IF Open - InterFace AG

InterFace im Juni

27. Juli 2014

Roland CEO Vor kurzem haben wir unser Jubiläum mit einem wunderschönen Fest gefeiert. Ich bin stolz darauf, dass die InterFace AG über mehr als dreißig Jahre eine auf Vertrauen basierende Kultur im Innern gelebt und nach Außen getragen hat.

Mein Ziel war und ist es, dass die Menschen bei der InterFace AG auf Augenhöhe für ein gemeinsames Ziel wirken können. Dass InterFace ein Unternehmen ist und bleibt, das auf Kooperation und nicht auf Konkurrenz setzt. Dass sich geschäftliche Entscheidungen nicht nur am „Shareholder Value“ sondern auch am Gemeinwohl messen lassen müssen.

Mir ist und war es immer wichtig, dass die Zusammenarbeit im Unternehmen wie auch mit Kunden und Partnern auf Respekt und Achtung basiert. Dass die InterFace AG ein Unternehmen ist, das sich in seinen Entscheidungen an „gesundem Menschenverstand“ orientiert. Und so als ein lebendiges, agiles, schlankes und transparentes Unternehmen durch die Zeit geht.

Genauso wichtig ist es, dass die InterFace AG am Markt erfolgreich ist und immer wieder gutes Geschäft entwickelt. Denn nur auf der Basis eines soliden Geschäfts ist es möglich, ein Unternehmen nachhaltig am Leben zu erhalten. Ich bin überzeugt, dass eine konstruktive Unternehmenskultur und gesundes Geschäft kein Widerspruch sind, sondern sich gegenseitig stärken – und auch dem Kunden nutzen.

In weiten Bereichen von Gesellschaft und Wirtschaft dagegen scheint eine „konstruktive Kultur“ immer mehr ökonomischen Zwängen und übertriebener administrativer Regulierung untergeordnet zu werden. Die eindimensionale kaufmännische Bewertung nimmt verbreitet zu, die Dogmatik des flachen Kosten-Sparens dominiert, Sachzwänge und Prozesse regieren, die kollektive und persönliche Zertifizierung hat Vorrang.

Energie wird so vermehrt nicht für konstruktive Ziele eingesetzt, Kraft und Kreativität werden verschwendet. Diese Ökonomisierung greift in fast allen Bereichen unseres Lebens ein, nur zu oft werden die Menschen im wesentlichen als Ressourcen betrachtet.

Ich freue mich, dass es uns bei der InterFace AG gelungen ist, in diesem Sinne ein besonderes Unternehmen zu sein. Alle Vorstände der InterFace waren den von mir genannten Zielen ehrlichen Herzens verpflichtet. „Hinter den Kulissen“ wurde intensiv über den Weg gerungen, mit dem der besondere Charme der InterFace AG  in dieser sich ändernden Umwelt erhalten und gleichzeitig der wirtschaftliche Erfolg gesichert werden kann.

Eine wesentlich unterschiedliche Bewertung, die sich wie so oft in solchen Situationen  immer weiter verhärtete, führte zu unüberbrückbaren Gegensätzen im Vorstand. Die überwiegend vorhandene Gemeinsamkeit ging verloren und es gelang im Vorstand nicht den für Handlungsfähigkeit notwendigen Konsens zu finden. Diese braucht das Unternehmen auch deshalb dringend, da ich am Jahresende in den Aufsichtsrat wechseln werde.

Um die Einigkeit im Vorstand und damit die Handlungsfähigkeit des Unternehmens sicher zu stellen, hat der Aufsichtsrat der InterFace AG nach gründlichster Prüfung und in enger Abstimmung mit mir entschieden, meinen langjährigen Weggefährten Thomas Vallon mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres von seinen Aufgaben als Vorstand der InterFace AG zu entbinden.

