IF Open - InterFace AG

Die InterFace AG freut sich über 30 gute Geschäftsjahre!

So laden wir am 27. Juni 2014 am späten Nachmittag zu einer fröhlichen, wertigen und optimistischen Jubiläumsfeier mit vielen Attraktionen und Überraschungen ein und freuen uns auf ein rauschendes Fest gemeinsam mit vielen Freunden.

Kommen sollen alle, die uns mögen, kennen oder kennen lernen wollen. Ganz besonders freuen wir uns auf unsere Kollegen und Kunden, die Freunde von der IF-Group, unsere Lieferanten und Partner, sprich auf alle unsere vielen Weggefährten von gestern, heute und morgen.

Also: Alle, die an der InterFace AG Anteil nehmen, sind aufgerufen zu kommen. Und als Dank sorgen wir für Spaß und Freude!

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InterFace
wird
dreissig!

Diesen
Termin
müssen
Sie
sich
vormerken!

Die InterFace AG steht jetzt im schon 31. Geschäftsjahr, der Geschäftsbetrieb wurde am 1. April 1984 aufgenommen – also bald vor genau 30 Jahren. Deshalb veranstalten wir dieses „InterFace-Volksfest” mit Attraktionen und Überraschungen. Der Festplatz wird ganz in der Nähe unseres Stammhauses sein und ist noch geheim. Wir verraten nur, dass dort mal ein Ereignis stattgefunden hat, das zumindest einen Teil Deutschlands sehr interessiert hat und an das sich immer noch viele Menschen (gerne oder nicht so gerne) erinnern.

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Danke für
30 Jahre!

Auf Ihr
zahlreiches
Kommen
gerne
in Begleitung
freuen
wir uns.

Am Nachmittag werden wir unseren Gästen ein fachliches IF-Forum anbieten, von dem dann unmittelbar ins Fest gewechselt werden kann. Als Arbeitstitel haben wir “Selbstorganisation und Selbstlenkung – Gestaltungsmodell für Unternehmen im 21. Jahrhundert” gewählt und dazu eine Reihe besonderer Referenten gewonnen.

Folgende Themen wollen wir auf diesem IF-Forum diskutieren: „Neue Priorität – Resilienz vor Effizienz?“, „Wie nutzt der Einsatz von Kanban und Scrum?“, „Führen durch Hierarchie oder im Netz?“ und „Projekt und Geistes-Haltung!?“.

Hier auf IF-Open, auf Facebook, in Twitter und weiteren Quellen werden wir den weiteren Planungsfortschrittes unserer dreissig-Jahresfeier berichten, damit wir viele Gesichter aus der IT-Branche und ihrem Umfeld bei einem schönen Fest zusammen bringen.

InterFace_Icon_30Jahre_01-94Die InterFace AG hat seit dem 1. April 1984 dreißig erfolgreiche Geschäftsjahre gehabt. Am ersten April haben wir unseren 30. Geburtstag und wollen dies im Sommer 2014 so richtig feiern.

InterFace_Icon_Galileo_mit-claim-rundIn 2014 gibt es aber noch viele andere Jahrestage, die man würdigen kann. Unter anderem feiern wir den 450. Geburtstag von Galileo Galilei (1564-1642). Aus vielen Gründen haben wir uns für ihn als das Gesicht der InterFace AG im Jahre 2014 entschieden.

So laden wir Galileo Galilei zu einem
Besuch in der Gegenwart“ in unser IF-Forum 2014 ein. Kosmos, Mensch und Zeitenwende werden die Themen der drei Vorträge in diesem Jahr sein.

