IF Open - InterFace AG

Zettelkastens Traum

 

JP-Poetenfest

Auch dieses Jahr verwandelt das Erlanger Poetenfest das letzte Augustwochenende in ein Kulturhighlight und den universitären Schlossgarten in ein „Woodstock für Literatur“.

Mit dabei die Nürnberger Künstlergruppen falschtechst-schlachtfest (Dirk Baumeister, Ric Götting, Frank Ruf und Christian Schloyer) und Wortwerk (Tobias Falberg, Brigitte Liebe und Falk Steffen) zetteln zum Poetenfest ein multimediales Text-Spektakel an. Auf einem Trimm-dich-Pfad sind Barcodes in Vogelhäuschen zu finden, die sich in einem begehbaren Zettelkasten einscannen lassen. Einmal eingescannt verwandeln sich die Codes in multimediale Textdarbietungen. Mit etwas Glück lassen sich in diesem Zettelkasten sogar seltene Bonus-Texte freispielen.

Und mittendrin ein altehrwürdiger Jubilar, so lebendig wie schon lange nicht mehr: der Dichter Jean Paul, der in diesem Jahr seinen 250. Geburtstag feiert.

Die technisch aufwändige Installation „Zettelkastens Traum“ wäre ohne externe Hilfe nicht möglich.

JP-Vogelhaus3

So war es nicht nur ein absoluter Glücksfall, sondern auch ein absolutes Muss diese Aktion zu unterstützen. Gerade die Hypertext-Thematik, die wir schon in unserem IF-Forum (Vortrag: Jean Paul und der Hypertext) aufgegriffen haben, hat uns beeindruckt. Diese wunderschöne Symbiose zwischen Lyrik, Medien und IT fördern wir gerne durch unser Knowhow und Engagement.

Es freut uns, dass „Zettelkastens Traum“ eine weitere, spannende Facette von „Jean Paul – Ein Besuch in der Gegenwart“ ist und wir weiterhin die Nürnberger Literaturszene unterstützen können.

Die Installation öffnet am Samstag, 31. August, 12:00 bis 20:00 Uhr, und am Sonntag, 1. September, 14:00 bis 20:00 Uhr. Stadtbibliothek, Bürgersaal, 2. OG (Palais Stutterheim, Marktplatz 1, 91054 Erlangen) Eintritt frei!

 

Internet-Verweise

Poetenfest Erlangen

Stadtbibliothek Erlangen

falschtechst schlachtfest

Wortwerk

InterFace AG

Neu !!!! Die APP >>>>> Dichterwege. Auf den Spuren von Jean Paul

JavaFX

27. August 2013

JavaFX Logo

JavaFX von Oracle ist ein Framework für plattformübergreifende Rich Internet Applikationen unter Windows, Linux und Mac OS X. Mit JavaFX lassen sich sowohl Webapplikationen wie auch Standalone-Anwendungen erstellen. Die Erstellung der Anwendung ist hierbei erst einmal unabhängig von der Entscheidung, welche Art der Anwendung später verwendet werden soll. Der Ausführungstyp lässt sich nämlich über wenige Einstellungen in einer Konfigurationsdatei (der so genannten build.xml)  ändern. Das Programm kann man also mit wenigen Handgriffen entweder als Java Applet, als ausführbares Java-File oder als Java Webstart Projekt konfigurieren.

Java FX bietet mehrere Wege, grafische Oberflächen zu gestalten. Zum einen lassen sich Komponenten direkt mit Java festlegen. Andererseits kann man auch so genannte fxml-Dateien erstellen, um XML-basiert Layouts und Komponenten der grafischen Oberfläche festzulegen. Auch CSS-Dateien können zur Bestimmung des Layouts eingebunden werden.

JavaFX FXML Listing

Diese fxml-Dateien lassen sich darüber hinaus leicht mit dem JavaFX Scene Builder-Tool erstellen oder verändern. Das Werkzeug ermöglicht eine einfache und intuitive Zusammenstellung von JavaFX Inhalten durch Drag and Drop der Komponenten. Oberflächen können dadurch komplett ohne Programmierung erstellt werden. Dadurch bietet JavaFX auch unerfahrenen Nutzern einen schnellen Einstieg und erste Mock-Ups der Oberflächen können innerhalb kürzester Zeit entwickelt werden.

JavaFX Scene Builder

 

Neben Standardkomponenten wie Buttons, Labels und Tabellen bietet JavaFX spezielle, sehr fortgeschrittene Komponenten, so zum Beispiel WebView (javafx.scene.web) und MediaPlayer (javafx.scene.media). Es werden auch verschiedene Effektkomponenten (javafx.animation, javafx.scene.effect) zur Verfügung gestellt, die beispielsweise Übergänge zwischen verschiedenen Ansichten animieren oder Objekte grafisch verändern.