Thomas Vallon und ich hatten eine immer konstruktive Zusammenarbeit, die von Freundschaft getragen wurde. Aufsichtsrat und Vorstand und alle Mitarbeiter der InterFace AG bedanken sich ganz herzlich bei ihm für seinen großen Einsatz über viele Jahre bei InterFace.

Ich wünsche Thomas alles Gute für die Zukunft.

Roland CEOEnde des Jahres 2014 werde ich die InterFace AG in meiner Rolle als aktiver Vorstand verlassen. An der InterFace AG ist meine Familie mehrheitlich beteiligt. Das soll so bleiben, um Kontinuität und Stabilität zu gewährleisten.

Auch aus diesem Grunde möchte ich für eine Übergangszeit die InterFace AG als Mitglied des Aufsichtsrates begleiten. Hier meine aktuelle Analyse.

Die InterFace AG ist ein Unternehmen, das sich zurzeit in Transformation befindet. Die Ursachen sind unterschiedliche:

  • Das Unternehmen wächst zurzeit sehr stark.

    Zwei Millionen € an Umsatz-Wachstum im Jahr heißt natürlich auch mehr Mitarbeiter, Kunden und Partner. Wie es ausschaut, werden wir auch in 2014 weiter wachsen. Das bedeutet mehr Verträge, mehr Kundenbetreuung, mehr Umsatzverantwortung, mehr Administration und Organisation. Wachstum kostet allgemein Kraft und Geld und bedeutet immer Veränderung.

  • Das Unternehmen regionalisiert sich.

    Unsere Regionen Darmstadt, Nürnberg, Stuttgart und Rhein.Ruhr sind recht erfolgreich. Hier entstehen eigene Kulturen mit auch unterschiedlichen kollektiven Konstrukten. In weiteren Regionen fassen wir Fuß. Die Regionalisierung hat auch Auswirkungen auf die Aufbau- und Ablauforganisationen (Strukturen und Prozesse).

  • Der Markt verändert sich.

    Modellhaft erbringen wir unsere Dienstleistung schon seit Jahren für
    Behörden, (Groß-)Unternehmen und IT-Lieferanten
    Diese drei Märkte verändern sich wesentlich.
    Die Verpflichtung zur Ausschreibung bei den Behörden wird für alle Beteiligten immer rigider und ist in der Gesamtheit sicher nicht mittelstandsfreundlich.
    Große Konzerne ändern ihr Verhalten gegenüber Lieferanten. Oft geht das Senken von Kosten zu Lasten der gelieferten Qualität. IT-Budgets sinken, die Fachabteilungen gewinnen an Relevanz. „Kaufmännsiche Administration“ und „Legal Service“werden wie wohl auch in der Gesellschaft immer dominanter.
    Die klassischen IT-Hersteller sind unsere traditionellen Partner. Neue Player wie Google oder Amazon übernehmen immer mehr die Hoheit auf den IT-Märkten. Ich bin gespannt, welche Hersteller in Zukunft die IT-Technologie und Dienstleistung erbringen werden.

    Es scheint klar, dass wir immer neue Kunden finden müssen. Mittelstand und die „IT-Lieferanten der Zukunft“ könnten für die InterFace interessant sein.

  • Immer mehr Leistungen der IT werden „commodity“.

    Mit Dienstleistungen, die „commodity“ werden, ist es schwierig bis unmöglich Geld zu verdienen. Wahrscheinlich werden wir in drei Jahren wesentliche Teile des Umsatzes mit für uns ganz neuen Leistungen und Produkten erwirtschaften. Das heißt, vieles muss mutig ausprobiert und dann klug entwickelt werden.

  • Die Art des Geschäftes und die Spielregeln verändern sich.

    Die Zeiten von „Body / Expert leasing“ scheinen auch aufgrund von gesellschaftlicher und rechtlicher Veränderung langsam zu Ende zu gehen. Alternativen können Service-Modelle, Gewerke oder eine „echte“ Beratungsleistung sein.

  • Der Gründer verlässt das Unternehmen.
    :-) Und in dieser Situation verlässt auch noch der Gründer das Unternehmen ….

