsern auch JavaScript und Ajax, aber kein Flash. Auch in der WebView-Komponente ist das Eventhandling basierend auf Java möglich. So können z.B. Nutzerinteraktionen mit dem Programm direkt im Javacode behandelt werden – es ist kein Javascript dafür notwendig.

Eine weitere interessante Option bei JavaFX ist das Erstellen von self-contained JavaFX-Anwendungen mithilfe von JavaFX packaging tools. Dadurch lassen sich Standalone-Anwendungen für alle Arten von Betriebssystemen (Windows, Linux, Mac OS X) erzeugen, so dass  keine extra installierte Java-Umgebung notwendig ist.

Ein Nachteil bei dieser Art der Anwendung ist unserer Erfahrung nach jedoch die Performance beim Start. Gerade bei der Erstellung von Programmen, die später von einer CD aus gestartet werden sollen, haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Anwendung zu langsam ist (ca. 2min bis Applikationsstart). Die Lesegeschwindigkeit wird stark reduziert, weil die Java-Umgebung immer erst eingelesen wird. Gerade bei vielen Abhängigkeiten zu anderen Bibliotheken sinkt daher die Performance spürbar. Um dieses Problem zu umgehen wäre es sinnvoll, möglichst nur Bibliotheken als Abhängigkeit hinzuzufügen, die auch wirklich verwendet werden. Gerade die JRE-Bibliotheken, die zusätzlich bei der Erstellung der self-contained JavaFX Anwendung eingebunden werden müssen, sind sehr umfangreich. Es ist aber aufgrund der Lizenzpolitik von Oracle leider nicht möglich bestimmte, nicht verwendete Teile dieser Bibliotheken  bei der Erstellung auszuschließen, um den Umfang der Bibliotheken zu verringern.  Wenn man statt der CD jedoch einen USB-Stick verwendet tritt dieses Problem nicht auf (ca. 2sec bis Applikationsstart).

Ingesamt fällt unser Fazit zu JavaFX daher eher positiv aus. Vor allem die einfache Bedienung und leichte Erstellung der Oberflächen sowie die Fülle an verfügbaren Komponenten machen das Arbeiten mit JavaFX sehr angenehm. Auch das self-contained Packaging ist abgesehen von den oben genannten Nachteilen sehr hilfreich beim Erstellen von Anwendungen. Deshalb werden wir gerade bei Standalone Anwendungen weiterhin mit JavaFX arbeiten und freuen uns schon auf die angekündigten Updates von JavaFX.

Neben der Verbesserung der bereits vorhandenen Komponenten sollen in Zukunft 3D Grafik, Sensor, sowie Print und Rich Text Unterstützung ermöglicht werden. Mit der nächsten Java Version, also Java 8,  wird JavaFX auch direkt Teil der JRE/JDK sein (zum Teil schon in Java 7). Ab diesem Zeitpunkt soll JavaFX auch für Android und iOS nutzbar sein.

Ein neues App-Angebot der Bayerischen Staatsbibliothek!

jean_paul_logo_in_klecks_IF-Orange_webErst vor kurzem hat es eine im IF-Lab entwickelte Software dem international tätigen Künstler Wolf N. Helze ermöglicht, ganze Regionen mit hunderten und tausenden von Personen zu einem Gesicht zu vereinen. Nun hat das IF-Lab wieder für die Kultur gewirkt.

Im folgenden finden Sie Auszüge aus der offiziellen Pressemitteilung der Bayerischen Staatsbibliothek zur Präsentation der App „Dichterwege - Auf den Spuren von Jean Paul (1282)“ (zum Lesen auf den Link klicken) am Dienstag, den 23. Juli 2013 um 11.00 Uhr m Landrätesaal der Regierung von Oberfranken, Bayreuth, Ludwigstr. 20.

Anlässlich seines 250. Geburtstags präsentiert die Bayerische Staatsbibliothek in Verbindung mit der Bayerischen Sparkassenstiftung den Schriftsteller Jean Paul mit einer mobilen Anwendung für Tablets und Smartphones. Diese neue, kostenlose Location-Based-Services-Applikation „Dichterwege – Auf den Spuren von Jean Paul“ beschreitet hinsichtlich der Vermittlung eines Dichterlebens in Deutschland Neuland.

Die App liefert umfassende und multimediale Informationen rund um das Thema Johann Paul Friedrich Richter (1763 –1825). In sechs Themenkreisen bietet sie zahlreiche Möglichkeiten, Jean Paul zu entdecken und sich näher mit ihm zu beschäftigen. Zentrales Element bildet dabei der Jean-Paul-Weg in Oberfranken, darüber hinaus werden Bezüge zu allen Orten hergestellt, an denen der Dichter sich aufgehalten hat.

Angereichert wird die App mit Lese- und Hörproben seiner Werke und Informationen über Jean Pauls Leben, seine Gedanken und Interessen, die Personen in seinem Umfeld und Figuren aus seinen Werken. Und Jean Paul taucht auch selbst auf: als Comicfigur, die ihre Kommentare zu einzelnen Artikeln abgibt!