Effekt auf Textobjekt

 

Mit dem MediaPlayer können Multimedia-Dateien abgespielt werden. Es werden jedoch nur zwei Formate unterstützt: mp4 und flv.

Mit der WebView-Komponente lässt sich ein Browserfenster in die Anwendung einbetten. WebView unterstützt im Gegensatz zu manchen anderen einbettbaren Browsern auch JavaScript und Ajax, aber kein Flash. Auch in der WebView-Komponente ist das Eventhandling basierend auf Java möglich. So können z.B. Nutzerinteraktionen mit dem Programm direkt im Javacode behandelt werden – es ist kein Javascript dafür notwendig.

Eine weitere interessante Option bei JavaFX ist das Erstellen von self-contained JavaFX-Anwendungen mithilfe von JavaFX packaging tools. Dadurch lassen sich Standalone-Anwendungen für alle Arten von Betriebssystemen (Windows, Linux, Mac OS X) erzeugen, so dass  keine extra installierte Java-Umgebung notwendig ist.

Ein Nachteil bei dieser Art der Anwendung ist unserer Erfahrung nach jedoch die Performance beim Start. Gerade bei der Erstellung von Programmen, die später von einer CD aus gestartet werden sollen, haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Anwendung zu langsam ist (ca. 2min bis Applikationsstart). Die Lesegeschwindigkeit wird stark reduziert, weil die Java-Umgebung immer erst eingelesen wird. Gerade bei vielen Abhängigkeiten zu anderen Bibliotheken sinkt daher die Performance spürbar. Um dieses Problem zu umgehen wäre es sinnvoll, möglichst nur Bibliotheken als Abhängigkeit hinzuzufügen, die auch wirklich verwendet werden. Gerade die JRE-Bibliotheken, die zusätzlich bei der Erstellung der self-contained JavaFX Anwendung eingebunden werden müssen, sind sehr umfangreich. Es ist aber aufgrund der Lizenzpolitik von Oracle leider nicht möglich bestimmte, nicht verwendete Teile dieser Bibliotheken  bei der Erstellung auszuschließen, um den Umfang der Bibliotheken zu verringern.  Wenn man statt der CD jedoch einen USB-Stick verwendet tritt dieses Problem nicht auf (ca. 2sec bis Applikationsstart).

Ingesamt fällt unser Fazit zu JavaFX daher eher positiv aus. Vor allem die einfache Bedienung und leichte Erstellung der Oberflächen sowie die Fülle an verfügbaren Komponenten machen das Arbeiten mit JavaFX sehr angenehm. Auch das self-contained Packaging ist abgesehen von den oben genannten Nachteilen sehr hilfreich beim Erstellen von Anwendungen. Deshalb werden wir gerade bei Standalone Anwendungen weiterhin mit JavaFX arbeiten und freuen uns schon auf die angekündigten Updates von JavaFX.

Neben der Verbesserung der bereits vorhandenen Komponenten sollen in Zukunft 3D Grafik, Sensor, sowie Print und Rich Text Unterstützung ermöglicht werden. Mit der nächsten Java Version, also Java 8,  wird JavaFX auch direkt Teil der JRE/JDK sein (zum Teil schon in Java 7). Ab diesem Zeitpunkt soll JavaFX auch für Android und iOS nutzbar sein.

Am 19. September 2013 um 18:00 findet in unserer „IF-Akademie“ bei der InterFace AG wieder ein spannender Vortrag statt:

Mailserver & Mail-Client
“Geschichte, Grundlagen, Spam&Viren” oder “Konzepte für den sicheren und zuverlässigen Betrieb eines eigenen Mailservers”
(Hans Bonfigt / Marc Haber – redoxSystems)

hansbonfigtHans Bonfigt ist der Referent, wir sind optimistisch, dass sein Mitautor Marc Haber auch kommen kann. Dieser Vortrag zu den Themen „E-Mail“ und Mailsecurity kommt vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse und in Zeiten von PRISM und Tempora genau zum richtigen Zeitpunkt.

Deshalb und da mit Hans Bonfigt und Marc zwei der besten Kenner dieser Materie bei uns zu Gast sind, haben wir aus dieser Veranstaltung der IF-Akademie ein fachliches IF-Forum gemacht und laden so im großen Verteiler ein.