Nun ist Zukunft immer unvorsehbar. Aber es ist leicht zu erkennen, dass sich die InterFace AG (wie vielleicht auch unsere Gesellschaft und viele Unternehmen in einer Phase starker Transformation befindet. Meine nächste Aufgabe soll so sein, diese Transformation zu begleiten.

Die Beobachtung anderer Firmen zeigt nämlich, dass ein personaler Wechsel dieser Art nicht ganz unproblematisch sein kann. Es gibt eine Reihe mir gut bekannter Unternehmen, die in solch einer Situation am Versuch einer positiven Transition gescheitert sind oder dabei zumindest wesentlichen Schaden genommen haben. Ich kenne aber auch ein paar Firmen, die eine ähnliche Situation erfolgreich gemeistert haben.

Im Leben muss man lernfähig sein. So meine ich, dass man von diesen anderen Unternehmen viel lernen kann und fremde Erfahrungen hilfreich sind. Die wichtigste Erkenntnis, die ich aus der Beobachtung solcher Prozesse gewonnen habe, ist trivial:

Alles hängt immer von den Menschen ab.

Unternehmen sind soziale Systeme, die sich nicht verselbstständigen dürfen, sondern die Bedürfnisse ihrer Menschen verstehen und berücksichtigen müssen. Sie müssen Menschen in ihrer Entwicklung stützen und sie größer aber nicht kleiner machen.

Menschen sind anfällig für Ängste und entwickeln leicht Sorgen, berechtigte wie unnötige. So können sich schnell schädliche Konstrukte verselbstständigen und Missverständnisse diversen Frust verursachen. Dann wird auch das Positive schnell vergessen. Gemeinsamkeiten und für alle wichtige Ziele können schnell zur Nebensache werden.

Ich möchte in meiner zukünftigen Rolle den unnötigen Ängsten und Kopfgeburten entgegen wirken. Und aus meiner Rolle als Aufsichtsrat heraus versuchen, alle Kollegen des Unternehmens, der „erweiterten Geschäftsführung“ und des Vorstandes zu integrieren. Dies auch als Brückendienst zwischen Mitarbeitern, Unternehmen und Aufsichtsrat.

Wir müssen bei InterFace unser gemeinsames Verständnis und Gefühl weiter entwickeln: Was wollen wir und wo wollen wir gemeinsam hin! Ein lebendiger und gelebter Konsens ist die „halbe Miete“ für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Denn unser Hauptziel ist und muss bleiben, auch in schwierigen Zeiten auf einem gutem Niveau zu überleben und uns dabei selber treu zu bleiben.

An dieser Stelle ein großes „Danke Schön“ an alle meine Mitstreiter und Wegbegleiter!

2014 ist das Galilei-Jahr der InterFace AG. Das IF-Forum steht in diesem Jahr unter dem Motto Kosmos, Mensch und Zeitenwende. Im ersten IF-Forum am 27. Februar hat uns Jörg Schindler die dritte Zeitenwende nach Galileo Galilei berichtet.

Gillessen 1Am 17. Juli haben wir Dr. Stefan Gillessen zu Gast. Dr. Stefan Gillessen ist Physiker am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) und hat dort in den letzten zwei Jahren sensationelle Forschungserfolge für sich und sein Team verbuchen können.

Wie könnte es anders sein, er berichtet aus dem Kosmos, bzw. wie man diesen erforschen kann, dies unter der Überschrift

Groß, größer, am schärfsten

Gerade einmal 37 Millimeter war die Linse groß, die Galileo Galilei für sein Fernrohr verwendete und damit als erster den gestirnten Himmel betrachtete. Mehr als tausend Mal so groß wird der Spiegel sein, den das „European Extremely Large Telescope“ erhalten wird – 39 Meter!