Schindler_Foto_FarbeAm Donnerstag, den 27. Februar starten wir mit einem Vortrag von Jörg Schindler zur Zeitenwende. Thema seines Vortrages wird sein

Der Anfang vom Ende des fossilen Zeitalters
Die große Transformation unserer Welt“ und „Resilienz folgt der Effizienz“

Jörg Schindler wurde 1943 in Augsburg geboren und wohnt heute in der Nähe von München. Er hat in den 1960er Jahren Wirtschaftswissenschaften an der LMU München studiert. In den 1970er Jahren arbeitete er bei verschiedenen Firmen im Münchner Raum an der Entwicklung neuer Verkehrssysteme. 1984 wechselte er zur Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH (LBST) in Ottobrunn. Dort war er von 1992 bis Ende 2008 Geschäftsführer. Seither befindet er sich im (Un)Ruhestand als Autor.

Darüber hinaus war und ist er in vielen Bereichen aktiv:

  • Von 2000-2003 Miglied der Enquêtekommission des Bayerischen Landtags “Mit neuer Energie in das neue Jahrtausend”.
  • Mitglied im Vorstand von ASPO Deutschland e.V. (www.aspo-deutschland.org) und Vorstand der Solarinitiative München-Land e.V.
  • Mitautor zahlreicher Studien und Bücher zur künftigen Verfügbarkeit fossiler Energieträger: z.B. diverse Studien für die Energy Watch Group (www.energywatchgroup.de) zu Kohle, Erdöl und Uran, die Bücher „Ölwechsel” (München, 2002), „Geht uns das Erdöl aus?” (Freiburg, 2009), „Aufbruch, Unser Energiesystem im Wandel” (München, 2011), „Postfossile Mobilität – Wegweiser für die Zeit nach dem Peak Oil“ (Bad Homburg, 2009) und zuletzt „Öldämmerung – Deepwater Horizon und das Ende des Ölzeitalters” (München, 2011).

Hier ein paar Thesen von Herrn Schindler

  • BAU (Business as usual) kommt „jetzt“ an ein Ende.
  • Konkret: Mit Peak Oil kommt die kurze Ära der reichlichen und billigen Energie an ein Ende. Sie hat begonnen in der „großen Akzeleration“ in den 1950er Jahren mit dem zunehmend reichlicher und billiger fließenden Öl aus dem Mittleren Osten. (Der Historiker Christian Pfister hat diese Entwicklung als das „1950er Syndrom“ bezeichnet.) Die Folge war die Massenmotorisierung der industrialisierten Staaten und der Einstieg in die Konsumgesellschaft nach amerikanischem Vorbild. Diese Phase hat in den entwickelten Ländern ab Mitte der 1970er Jahre ihre Dynamik verloren und ist weltweit Mitte der 2010er Jahre global zum Halten gekommen – ungeachtet der noch weitergehenden nachholenden Entwicklung in den großen Schwellenländern Brasilien, China und Indien.
  • Damit steht die Welt an einem revolutionären Wendepunkt, nämlich dem Übergang von einem fossil getriebenen Kapitalismus zu einer postfossilen Gesellschaft – die Große Transformation. (Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen.)
  • Billige und reichliche Energie als Voraussetzung des Wirtschaftens: Mit Karl Valentin könnte man sagen, dass sich das jetzt als ein „falscher Irrtum“ herausstellt.
  • Es gilt, die unvermeidlich anstehende große Transformation verträglich zu gestalten. Das ist insbesondere auch eine Aufgabe für die Unternehmen. Nach innen eine Überlebensfrage, nach außen ein Lösungsbeitrag.
  • Für diese Transformation gibt es keinen Masterplan (und kann es auch keinen geben).
  • Da man nicht weiß, wie die Zukunft sein wird, muss es das Ziel von Unternehmen sein, mit möglichst vielen unterschiedlichen möglichen Entwicklungen fertig zu werden (das ist auch das Prinzip der Natur).
  • Was bedeutet das für unsere Unternehmen? Es bedeutet vor allem, dass Effizienz als leitende übergeordnete Maxime nicht mehr taugt. Effizient kann man immer nur in einem wohldefinierten Kontext sein. Vielmehr muss das Ziel die Resilienz sein.
  • Dabei wissen wir, dass Effizienz und Resilienz gegenläufig sind…
  • Aber auch Resilienz muss gemanagt werden. Nach außen durch einen kritischen Blick auf die Welt und das Erkennen von nicht nachhaltigen Voraussetzungen in der eigenen Welt. Nach innen durch Vielfalt der Qualifikationen, durch flexible Organisationsstrukturen und durch Selbstorganisation.