Täglich versenden und empfangen wir viele E-Mails, dies als ganz normale Routine und vielleicht oft zu gedankenlos. Die Technik dahinter erscheint uns wie selbstverständlich vorhanden, obwohl das oft gar nicht so einfach ist. Hans Bonfigt wird uns in die tiefen Geheimnisse und auch Abgründe der dem E-Mail-Verkehr zu Grunde liegenden Technologie einführen. Er schreibt uns zu seinem Vortrag:

Ich mache eine „historische“ Hinführung zum Thema ‚Mail‘. Die Wurzeln werden sichtbar, an denen Spammer, Viren und andere Parasiten nagen. Weiter werde ich die Begriffe Mail-Server und Mail-Client sauber differenzieren. Das ist wichtig, denn auch einen Mail-Client kann man zentral hosten. Schließlich werde ich zwei Betriebskonzepte vorstellen.

Der Vortrag wird sich gliedern in Einleitung, Grundlagen, Hinführung (knapp 20 Minuten), Konkrete Betriebskonzepte (kleiner 30 Minuten) und einer Live-Demo (10 Minuten). So sollte noch ausreichend Zeit für eine Diskussion bleiben.

Nach der Diskussion geht es natürlich wie im IF-Forum üblich in unsere „happy hour“. Ich bin mir sicher, dass da – gerade nach diesem Vortrag – für spannenden Gesprächsstoff gesorgt ist.

Zum Referenten:

Hans Bonfigt und ich haben uns über IF-Blog kennengelernt. Hans ist Programmierer und IT-Techniker aus Leidenschaft. Er hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt und kennt auch die „verborgenen Schichten“ vieler Systeme. In IF-Blog findet man Artikel und Kommentare von ihm, die die Themen immer auf dem Punkt bringen. Er kritisiert Fehlentwicklungen und schlechte Technologie schonungslos und nennt die üblicherweise gemachten Fehler beim Namen. Ihn zeichnet so aus, dass er die Dinge auf den Punkt bringt.

Anmeldung:

Der Vortrag findet in wieder unserem Headquarter in Unterhaching in der Seminarzone im Dachgeschoss statt. Beginn ist um 18:00. Wir freuen uns auf unsere Gäste! Die Anmeldung auch zu diesem IF-Forum geht wie immer per E-Mail.

RMD

Juli 2013

11. August 2013

Roland CEODie betriebliche Auswertung (BWA) für den Monat Juli erreichte mich diesmal besonders schnell. Schon am 8. August lag sie in meinem Postkorb und am Tag darauf war der Bericht fertig.

Lag es daran, dass unsere Chef-Kontrollerin Doris Kling am 10. August in den Urlaub wollte? Oder weil wir uns auf das Juli-Ergebnis gefreut hatten?

In der Tat gibt es für uns Grund zur Freude. Wir hatten schon wieder einen Monatsrekord bei Ergebnis und Umsatz, denn im Juli konnten wir eine Gesamtleistung von € 1.774.477,37 verbuchen. Und damit liegen wir nach 7 Monaten des Jahres 2013 trotz unserer Schwäche im I. Quartal sogar wieder leicht über Plan.

Auch die mit uns in der IF-Group verbundenen Unternehmen IF-Blueprint AG, IF-Localization GmbH und IF-TECH AG konnten im Juli schöne Umsätze und Ergebnisse erzielen.

Das ist aber nicht der einzige Grund zur Freude. Fürs zweite Quartal konnten wir schon eine ganze Reihe neuer Mitarbeiter begrüßen. Bei einem wichtigen Kunden gelang uns der Sprung zu einem ausgezeichneten Lieferanten. Die Auslastung für die nähere Zukunft sieht auch gut aus. Man fühlt förmlich, dass wir und unser Unternehmen so richtig in Schwung sind.

So kann ich mich richtig auf meinen Urlaub ab nächsten Mittwoch freuen. Großen Dank an alle, denen wir unseren Erfolg zu verdanken haben.

Am 30. Juli durften wir die DOAG für ihr Hr. Ernst beim Vortrag„Application & Middleware“-Treffen in unseren Räumen der InterFace Geschäftsstelle Nürnberg begrüßen.

Der erste Vortrag von Ralf Ernst, Architekt der Bundesagentur für Arbeit, zeigte sehr schön, wie wichtig ein guter Prozess in der UI Entwicklung in einer großen Behörde ist und dass User Experience Experten in so einem Prozess nicht fehlen dürfen.

Im zweiten Vortrag von Dr. MarHr. Dr. Trenkle im Vortragkus Trenkle (InterFace AG) und Lyubomir Yordanov (Yordanov Consulting) wurden Composed Services in einer Live Demo anhand eines praxisorientierten Beispiels vorgestellt.

Ohne eine Zeile Code konnte nachvollzogen werden, wie über Mediatoren und Connectoren lauffähige Services gebaut werden.