Denn auch bei Teleskopen kommt es auf die Größe an. Aber die Entwicklung zum modernen Großteleskop ist mehr als das. Zahlreiche Innovationen waren nötig, um die Astronomie über die letzten 400 Jahren zu einer blühenden Wissenschaft zu machen. Der erste Teil des Vortrags erzählt diese erstaunliche Erfolgsgeschichte.

Der zweite Teil widmet sich dem Blick ins Zentrum unserer Milchstraße – auch für heutige Teleskope immer noch eine technische Herausforderung. Aber der Aufwand lohnt sich – denn dort konnte so ein Schwarzes Loch dingfest gemacht werden.

Und was könnte spannender sein, als zuzusehen, wie Material in ein Schwarzes Loch stürzt? Genau das ist Forschern vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in den letzten zwei Jahren geglückt.

Dr. Stefan Gillessen ist den Besuchern des IF-Forums schon gut bekannt. Am 01. März 2011 hat er seinen wunderbaren Vortrag “Der Klang des Urknalls” im IF-Forum für Freunde und Partner der InterFace AG gehalten (hier als Video).

2014

1. Januar 2014

Roland CEODie InterFace AG geht 2014 in ihr 31. Geschäftsjahr. Wolf Geldmacher und ich haben als aktive Gesellschafter das Unternehmen gegründet, am 1. April 1984 wurde der Geschäftsbetrieb aufgenommen. Als Geschäftsjahr haben wir das Kalenderjahr gewählt. So haben wir mit dem ersten „Rumpf-Geschäfts-Jahr“ mit nur neun Monaten in 1984 mit Ende 2013 die ersten dreißig Geschäftsjahre ganz gut hingekriegt.

Gemeinsam verfügen die Familie vom Wolf und meine Familie über eine gute Drei-Viertel-Mehrheit an den Aktien der InterFace AG. Wir sind uns einig, dass die InterFace weiter ein besonderes Unternehmen bleiben soll und wünschen uns, dass die InterFace AG sich als autonomes und werte-basiertes Unternehmen im Markt weiterentwickelt. Auch als Aktionäre wollen wir mit helfen, dass die InterFace AG ihren Weg stabil durch gute wie schlechte Zeiten gehen kann.

So hegen wir und unsere Familien keine Verkaufsabsichten und wünschen uns für das Unternehmen InterFace AG in erster Priorität eine gesunde Weiterentwicklung als zukunftssicheres öko-soziales System „Unternehmen“, der „shareholder value“ spielt für uns eine untergeordnete Rolle.

Für mich wird nach 30 Jahren, die ich als Gründer, Geschäftsführer und Vorstand bei InterFace verbracht habe, das Jahr 2014 das letzte in meiner Rolle als Vorsitzender des Vorstandes der InterFace AG sein. Ich gehe davon aus, dass ich diese Aufgabe bis Ende 2014 erfüllen und anschließend im AR ein wenig am Steuern der Unternehmens-Geschicke mitwirken kann. Mit dem Ziel, dass die InterFace weitere 30 Jahre als eben nicht ganz normales Unternehmen am Markt gut überlebt.

Die hinter uns liegenden 30 Jahre möchten wir in 2014 gemeinsam mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Partnern und Stakeholdern feiern. Die Planung dieses Festes gestaltet sich terminlich und räumlich nicht einfach – wollen wir doch einen Termin jenseits von Ferien und Fußball-WM finden, an dem möglichst viele Freunde der InterFace AG teilnehmen können. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir hier auch sehr zeitnah Termin und Ort bekanntgeben können.

So darf ich hier nochmal allen unseren Freunden und natürlich auch unserem Unternehmen ein gutes Jahr 2014 wünschen.

 

Oktober 2013

13. November 2013

Roland CEOIm letzten Monat hat die InterFace AG einen Umsatz von gut 1,6 Millionen € geschafft. Wir können von einem goldenen Oktober sprechen und liegen jetzt bei Umsatz und Ergebnis im oberen Bereich des geplanten Kanals.

