IF Open - InterFace AG

Zum bereits zweiten Mal fand Anfang August die Software Craftsmanship and Testing Conference im Seminarzentrum Rückersbach statt. Wie schon im vergangenen Jahr haben wir dieses Ereignis als Sponsor unterstützt. Mit Bernhard und mir waren auch zwei InterFace Mitarbeiter dabei. Seit der – durch Bernhard mit organisierten – ersten Socrates Conference 2011 sind in Verbindung mit der Gründung der Softwerkskammer an acht Standorten regionale Gruppen entstanden, die sich regelmäßig treffen und Erfahrungen austauschen. Auf der diesjährigen SoCratTes haben wir gemeinsam mit René Füger und weiteren Würzburger und Nürnberger Mitstreitern auch eine lokale Gruppe in Nürnberg gegründet, die ab Oktober monatliche Treffen organisieren wird.

Da Andreas Leidig die Organisation abgibt und René sich als neuer Organisator zur Verfügung gestellt hat wird das Nürnberger Chapter auch die Konferenz im nächsten Jahr gleich organisieren.

Die Konferenz begann mit einem World Café und viel Diskussionen und gemeinsamen Aktionen am Donnerstag Abend. Wir hatten dann zwei Tage mit zwar anstrengenden, aber richtig guten Open Space Sessions. Moderiert durch Pierluigi Pugliese hatten wir die beste Open Space Konferenz, die ich bislang erlebt habe. Allesamt erfahrene und interessierte Teilnehmer ließen die Konferenz zu einem vollen Erfolg werden. Auch die Coding Sessions, agilen Spiele und das gemeinsame Musizieren am Abend rundeten den Eindruck der Konferenz ab.

Die Sessions auf der Socrates 2012

Open Space Session 1. Tag Socrates 2012

Die Beteiligung der internationalen Craftsmanship Community Kollegen aus England, Frankreich, Finnland, Schweiz, Rumänien, Österreich, Italien, Spanien und Australien brachte viele andere Einflüsse, Erfahrungen und Eindrücke in die Sessions ein und brachte die Bereicherung, die für einen großartigen Erfolg eine Voraussetzung ist.

Überraschend für alle und ein großer Erfolg für Bernhard’s Idee auch in Deutschland Craftsman Swaps analog zur Idee der Wanderschaft im Handwerk zu etablieren, war die Liste der konkret interessierten Teilnehmer, die sich zu Swaps bereit erklärten. Ein ganzes, mit kleiner Schrift beschriebenes Flipchart voll mit Interessenten und noch auf der Konferenz fanden sich die ersten Tauschpaare, die sich schon konkret zum Soft-Swap verabredeten …

Fazit: Wer bei diesem besten Event des Jahres nicht dabei war, ist selbst schuld.

Hier ein paar Stimmen von den Teilnehmern:

Nachdem sechs Unentwegte im letzten Jahr beim Nürnberger Firmenlauf zum ersten Mal angetreten waren, führte dies zur Bildung eines Firmenlauftreffs, der mittlerweile regelmäßig an jedem Dienstag um 17:00 Uhr statt findet und bei dem wir je nach Tagesform zwischen 6 und 10 km entlang des Rhein-Main-Donau-Kanals laufen.

Teammeeting Nürnberg Juli 2012

Nürnberger Team und Vorstände Teil 1

Auch in diesem Jahr wollten wir also beim Nürnberger Firmenlauf vertreten sein und die 6,4 km lange „Kurzstrecke“ gemeinsam angehen. Bevor wir allerdings an den Start gingen nahmen wir wie im Vorjahr die Gelegenheit wahr zusammen mit dem Vorstand unser monatliches Nürnberger Teammeeting zu feiern.

Bei herrlichem Wetter fanden sich also alle Nürnberger gemeinsam im Biergarten bei griechischem Essen ein, Laufteam und Kollegen, um aktuelle Neuigkeiten auszutauschen und die Gelegenheit zu nutzen mit den Vorständen zu reden.

Nürnberger Team mit Vorständen Teil 2

Bei den heißen Temperaturen wurden wir somit noch einmal sehr gut mit Getränken versorgt, bevor wir bei abendlichen 30 Grad im Schatten zum Firmenlauf aufbrachen.