Anmeldung:

Ich kenne Herrn Schindler persönlich sehr gut und bin immer beeindruckt über die Tiefe seines Wissens. Als Leiter eines „Thinktanks“hatte er in seinem beruflichen Leben die seltene Chance viele Jahre praxisnah zu forschen. Besonders angenehm empfinde ich, wie sachlich er über oft sehr emotionale Themen berichtet.

Dieses IF-Forum findet wieder bei der InterFace AG in Unterhaching in der Seminarzone im Dachgeschoss statt. Empfang ist ab 18:00, die Hinführung beginnt um 18:15. Im Anschluss an den kurzen Vortrag gibt es viel Raum für Kommunikation in angenehmer Atmosphäre.

Die Anmeldung auch zu diesem IF-Forum geht wie immer ganz einfach per E-Mail. Wir freuen uns schon auf wie immer spannende Diskussionen und schöne Gespräche!

2014

1. Januar 2014

Roland CEODie InterFace AG geht 2014 in ihr 31. Geschäftsjahr. Wolf Geldmacher und ich haben als aktive Gesellschafter das Unternehmen gegründet, am 1. April 1984 wurde der Geschäftsbetrieb aufgenommen. Als Geschäftsjahr haben wir das Kalenderjahr gewählt. So haben wir mit dem ersten „Rumpf-Geschäfts-Jahr“ mit nur neun Monaten in 1984 mit Ende 2013 die ersten dreißig Geschäftsjahre ganz gut hingekriegt.

Gemeinsam verfügen die Familie vom Wolf und meine Familie über eine gute Drei-Viertel-Mehrheit an den Aktien der InterFace AG. Wir sind uns einig, dass die InterFace weiter ein besonderes Unternehmen bleiben soll und wünschen uns, dass die InterFace AG sich als autonomes und werte-basiertes Unternehmen im Markt weiterentwickelt. Auch als Aktionäre wollen wir mit helfen, dass die InterFace AG ihren Weg stabil durch gute wie schlechte Zeiten gehen kann.

So hegen wir und unsere Familien keine Verkaufsabsichten und wünschen uns für das Unternehmen InterFace AG in erster Priorität eine gesunde Weiterentwicklung als zukunftssicheres öko-soziales System „Unternehmen“, der „shareholder value“ spielt für uns eine untergeordnete Rolle.

Für mich wird nach 30 Jahren, die ich als Gründer, Geschäftsführer und Vorstand bei InterFace verbracht habe, das Jahr 2014 das letzte in meiner Rolle als Vorsitzender des Vorstandes der InterFace AG sein. Ich gehe davon aus, dass ich diese Aufgabe bis Ende 2014 erfüllen und anschließend im AR ein wenig am Steuern der Unternehmens-Geschicke mitwirken kann. Mit dem Ziel, dass die InterFace weitere 30 Jahre als eben nicht ganz normales Unternehmen am Markt gut überlebt.

Die hinter uns liegenden 30 Jahre möchten wir in 2014 gemeinsam mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, Partnern und Stakeholdern feiern. Die Planung dieses Festes gestaltet sich terminlich und räumlich nicht einfach – wollen wir doch einen Termin jenseits von Ferien und Fußball-WM finden, an dem möglichst viele Freunde der InterFace AG teilnehmen können. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir hier auch sehr zeitnah Termin und Ort bekanntgeben können.

So darf ich hier nochmal allen unseren Freunden und natürlich auch unserem Unternehmen ein gutes Jahr 2014 wünschen.