So stehen die Zeichen gut, dass wir wieder ein sehr zufriedenstellendes Jahres-Ergebnis erreichen werden und mit Schwung ins Jahr 2014 starten können.

2014 ist für die InterFace AG übrigens ein Jubiläums-Jahr, am 1. April gehen wir in unser 31. Geschäftsjahr!

Theater bei InterFace :-)

22. September 2013

Als die InterFace 1992 nach Unterhaching zog, war unser Gebäude noch im Bau. So konnten wir das Gebäude nach unseren Vorstellungen gestalten.

Damals haben wir einen wesentlichen Teil unserer Umsätze als Hersteller von HIT/CLOU mit Lizenzen und aus Wartungsverträgen erwirtschaftet. So waren viele Menschen bei uns in Entwicklung, Qualitätskontrolle, Hotline und Kundenservice stationär in Unterhaching tätig.

Und bei so einem modernen Software-Unternehmen durften damals Spielgeräte wie Billardtisch und Kicker zur Erholung vom Tagesstress nicht fehlen. So haben wir im Keller einen Raum mit Heizung für diesen Zweck ausgestattet.

Je mehr wir uns aber zu einem Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen entwickelt haben, desto mehr waren wir in der Welt und bei unseren Kunden unterwegs. Und die Kollegen waren nur noch selten in Unterhaching. So kam der Kicker in unseren Aufenthaltsraum in den zweiten Stock und der Billardtisch wurde einem befreundeten Unternehmen weitergegeben. In dem Kellerraum mit Heizung haben wir das KreatIF ein gerichtet, einen Raum fürs kreative Nachdenken mit vielen Metaplan-Tafeln und dafür geeignetem Zubehör .

TorturmtheaterZur Zeit stellt die InterFace AG dem Torturmtheater Sommerhausen diesen KreatIF-Raum für die Vorproben der neuesten Premiere zur Verfügung. Unter der Regie von Oliver Zimmer proben Jutta Neuhäuser und Armin Hägele die Groteske „Tante und ich“ des Kanadiers Morris Panych.

Das Stück:
Kemp (Armin Hägele), ein Mann ohne Freunde, der seine Eltern hasste, eilt an das Sterbebett seiner Tante (Jutta Neuhäuser). Doch der Erbschleicher wird abrupt ausgebremst, weil die Tante einfach nicht den Geist aufgeben will. Tage werden zu Wochen,  Jahreszeiten vergehen…

Probenfoto1Eine verrückte Geschichte mit viel finsterem, trockenen Humor. Der Autor Morris Panych widmete dieses Stück „all denen, die gestorben sind, und allen, die es noch nicht geschafft haben.“

Das Stück ist zuerst unter dem Titel „Vigil“ 1996 in Canada herausgekommen und hat den Jessy Award gewonnen als „Outstanding Original Play“. Unter dem jetzigen Titel lief es zuerst 2002 vor ausverkauftem Haus in Edinburgh und am Londoner Westend.

Der Regisseur:
Oliver Zimmer ist Münchner und seit 10 Jahren als freier Regisseur an verschiedenen Bühnen tätig. Er inszenierte Dea Loher, Yasmina Reza, Juli Zeh, Neil LaBute am Münchner Teamtheater, am Torturmtheater, am Weimarer Nationaltheater u.v.m.

Das Torturmtheater wurde 1950 von Luigi Malipiero errichtet und 1976 von Veit Relin übernommen. Unter beiden Intendanten erwarb sich das kleine Theater den legendären Ruf, großes Theater mit hohem Anspruch und vielen Erst- und Uraufführungen zu zeigen.

Probenfoto2Fünfzig bis sechzig Zuschauer sitzen im Turm direkt über der Straße auf seidenen Sitzkissen, und vor allem ganz nah am Geschehen auf der Bühne. Diese unmittelbare Nähe von Schauspieler und Publikum bietet ein einzigartiges Kulturerlebnis. Seit dem Tod von Veit Relin im Januar dieses Jahres wird es unter der Leitung seiner Frau Angelika Relin weitergeführt.

