IF Open - InterFace AG

Der letzte Vortrag im IF-Forum in 2011 versprach sehr interessant und informativ zu werden, hatten wir doch mit Herrn Dr. Riess einen Forscher von der vordersten Front der IBM Research zu Gast.

Aus der reichhaltigen Fülle an Informationen und Zusammenhängen kann hier im Artikel nur ein kleiner Teil erwähnt werden.

Die erste Definition war:
Was ist Nanotechnologie?
Alles was sich im Bereich von 1 – 100 nm bewegt!

Diese Definition legt gleich den Bereich fest, in dem wir uns bewegen. Zum Vergleich: ein menschliches Haar fällt da mit seinen 60.000 nm Durchmesser schon gewaltig aus dem Bereich. Am unteren Rand, also bei 1 nm, bewegt man sich „nur“ noch im Bereich einiger (genauer um die fünf) C-Atome „nebeneinander“ aufgereiht.

Seit etwa 1980 kann man in der IT, oder besser in der Chiptechnologie, um die es ja beim Vortrag ging, von Nanotechnologie nach der obigen Definition sprechen.

Der springende Punkt bei der Nanotechnologie ist, dass durch die Verkleinerung der betrachteten Strukturen ganz eigene physikalische Phänomene auftreten. Beispiele aus der Natur sind der viel zitierte Lotuseffekt, bei dem durch die mikroskopisch sehr unebene (= große) Oberfläche der Pflanze nichts daran haften bleibt.

Diese „Technologie“ wird inzwischen auch bei der Beschichtung von Dachziegeln oder andern Werkstoffen genutzt. Oder die „Färbung“ eines Schmetterlingsflügels, der eigentlich gar keine Farbe hat, sondern nur durch den Effekt der Brechung an winzigen Strukturen atemberaubend „farbig“ schillert.

Wieder zurück in die Technik:
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Der Oktober

20. November 2011

Wenn die Zeiten gut sind, dann soll man in die Zukunft investieren. Damit man für vielleicht kommende schlechtere Zeiten gewappnet ist oder noch besser, sich dann gegen den Trend weiter positiv entwickeln kann.

Deshalb investieren wir zurzeit viel in Ausbildung, junge Kollegen und Partnerschaften.

Denn die Zeiten sind für uns nicht schlecht: Im Oktober betrug unser Umsatz T€ 1.174. Das führt zu einem kumulierten Gesamtumsatz in den ersten zehn Monaten des Jahres von T€ 11.275, ein Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von T€ 1.862 ergibt. Der Oktoberumsatz liegt auch über dem Monatsdurchschnitt der ersten 10 Monate in 2011 (1.174 zu 1.127,5). So stimmt auch der Trend.

Das Ergebnis betreffend sieht es so aus, dass wir die Stufe 3 der iEB schon geschafft haben. Wenn der November besonders gut wird und der Dezember so halbwegs gelingt, dann können wir sogar noch Stufe 4 schaffen! Aber Stufe 3 ist so schlecht auch nicht.

Morgen ist es so weit!
Unsere Trilogie „Mensch&Wissen(schaft)“ wird abgeschlossen durch einen Vortrag von

Dr. habil Walter Riess

Am Freitag, den 18. November 2011, wie immer ab 18:00 Uhr, geht es um

Nanotechnologie – die Zukunft der IT.

Details zur Veranstaltung finden Sie hier.

Wir werden auch diesen Vortrag live aus dem IF-Forum am 18. November ins Internet übertragen.

Direkt in diesem Fenster ist am Mittwoch Abend unser Video-Stream ab cirka 18:15 Uhr aktiviert. mehr »

Hallo Agilisten in Franken,

Über 100 Jahre Industrialisierung haben auch in der Softwareentwicklung ihre Spuren hinterlassen:

Ähnlich der Organisation von Fabriken und Fließbändern wurde in den letzten ca. 30 Jahren versucht, den komplexen Prozess der Softwareentwicklung in viele kleine, einfach auszuführende und beliebig wiederholbare Einzelschritte aufzuteilen. Ziel war es, gleichbleibende Qualität bei moderaten Kosten und, dank Spezialisierung, möglichst niedrigen Anforderungen an die Mitarbeiter zu erreichen.

Es gibt nur ein Problem dabei: Es funktioniert meistens nicht!
Denn Softwareentwicklung ist kein einfacher, mess- und wiederholbarer Ingenieursprozess. Doch was dann?

Die Antwort darauf ist ebenso einfach wie überraschend: Es ist ein Handwerk!

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Zum zweiten Mal in Folge freuen wir uns die „Nürnberger Lyriknacht“, organisiert von LiteraturDing e.V., zu unterstützen.

Sie findet am 19. November 2011 in der Kulturkellerei im K4 in Nürnberg statt. Beginn ist um 21:00 Uhr, Einlass um 20:30 Uhr (Eintritt 5€).

Die Künstler des Abends: die Berliner Lyriker Ulf Stolterfoht, Ron Winkler und Mara Genschel, der Nürnberger Dichter Tobias Falberg, die Soundkünstler Michael Ammann und Paul Weigel sowie der 3D-Fotokünstler Ric Götting.

Die hochproduktive junge Literaturszene, in Deutschland dominiert von Hot-Spots wie Berlin, Hildesheim und Leipzig, ist endlich auch in Nürnberg auszumachen.

Inzwischen gibt es in der Metropolregion nicht nur vereinzelt Namen, die aufhorchen lassen: Man denke in Sachen Lyrik an die umtriebige Poetin Nora Gomringer oder an den Leonce-und-Lena-Preisträger Christian Schloyer. Inzwischen gibt es mit dem Verein „LiteraturDing“ auch ein Kräftezentrum für die junge Literatur.

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Wenn man heute bei IT-Dienstleistern und auch großen Unternehmen die IT-Serviceerbringung näher analysiert, stellt man sehr häufig fest, dass im IT-Betrieb oft noch strategisch auf Offshoring gesetzt wird. Der Serverbetrieb oder andere arbeitsintensive IT-Jobs werden zum Beispiel nach Indien verlagert, um sich einen Kostenvorteil zu verschaffen.

Dieser Ansatz dient primär dazu, kurzfristig Kosten zu sparen und damit einen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu gewinnen. Was man aber als Unternehmen mittelfristig erreicht, ist eine erhöhte Komplexität in der Organisation der IT einschließlich neuer interner Schnittstellen und komplizierterer Abläufe.

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