Mit dieser innovativen Art der Präsentation soll einerseits der Wanderer auf dem Jean-Paul-Weg jederzeit Informationen, auch etwa zur Gastronomie abrufen können, aber sie versucht auch, neue Nutzerkreise für Jean Paul zu gewinnen.

Die App ist ab 23. Juli 2013 kostenlos erhältlich im App Store, bei GooglePlay und im Windows 8 Store. Die Erstellung der Version für Windows 8 erfolgte im Rahmen eines Sponsorings durch die IF-Blueprint AG in Zusammenarbeit mit der InterFace AG. Und natürlich waren auch da unsere jungen Damen und Herren vom IF-Lab mit von der Partie.

Weitere Informationen unter http://www.interface-ag.de/Jean-Paul-APP.html

Für Wolf Nkole Helzle, dem bekannten Social Media-Künstler aus Badenwürttemberg, entwickelt unser IF-Lab eine Software-Lösung, die es ermöglicht, Porträtfotos automatisch zu „mergen“.

Wolf hat zu diesem Projekt die folgende Pressemitteilung erstellt und verbreitet diese vor allem im Schwabenland kräftig:

Die Münchner Softwareschmiede InterFace AG entwickelt in ihrem IF-Lab durch Studenten ein Programm für ein neues Kunstprojekt des Social Media Künstlers Wolf Nkole Helzle aus Münsingen, mitten aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Unterhaching/Münsingen
Um manche Ecken herum haben sich die beiden kennengelernt, die InterFace AG und Wolf Nkole Helzle. Auf den ersten Blick sind das zwei sehr unterschiedliche Partner.

Die Interface AG als Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie, die ihren Teil dazu beiträgt, dass das Nervensystem unseres Planeten funktioniert und Medienkünstler Wolf Nkole Helzle, welcher sich mit seinen Arbeiten seit vielen Jahren performativ um die Belange von Individualität und Kollektiv kümmert und so zigtausende von Besuchern, Gästen und Passanten fotografisch in seine internationalen Projekte eingebunden hat.

Zwischen Herrn Helzle und dem Vorstandsvorsitzenden der InterFace AG, Roland M. Dürre (beide Jahrgang 1950) entwickelte sich aber auf Anhieb eine Freundschaft, die zur Kooperation führen sollte. Und man sieht sofort, dass die InterFace und Herr Helzle sich gut ergänzen.

Die Interface AG ist in ihrem kulturellen Engagement breit aufgestellt und freut sich in ihrem IF-Lab über unkonventionelle Aufgabenstellungen, die gerne auch aus dem Bereich der schönen Künste kommen dürfen. Nkole Helzle ist bei seinen doch IT-nahen Projekten immer wieder auf Softwarespezialisten angewiesen, die seine Ideen umsetzen.

So haben sich Herr Helzle und die InterFace AG verbündet, um ein neues Programm zu entwickeln, dass bereits zentraler Bestandteil zweier für dieses Jahr geplanter Kunstaktionen werden wird.

Zur Sache:
Aus Tausenden von einzeln fotografierten, individuellen Personenportraits kreiert die für den Social Media Künstler Helzle neu entwickelte Software INTER_FACE ein Gesicht dergestalt, dass jedes einzelne gleichwertig im Ganzen vorkommt. Dazu bedarf es sowohl Prozeduren der Gesichtserkennung und komplexer Bildberechnungsalgorithmen als auch ein ausgefeiltes Datenmanagement

Helzle fotografiert dabei die Teilnehmer an seinen Projekten in immer gleichen Settings, so dass eine formale Übereinstimmung gegeben ist. Diese Fotos werden digital an den Rechner übertragen, in welchem dann jedes einzelne Portrait den beschriebenen Prozeduren unterzogen wird. Die Software wirdl zwar weitgehend selbständig arbeiten, individuelle Eingriffe sind jedoch von vornherein eingeplant, denn zu unterschiedlich sind die individuellen Ausprägungen der Spezies Mensch.

Der erste Einsatz von INTER_FACE wird anlässlich der INTERIM-Kunstbiennale im Biosphärengebiet Schwäbische Alb vom 21. Juni bis 7. Juli 2013 sein. Unter dem Motto „Wir geben dem Biosphärengebiet ein Gesicht“ wird Wolf Nkole Helzle in seinem temporären Atelier im alten Lager des ehemaligen Truppenübungsplatzes die erwarteten mehr als 3.000 Besucher zum Fototermin einladen, welche wiederum dem Entstehungsprozess des HOMO UNIVERSALIS zuschauen können. Nähere Informationen unter www.interim-biennale.de.

Wolfgang Menauer, Mitarbeiter bei InterFace in Stuttgart hat den Kontakt zu Wolf Helzle für uns aufgebaut. Dr. Frank Schütz leitet die Entwicklung des Projektes im IF-Lab. Einen großen Dank an diese beiden und an Wolf, der die Pressemitteilung geschrieben hat.