Die Premiere findet am 10.10.2013 in Sommerhausen statt, das Stück steht dann bis Weihnachten mit 68 Aufführungen auf dem Spielplan. (http://www.torturmtheater.de)

Wir bei der InterFace AG freuen uns sehr über unsere Gäste aus dem Bereich des Theaters. Und ich selbst habe mir schon die Fahrkarte nach Sommerhausen gekauft und Plätze für die Abendvorstellung am 19. Oktober reserviert. Das Zimmer im nahegelegenen Hotel in Sommerhausen ist auch schon gebucht.

:-) So freue ich mich auf das Stück – und noch schöner wäre es, wenn ich an diesem Abend dann auch noch ein paar bekannte Gesichter treffen würde.

P.S.
Die drei Bilder sind von Angelika Relin und Oliver Zimmer, die von den Probeaufnahmen direkt aus unserem KreatIF.

Am 19. September 2013 um 18:00 findet in unserer „IF-Akademie“ bei der InterFace AG wieder ein spannender Vortrag statt:

Mailserver & Mail-Client
“Geschichte, Grundlagen, Spam&Viren” oder “Konzepte für den sicheren und zuverlässigen Betrieb eines eigenen Mailservers”
(Hans Bonfigt / Marc Haber – redoxSystems)

hansbonfigtHans Bonfigt ist der Referent, wir sind optimistisch, dass sein Mitautor Marc Haber auch kommen kann. Dieser Vortrag zu den Themen „E-Mail“ und Mailsecurity kommt vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse und in Zeiten von PRISM und Tempora genau zum richtigen Zeitpunkt.

Deshalb und da mit Hans Bonfigt und Marc zwei der besten Kenner dieser Materie bei uns zu Gast sind, haben wir aus dieser Veranstaltung der IF-Akademie ein fachliches IF-Forum gemacht und laden so im großen Verteiler ein.

Täglich versenden und empfangen wir viele E-Mails, dies als ganz normale Routine und vielleicht oft zu gedankenlos. Die Technik dahinter erscheint uns wie selbstverständlich vorhanden, obwohl das oft gar nicht so einfach ist. Hans Bonfigt wird uns in die tiefen Geheimnisse und auch Abgründe der dem E-Mail-Verkehr zu Grunde liegenden Technologie einführen. Er schreibt uns zu seinem Vortrag:

Ich mache eine „historische“ Hinführung zum Thema ‚Mail‘. Die Wurzeln werden sichtbar, an denen Spammer, Viren und andere Parasiten nagen. Weiter werde ich die Begriffe Mail-Server und Mail-Client sauber differenzieren. Das ist wichtig, denn auch einen Mail-Client kann man zentral hosten. Schließlich werde ich zwei Betriebskonzepte vorstellen.

Der Vortrag wird sich gliedern in Einleitung, Grundlagen, Hinführung (knapp 20 Minuten), Konkrete Betriebskonzepte (kleiner 30 Minuten) und einer Live-Demo (10 Minuten). So sollte noch ausreichend Zeit für eine Diskussion bleiben.

Nach der Diskussion geht es natürlich wie im IF-Forum üblich in unsere „happy hour“. Ich bin mir sicher, dass da – gerade nach diesem Vortrag – für spannenden Gesprächsstoff gesorgt ist.

Zum Referenten:

Hans Bonfigt und ich haben uns über IF-Blog kennengelernt. Hans ist Programmierer und IT-Techniker aus Leidenschaft. Er hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt und kennt auch die „verborgenen Schichten“ vieler Systeme. In IF-Blog findet man Artikel und Kommentare von ihm, die die Themen immer auf dem Punkt bringen. Er kritisiert Fehlentwicklungen und schlechte Technologie schonungslos und nennt die üblicherweise gemachten Fehler beim Namen. Ihn zeichnet so aus, dass er die Dinge auf den Punkt bringt.