Das Laufteam konnte allerdings das gute griechische Essen erst nach dem überstandenen Lauf genießen. Nach 1,5 Stunden brachen die Läufer zur Startaufstellung auf. Die Kollegen und Vorstände kamen eine gute halbe Stunde später zum Anfeuern an die Strecke.

Das InterFace Firmenlaufteam 2012

In diesem Jahr hatten wir uns vorgenommen mehr Teilnehmer als im letzten Jahr an den Start zu bringen und dies ist uns auch gut gelungen. 10 Kollegen der InterFace AG gingen auf die Strecke um den Dutzendteich, mit Zieleinlauf im Nürnberger Stadion.

Mit ca. 15.000 anderen Läufern haben wir uns dann im Startbereich zunächst mit Aerobic ein wenig aufgewärmt und in der Mitte aufgestellt, um dann nach dem pünktlichen Start um 19:30 Uhr ganze 11 Minuten zu brauchen, bevor wir die Startlinie passieren konnten. Bei mörderischer Hitze ging es dann wie in einem Hindernislauf zu, speziell bei den Engstellen gab es doch starkes Gedränge.

angefeuert von den Kollegen unsere Läufer bei Km 1,5

Nach ca. 1,5 km kamen wir dann wieder an die Stelle, wo uns unsere Kollegen und der Vorstand anfeuerten und mit viel Erfolg zu sehr guten Leistungen anspornten. Unser schnellster ging nach 25 Minuten Nettozeit über die Ziellinie, die anderen folgten dann 10 Minuten später und genossen das Feeling auf der Party im Stadioninneren. Danach ging es zum verdienten Essen wieder zum Griechen zurück, wo wir gemeinsam im Laufteam den Abend ausklingen ließen.

Ein Lob an die Leistung des Teams, dass bei dieser Hitze sehr gute Zeiten erzielte. Die Ergebnisse könnt ihr auf der B2Run-Site einsehen. Dazu auf die erweiterte Suche gehen und „InterFace“ bei Team eingeben. Dort findet man auch dann unsere Finisher-Videos inklusive der Zielsprünge einiger unter uns.

Juli 2012

19. August 2012

Da bin ich gerade auf einem Zeltplatz in Porto Ageranos – ganz im Süden von Griechenland. Auf dem Peloponnes, am mittleren Finger, südlich von Gythio, kurz vor dem wilden Mani. Am Freitag haben mich gute Nachrichten aus Unterhaching erreicht.

Denn Doris Kling hat mir am Abend per E-Mail die betriebswirtschaftliche Auswertung des Monats Juli gesendet. Für alle, die Doris  nicht kennen: Frau Kling ist die Leiterin unseres FOCS-Teams (FOCS steht für Finanzen, Organisation, Controling und Service).

Und die Juli-Zahlen waren so richtig gut. Wir konnten im Juli Rechnungen in Höhe von 1.429.628,70 € schreiben. Rechnen wir die „halbfertigen Leistungen“ in Höhe von 97.181,50 € dazu, dann kommen wir auf eine im Juli erbrachte Leistung von 1.526.810,20 €. Das dürfte wieder mal ein Allzeit-Monatshoch sein.

Schön ist, dass auch der EBIT stimmt. Er ist nicht so hoch, dass sich unsere Kunden beschweren dürfen. Aber gut genug, dass uns auch die Zahlen als gesundes und wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen bestätigen und wir entsprechend in unsere Zukunft investieren können. Und auch dieses Jahr wie in den letzten Jahren die Bildung von weiteren Rücklagen möglich scheint.

Denn natürlich wissen wir, dass wir die Zukunft nicht vorhersehen können. Zu oft haben wir erlebt, dass wesentliche Umsatzträger aus unterschiedlichsten Gründen weggebrochen sind und neues Geschäft mit Tüchtigkeit und Glück aufgebaut werden musste.

An dem Rätselraten über den EURO, die „große Krise“ und anderer Risiken wollen wir uns gar nicht beteiligen. Vielmehr streben wir in erster Priorität an, eine solide Leistung und gute Qualität zu einem seriösen Preis anzubieten. Selber wollen wir nicht stehen bleiben und uns agil und flexibel weiter entwickeln. Zu unseren Kunden und Partnern stehen wir treu und bauen unser Netzwerk und unseren Bekanntheitsgrad Schritt für Schritt weiter aus. Versuchen aber auch immer neue Freunde zu gewinnen.

Und wenn uns das alles gelingt, dann kann schon gar nicht mehr so viel schief gehen.