Das nächste Wiedersehen mit Wolf in Unterhaching gibt es übrigens am 13. Juni bei unserem fachlichen IF-Forum Craftsmanship. Wolf wird dieses IF-Forum mit einer Performance umrahmen und zeigen, wie auch Kunst und Handwerk zusammen gehören.

Ubuntu & Android im Business Einsatz

Das ist das Thema unseres nächsten Vortrag in unserer Reihe
„Craftsmanship – Technik von InformatikerInnen für InformatikerInnen“
(auch Bier&Informatik genannt).

Alexander Jachmann wird am 16. Mai 2013 bei uns in der IF-Akademie in Unterhaching zu diesem Thema sprechen.

Es geht um einen
Praxis-Test – Was können die Windows Alternativen wirklich?
Features, Probleme und Lösungen im Überblick.

Alexander Jachmann ist als System Engineer bei der IF-Tech AG tätig und betreut dort Virtualisierungs- und Cloud-Projekte. Privat engagiert er sich im Open Source Bereich genau bei den Themen, über die er sprechen wird.

Alexander wird mit Ubuntu & Android zwei Betriebssysteme vorstellen, die sich zurzeit größter Beliebtheit erfreuen.

Die Linux Distribution Ubuntu platziert sich aktuell auf allen gängigen Plattformen, egal ob Desktop, Notebook, Server oder aber auch Smartphone, Tablet und TV Geräte.
Googles Android ist “das“ Betriebssystem für den Smartphone und Tablet Markt.

Inwieweit diese beiden Betriebssysteme auch für den Business Einsatz geeignet sind, wird in dem Vortrag diskutiert und auch demonstriert. Der Fokus wird auf den Anforderungen eines Unternehmens an ein Betriebssystem liegen. Dabei dreht es sich um Fragen wie “Was kann Ubuntu/Android“ und „Wo muss ich als Admin nachhelfen?“ oder “Was brauche ich um Ubuntu/Android im Büro einzusetzen und was ist zu beachten?“

Da wird es auch einiges zum Anschauen geben. In einer Live Demo zeigt Alexander Interessantes und Neues zum praktischen Einsatz von Ubuntu/Android in Unternehmen.

Und natürlich gibt es im Anschluss an den Vortrag wieder eine „Happy Hour“ mit Bier&Leberkäs.

Parallel zur Party wird unser Mr. IF-Lab Dr. Frank Schütz anbieten, die gehörten Dinge „live“ auszuprobieren und ein wenig herum zu hacken.

Am 21. März 2013 spricht in der IF-Akademie Johannes Schmidt. Er studiert an der TU München Informatik mit Nebenfach Medizin. “Nebenbei” ist er im IF-Lab der InterFace AG tätig. 

Seit Jahren betätigt er sich auch als Unternehmer und hat gemeinsam mit einer Gruppe von Freunden Glassbox Games gegründet. Das junge Team programmierte kleinere Videospiele und Apps aller Art für verschiedene Plattformen.

Glassbox Games wurde von dieser Gemeinschaft gegründet, um Dinge auszuprobieren und Neues zu lernen. Mittlerweile hat Glassbox Games schon kleinere Preisen gewonnen und hat sich zum kleinen Unternehmen entwickelt. Die Ziele sind anspruchsvoller geworden und beinhalten ernsthafte unternehmerische Ambitionen. Und natürlich sind die Glassbox Games und die InterFace AG eng und freundschaftlich verbunden.

In seinem Vortrag wird Johannes sich auf das Thema “Bewegungssteuerung” konzentrieren. Dabei wird er uns die geschichtliche Entwicklung dieser Technologie näher bringen und in einem Praxisteil zeigen, wie einfach mittlerweile die Programmierung dieses technisch so anspruchsvollem Themas geworden ist.

Außerdem wird er ein Projekt aus dem IF-Lab vorstellen, das eine Bewegungssteuerung sinnvoll integriert. Am Ende des Vortrages gibt es dann noch einen kurzen Ausblick auf das, was wir in den nächsten Jahren auf diesem Gebiet erwarten können.

Der Vortrag findet wie immer in unserer Seminarzone statt. Ich kann die Teilnahme nur empfehlen. Johannes wird uns in ein Welt entführen, die vielen von uns fremd ist, aber ganz plötzlich ein relevanter Teil von „normaler IT“ werden könnte. Man sollte da auch ein wenig Bescheid wissen …

Beginn ist 18:00, ab 17:30 ist Einlass. Nach dem Vortrag ist wieder eine kleine Happy Hour angesagt, wir machen dann in Bier &Informatik.

Wir freuen uns auf viele Besucher aller Altersklassen!

Stand von Glassbox Games in der Olympia-Halle beim Volleyball-Spitzenspiel in der 1. Bundesliga Generali Haching - Berlin Recycling

Glassbox Games hat natürlich auch eine Website und in Facebook finden wir sie auch.

Wer sich für die Spiele interessiert, kann sie hier finden.