Anmeldung:

Der Vortrag findet in wieder unserem Headquarter in Unterhaching in der Seminarzone im Dachgeschoss statt. Beginn ist um 18:00. Wir freuen uns auf unsere Gäste! Die Anmeldung auch zu diesem IF-Forum geht wie immer per E-Mail.

RMD

Juni 2013

18. Juli 2013

Roland CEOJetzt ist 2013 schon zur Hälfte vorbei. Wir können unter dem Strich mit dem ersten Halbjahr zufrieden sein – der Umsatz im Zeitraum von Januar bis Juni 2013 nur der InterFace AG lag inklusive „halbfertiger Leistung“ (erbracht aber noch nicht verrechnet) bei über 9 Millionen.

Wow! Wenn wir es hinkriegen, im zweiten Halbjahr noch mal dasselbe zu schaffen, dann wären das über 18 Millionen € Jahres-Umsatz. Und in den letzten Jahren haben wir im zweiten Halbjahr immer mehr als im ersten geschafft! So kommt mittelfristig die 20-Millionen-Marke schon mal in Sicht.

Im Vergleich zu unserer Hochrechnung (auch Plan genannt) liegen wir allerdings in Umsatz und Ergebnis um 100.000 € zurück. Das entspricht in etwa dem Betrag, den wir durch Unterauslastung und überdurchschnittliche Auslastung unserer Kollegen eingebüßt haben.

Die gute Nachricht ist, dass wir aktuell wieder über Vollauslastung verfügen. So besteht eine realistische Chance, den Rückstand im zweiten Jahr aufzuholen. Die nähere Zukunft sieht also ganz gut aus.

Vielleicht ist unsere Situation zurzeit vergleichbar mit den wunderschönen Sommertagen, die wir derzeit haben. Uns geht es gut, darüber freuen wir uns. Wir wissen aber auch, dass es demnächst mal wieder ein heftiges Gewitter geben wird. Und beobachten schon die eine oder andere drohende Wolke am Horizont.

Wir fürchten uns aber nicht, sondern bereiten uns möglichst gut darauf vor.

Mai 2013

17. Juni 2013

Roland CEOIm Mai war die Wegstrecke holprig. Man könnte sogar sagen, wir sind ein wenig aufgesessen. So haben wir „nur“ 1.395.548,95 an Umsatz geschafft.

Das „nur“ habe ich in Anführungszeichen gesetzt, denn vor gar nicht langer Zeit haben wir über eine solche Zahl noch gejubelt. Aber mittlerweile brauchen wir halt 1,5 Millionen.

Die Umsatzzahl vom Main bedeutet, dass wir in diesem Monat nur ganz wenig mehr Geld eingenommen als ausgegeben haben. Das ist natürlich zu wenig.

Es gibt – wie immer – Trost. Der Monat Mai war – was Feiertage und Urlaub betrifft – strukturell sehr nachteilig. Wir hatten aber auch einige vielleicht nicht notwendige Auslastungsschwächen. Daran wollen und müssen wir arbeiten.

Die Bäume wachsen zurzeit nicht in den Himmel. Das gilt gerade dann, wenn man eine vernünftige Unternehmenskultur pflegen will. Mit Weiterbildung, Kommunikation und dem Versuch, möglichst optimale Arbeitsvoraussetzungen zu schaffen.

Ich bin aber sicher, dass dies alles sich lohnt und so bald wieder bessere Monate kommen!

Für Wolf Nkole Helzle, dem bekannten Social Media-Künstler aus Badenwürttemberg, entwickelt unser IF-Lab eine Software-Lösung, die es ermöglicht, Porträtfotos automatisch zu „mergen“.

Wolf hat zu diesem Projekt die folgende Pressemitteilung erstellt und verbreitet diese vor allem im Schwabenland kräftig:

Die Münchner Softwareschmiede InterFace AG entwickelt in ihrem IF-Lab durch Studenten ein Programm für ein neues Kunstprojekt des Social Media Künstlers Wolf Nkole Helzle aus Münsingen, mitten aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb.

Unterhaching/Münsingen
Um manche Ecken herum haben sich die beiden kennengelernt, die InterFace AG und Wolf Nkole Helzle. Auf den ersten Blick sind das zwei sehr unterschiedliche Partner.

Die Interface AG als Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie, die ihren Teil dazu beiträgt, dass das Nervensystem unseres Planeten funktioniert und Medienkünstler Wolf Nkole Helzle, welcher sich mit seinen Arbeiten seit vielen Jahren performativ um die Belange von Individualität und Kollektiv kümmert und so zigtausende von Besuchern, Gästen und Passanten fotografisch in seine internationalen Projekte eingebunden hat.

Zwischen Herrn Helzle und dem Vorstandsvorsitzenden der InterFace AG, Roland M. Dürre (beide Jahrgang 1950) entwickelte sich aber auf Anhieb eine Freundschaft, die zur Kooperation führen sollte. Und man sieht sofort, dass die InterFace und Herr Helzle sich gut ergänzen.

Die Interface AG ist in ihrem kulturellen Engagement breit aufgestellt und freut sich in ihrem IF-Lab über unkonventionelle Aufgabenstellungen, die gerne auch aus dem Bereich der schönen Künste kommen dürfen. Nkole Helzle ist bei seinen doch IT-nahen Projekten immer wieder auf Softwarespezialisten angewiesen, die seine Ideen umsetzen.

So haben sich Herr Helzle und die InterFace AG verbündet, um ein neues Programm zu entwickeln, dass bereits zentraler Bestandteil zweier für dieses Jahr geplanter Kunstaktionen werden wird.

Zur Sache:
Aus Tausenden von einzeln fotografierten, individuellen Personenportraits kreiert die für den Social Media Künstler Helzle neu entwickelte Software INTER_FACE ein Gesicht dergestalt, dass jedes einzelne gleichwertig im Ganzen vorkommt. Dazu bedarf es sowohl Prozeduren der Gesichtserkennung und komplexer Bildberechnungsalgorithmen als auch ein ausgefeiltes Datenmanagement

Helzle fotografiert dabei die Teilnehmer an seinen Projekten in immer gleichen Settings, so dass eine formale Übereinstimmung gegeben ist. Diese Fotos werden digital an den Rechner übertragen, in welchem dann jedes einzelne Portrait den beschriebenen Prozeduren unterzogen wird. Die Software wirdl zwar weitgehend selbständig arbeiten, individuelle Eingriffe sind jedoch von vornherein eingeplant, denn zu unterschiedlich sind die individuellen Ausprägungen der Spezies Mensch.

Der erste Einsatz von INTER_FACE wird anlässlich der INTERIM-Kunstbiennale im Biosphärengebiet Schwäbische Alb vom 21. Juni bis 7. Juli 2013 sein. Unter dem Motto „Wir geben dem Biosphärengebiet ein Gesicht“ wird Wolf Nkole Helzle in seinem temporären Atelier im alten Lager des ehemaligen Truppenübungsplatzes die erwarteten mehr als 3.000 Besucher zum Fototermin einladen, welche wiederum dem Entstehungsprozess des HOMO UNIVERSALIS zuschauen können. Nähere Informationen unter www.interim-biennale.de.

Wolfgang Menauer, Mitarbeiter bei InterFace in Stuttgart hat den Kontakt zu Wolf Helzle für uns aufgebaut. Dr. Frank Schütz leitet die Entwicklung des Projektes im IF-Lab. Einen großen Dank an diese beiden und an Wolf, der die Pressemitteilung geschrieben hat.

Das nächste Wiedersehen mit Wolf in Unterhaching gibt es übrigens am 13. Juni bei unserem fachlichen IF-Forum Craftsmanship. Wolf wird dieses IF-Forum mit einer Performance umrahmen und zeigen, wie auch Kunst und Handwerk zusammen gehören.